Die Highlights von Peking (Teil 2)

Am letzten Tag der Reise geht es in den Nordwesten der Stadt Peking. Hier besichtige ich heute den Sommerpalast. Dieser wurde 1751 begonnen zu errichten und nach 13 Jahren abgeschlossen. Der Kaiser Qianlong der Qing Dynastie ließ diesen Park zum Anlass des 60. Geburtstags seiner Mutter bauen. Die Kosten hierfür betrugen 4,8 Mio. Silber Tael. Die Sommerzeit sowie der Alltag in Peking ist immer sehr trocken und heiß wie auch stressig. Daher nutzen die Einheimischen den Park mit seinen Pavillons gerne als Rückzugs- und Ruheraum. In seiner jetzigen Form besteht er seit 1924, da er im Krieg zweimal nahezu komplett zerstört worden war. Peking glänzt mit vielen UNESCO Weltkulturerben, wozu auch der Sommerpalast seit 1998 zählt.

Der Sommerpalast erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 290 Hektar, wovon ¾ der Fläche auf den Kummingsee fallen. Bei einer schönen und erholsamen Bootstour über den See, lässt sich die Anlage von verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Wie mir mein Reiseleiter erzählt, friert der See im Winter komplett zu, so dass dieser dann gerne zum Schlittschuhe fahren genutzt wird. Nach dem wir wieder festen Boden unter den Füssen hatten, ging es quer durch die Parklandschaft. Hierbei fielen Stände mit Zetteln auf. Dazu wurde mir erklärt, dass dies eine Art Singlebörse der Eltern für Ihre Kinder ist. Aufgrund der jahrelangen Ein-Kind-Politik wird es immer schwerer, dass die Kinder Partnerschaften finden und es dementsprechend weniger Hochzeiten gab.

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Singlebörse der Eltern für Ihre Kinder

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Mamorschiff im Sommerpalast

Weitere Sehenswürdigkeiten im Sommerpalast sind unter anderem das Mamorschiff am Ufer des Kumingsees. Dabei Irritiert das Wort Mamor ein wenig. Hier besteht nur der Sockel aus Mamor und der Rest der Konstruktion besteht überwiegenden Teilen aus Holz. Nicht weit entfernt davon, befindet sich die 17 Bogen Brücke. Sie ist 170 Meter lang und verbindet das Ostufer mit der Südinsel, auf der sich der Drachentempel befindet. Aber auch die vielen anderen Hallen und Pavillons sind einen Besuch wert. Um sich alles anzuschauen sollte man sich einen ganzen Tag Zeit nehmen. Für mich hieß es nach ein paar Stunden wieder Abschied zu nehmen. Denn das Mittagessen, Peking Ente, nahmen wir in einem Lokal im Zentrum ein. Von dort ging es zum Flughafen, wo mein Rückflug via Amsterdam nach Berlin um kurz vor Mitternacht startete.

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