Manta/ Ecuador – dem Panamahut auf der Spur

Gleich auf dem darauffolgenden Tag stand die nächste Hafenmetropole auf dem Programm. Und zwar geht es in die ecuadorianische Stadt Manta. Sie ist ein bedeutendes Handelszentrum und Basis einer großen Fischereiflotte. Manta war bereits zu präkolumbischer Zeit ein Ort für Seefahrer und Fischer. Besonders beliebt ist die Strandpromenade Malecon, wo sich am Abend das Leben abspielt. Sie liegt wie das gesamte Land an der Pazifikküste. Dies ist eine von drei unterschiedlichen Regionen, welches das Land zu bieten hat. Darüber hinaus gibt es noch das Andenhochland und das Amazonasbecken. Allein diese landschaftliche Vielfalt übt einen magischen Zauber auf die Besucher aus. Von den tropischen Stränden ist es nur eine Tagestour in die luftigen Höhen der Anden mit seinen schneebedeckten Vulkanen. Seine 16 Mio. Einwohner verteilen sich auf eine Fläche von 283.500 qkm und ist somit das am dicht besiedelste Land Südamerikas. Darüber hinaus gehören die mitten im Pazifik liegenden Galapagosinseln auch zu Ecuador.

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Manta

 

Zu Beginn unternehmen wir eine kurze Orientierungsfahrt durch die zweigeteilte Hafenstadt. Der Zusammenfluss von Rio Burro und Rio Manta bilden die Grenze. In Manta befinden sich das kommerzielle Zentrum mit einem Markt, Geschäften und Banken, in der Schwesterstadt Tarqui die Hotels und Restaurants.

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Kochen der Fasern

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Trocknen der Fasern

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durch Bügel erhält der Panamahut seine typische Form

 

Von dort geht es dann in rund einer halben Stunde in die kleine Stadt Montecristi, welche weltbekanntes Zentrum der Panamahut-Produktion ist. Fast in jedem Haus in Montecristi werden die Strohhüte angefertigt oder verkauft. Diese Hüte wurden früher alle über Panama exportiert und bekamen dort den Stempel, der den Hut zum berühmten „Panama-Hut“ machte. Natürlich darf nach der Erläuterung zur Produktion des Hutes ein Kauf von diesem Exemplar selbstverständlich nicht fehlen.

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die Taguanuss

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Verfeinerung der Taguanuss zum Schmuckstück

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Verarbeitung u. a. zu Knöpfen

Im Anschluss machten wir uns auf zur Tagua Fabrik. Die Tagua-Nuss ist die Frucht einer Palme, die in den warmen Feuchtgebieten Ecuadors beheimatet ist und als pflanzliches Elfenbein berühmt wurde. In der Fabrik können wir die mühsame Verarbeitung zu Schmuck- und Kunstgegenständen verfolgen. Nach diesen Eindrücken geht es wieder zurück zum Schiff.

Mein Fazit:

Im Gegensatz zu Guayaquil erlebt man hier die ländlichere Region von Ecuador. Die kleineren Städte sind weiter auseinander und geben bei der Fahrt in diese, Einblicke in das tägliche Leben. Den Kontrast zu den großen Städten des Landes zu erleben, sollte auf jeden Fall auf dem Programm stehen. Ein Besuch der weltbekannten Stadt Montecristi, welche für die Produktion des Panamahutes verantwortliche ist, darf natürlich auch nicht fehlen.

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