Valletta/ Malta

Nach der Umrundung von Afrika erreichten wir heute wieder europäischen Boden. Das Ziel hieß heute Valletta auf Malta. Die Republik Malta besteht aus einer kleinen Inselgruppe. Die Hauptinsel Malta ist über hundertmal kleiner als das benachbarte Sizilien. Insgesamt leben auf der Inselgruppe rund 400.000 Menschen. Das kleine maltesische Archipel prägt eine lange und turbulente Geschichte, welche ich heute auf einer Panoramarundfahrt über die Insel kennenlernen möchte.

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Hafeneinfahrt nach Valletta

Mein Auslug für heute umfasste die gesamte Insel. Vom Schiff aus nahmen wir eine reizvolle Landschaftsfahrt in den Ort Marsaxlokk, wo Napoleon einst anlandete, vor. Die freie verfügbare Zeit in Marsaxlokk nutzte ich um das Örtchen mit seiner Uferpromenade und Fischerschiffen genaue unter die Lupe zu nehmen. Im Anschluss genoss ich im Ambiente des 19. Jh. typische maltesische Leckereien.

Von hieraus ging es weiter in die ehemaligen Hauptstadt Maltas Mdina. Sie liegt im westlichen Zentrum der Insel und besticht mit seinen Festungsmauern und Kuppeln. Zu seiner Vormachtstellung gelangte es in der römischen Zeit, als es die Inselhauptstadt war. Es büßte seine historische Bedeutung ein, als die Johanniter Valletta zur Kapitale Maltas erklärten. Besonders die engen und verkehrsfreien Gassen der Altstadt laden zum Schlendern ein und durch die prächtigen Palästen und Kirchen fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt. Lohnenswert ist der Besuch der St. Pauls Kathedrale sowie das Kathedrale-Museum.

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Region Mdina

 

Vom Inselinneren geht es an die Küste vorbei an St. Pauls Bay und Xemxija Bay zurück nach Valletta. Hier besuchten wir „The Malta Experience“, eine Art Kino, welches direkt am War Museum liegt. In einer Filmvorführung befasste ich mich mit der Geschichte Maltas. Im Anschluss ging es wieder zurück zum Schiff.

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St. Pauls Bay

Am Nachmittag machte ich noch einen kleinen Spaziergang durch Valletta, welche seit 1980 auf der Liste des UNESCO Welterbes steht. Die Hauptstadt hat ca. 6600 Einwohner und man kann vor allem Befestigungsanlagen, Barockpaläste, Kirchen  und Terrassencafés besichtigen. Vom Hafenausgang ist man in rund 500 Metern direkt am Fahrstuhl, welcher einen von der Unterstadt für 1 € in die Altstadt nach oben fährt. Dort ist die Upper Barrakka Gardens empfehlenswert, von wo man einen herrlichen Blick auf den Grand Harbour mit den historischen drei Städte Vittoriosa, Senglea und Cospicua hat. Auf Vallettas belebter Hauptstraße Republic Street liegen die bedeutendsten Plätze der Stadt sowie vornehme Geschäfte und einige Straßencafés. Auch die verschiedenen Museen wie zum Beispiel das Kunstmuseum, Archologiemuseum, Great Siege Events Museum und das Museum der Militärgeschichte informieren über die Vergangenheit Maltas.

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Altstadt von Valletta mit Fahrstuhl

 

Mein Fazit:

Auf Malta fühlt man sich in die alte Zeit der Ritter zurückversetzt. Dies beginnt schon mit der wunderschönen Einfahrt in den Naturhafen von Valletta, wo vor allem das Fort hervorsticht. Besonders Valletta, mit ihrer Altstadt, kann man wunderbar durch einen Spaziergang erkunden. Die alten Gemäuer und Häuser lassen einen wie in einer anderen Zeit erscheinen. Aber auch die anderen Städte des Landes zum Beispiel Mdina und Marsaxlokk sind einen Tagesaufenthalt wert. Einen Besuch dieses Landes mit dem Kreuzfahrtschiff ist ein Highlight.

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