Weltmetropole Barcelona

Das letzte Ziel unserer Route war Barcelona. Das war unser erster Besuch der Weltmetropole und wir waren schon sehr gespannt. Am meisten freuten wir uns auf den Besuch in der Sagrada Familia, über die wir schon zahlreiche Berichte gelesen hatten. Aber dazu später mehr.
Unser Spaziergang durch die Stadt startete natürlich am Hafen. Aus der Ferne konnten wir bereits das riesige Kolumbus-Denkmal entdecken. Dort setzte sich Oskar dann auch prompt auf einen der Löwen und fühlte sich ganz groß.

Unser Weg führte uns dann entlang der berühmten Rambla von Barcelona. Wir betrachteten die unterschiedlichen Häuserfronten, die aufwendig verziert waren. Besonders gefallen hat mir die „Reial Acadèmia de Ciències i Arts„. Ein sehr schönes Gebäude. Um einige Souvenirs zu besorgen verschwanden die Frauen in den bunten Souvenirgeschäften. Der Rest schaute sich an den Ständen um, die sich im Außenbereich befanden. Ich nutzte die Zeit einige Aufnahmen mit der Kamera zu machen.

Am Ende der Rambla angekommen, suchten wir den Weg zu den berühmten Häusern Gaudís: Casa Batlló und Casa Milà. Leider hatten wir nicht genügend Zeit die Häuser auch von innen zu besichtigen.

Nun kommen wir zum Highlight unseres Aufenthaltes. Wir fuhren mit der U-Bahn Linie L2 gemeinsam bis zur Sagrada Familia. Während der Rest der Familie sich im Park vor der Kirche aufhielt, stellten meine Frau und ich uns für Eintrittskarten an. Nach ca. 15 Minuten konnten wir dann die Kirche besichtigen. Es war sehr beeindruckend. Bereits beim Eintritt wusste man nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Über eine Stunde nahmen wir uns Zeit, um jede Einzelheit zu entdecken, aber das war bei all den Details kaum möglich. Ich musste diesen zauberhaften Augenblick einfach festhalten und nahm aus jedem erdenklichen Winkel Bilder auf. Mein persönliches Highlight waren die bunten Fenster, durch die das Sonnenlicht fiel. Durch den Lichteinfluss schimmerte das Innere der Kirche in den verschiedensten Farben und es entstand eine Atmosphäre, die mir Gänsehaut bereitete. Die 26€ Eintritt pro Person waren vollkommen gerechtfertigt. Außerdem gab es uns ein gutes Gefühl, dass wir mit unserem Eintritt die Arbeiten an der Kirche mitfinanzierten, damit diese endlich fertiggestellt werden kann.

Im Anschluss trafen wir dann den Rest der Familie, der den Aufenhalt mit dem kleinen Oskar auf dem Spielplatz verbracht hatte und im Anschluss in einem Restaurant auf uns wartete. Gemeinsam machten wir uns auf den Rückweg. Dabei entdeckten wir dann noch die Kathedrale Barcelonas im Barri Gótic. Während die anderen schon zum Schiff liefen, begab ich mich alleine auf die Suche nach einem Geocache, den ich dann auch tatsächlich entdeckte. Danach ging es auch für mich zurück auf das Schiff und ich ließ den Nachmittag in der Sauna ausklingen. Gegen 18 Uhr brachen wir auf in Richtung Mallorca. Somit war unsere Kreuzfahrt dann leider auch schon wieder vorbei.

Symbol_Geocaching Geocache: GC26HN5; Koordinaten: 41,379017 2,179000 ; Esglesia de la Merce (Traditional-Cache)

Zum Abschluss möchte ich einfach mal ein Fazit ziehen. Wie bereits im ersten Beitrag erwähnt, hatten mir bereits zahlreiche Kunden von TUI Cruises vorgeschwärmt. Nachdem ich nun bereits mehrmals mit der AIDA unterwegs war und auch MSC schon getestet habe, war diesmal nun TUI Cruises dran. Und ich kann meine Kunden verstehen. Auch ich war total begeistert und vollkommen zufrieden. Mit dem ersten Schritt auf dem Schiff habe ich bereits diesen besonderen Wohlfühlfaktor gespürt, den ich bisher auf keinem Kreuzfahrtschiff in dem Maße erlebt habe. Aufgrund des Premium All Inclusive gestaltet sich der Urlaub auch deutlich sorgenfreier. Bei einem Besuch der Bar hat man nicht ständig die Nebenkosten im Kopf und dadurch ist man deutlich entspannter.
Bezüglich der Speisen habe ich auch nichts zu meckern. Die Speisen sind vielfältiger und deutlich hochwertiger. Das Buffet war immer ausreichend gefüllt und sollte doch mal etwas leer sein, wurde es binnen weniger Sekunden wieder aufgefüllt, sogar mit Berg. So habe ich das auch noch nicht erlebt. Besonders gerne habe ich mir einen Teller mit frischem Fleisch, Fisch und Gemüse zusammengestellt, das frisch für mich zubereitet wurde. Man erhält einen Summer, sodass man sich das Essen abholen kann, sobald es fertig zubereitet ist.
Hervorragend war auch der zurückhaltende Service. Ich fühlte mich weniger bedrängt und wurde auch nicht ständig bezüglich irgendwelcher Werbeangebote angequatscht. Das hat mir sehr imponiert. Ebenso die Stimmung und das Niveau.
Die Bordshops waren ebenfalls mehr nach meinem Geschmack. Aus diesem Grund habe ich die Tage an Bord auch gerne für einen kleinen Bummel genutzt.
Bei unserer Kabine hatten wir auch sehr großes Glück. Da bei dem Schiff einige Balkone erst im Nachhinein angebracht wurden, hatten wir ein größeres Exemplar erwischt. Das war bei dem schönen Wetter natürlich von Vorteil.
Zuletzt muss ich den Service an den Bars loben. Kurze Wartezeiten und immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Einer der Barkeeper faszinierte Oskar jedes mal mit einem neuen Trick und wir bekamen meist binnen kürzester Zeit unsere Lieblingsgetränke. Das habe ich auf anderen Schiffen noch nicht so erlebt.
Also kann ich auf jeden Fall sagen, dass TUI Cruises mich bald wieder auf einem Schiff der Flotte begrüßen darf.
Diesen Monat folgt dann auch schon die nächste Kreuzfahrt, aber dazu bald mehr.

Jörg Arndt und Familie

 

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