Siena – romantisches Herz der Toskana

Nach einer Woche voller Entspannung am Meer stand auch schon die nächste Tour auf dem Plan. Für die nächsten zwei Nächte befand sich unser Quartier in Siena.
Während unserer freien Tage hatten wir unseren nächsten Aufenthalt schon durchgeplant und uns entschlossen auf dem Weg nach Siena noch zwei Stopps einzulegen. Die Strecke führte an Volterra und San Gimignano vorbei. Das durften wir uns auf keinen Fall entgehen lassen!

Zunächst besichtigten wir das kleine Volterra, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Bereits von der Straße aus hatte man einen beeindruckenden Blick zur auf dem Hügel liegenden Stadt. Am Parkplatz angekommen entdeckten wir dann auch schon das römisch antike Theater, das zwischen 1 v.Chr. und 20 n.Chr. entstand. Die archäologische Ausgrabungsstätte war unser erstes Ziel. Hier bekamen wir einen guten Einblick in die römische Antike. Aufgrund des tollen Ausblicks von den oberen Rängen des Amphitheaters, hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt.

Römisches Theater und Thermen von Volterra

Volterra ist wirklich eine wunderschöne Stadt, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Nach unserem Besuch im römischen Theater schlenderten wir gemütlich durch das Stadttor entlang der kleinen Gassen der niedlichen Kleinstadt. Dabei kamen wir an einigen rustikalen Restaurants und dem Rathaus Palazzo dei Priori vorbei. Für den Schluss aber hoben wir uns etwas ganz besonderes auf: die vielen tollen Aussichtspunkte, die atemberaubende Fotomotive bieten. Aber sehen Sie selbst: Bilder sagen mehr als Worte!

Volterra

Nach ca. 01:30 Stunden nahmen wir wieder Fahrt auf. Jedoch mussten wir bei der Fahrt mehrere Stopps einlegen. Grund dafür war die atemberaubende Landschaft, die sich vor uns erstreckte. Davon musste ich einfach ein paar Aufnahmen machen, damit wir uns auch zu Hause diese stimmungsvollen Momente in Erinnerungen rufen können.
Einige Zeit später trafen wir dann in San Gimignano ein, dessen Stadtbild besonders durch die Geschlechtertürme geprägt ist. Die historische Stadt ist seit dem Jahr 1990 Teil des Weltkulturerbes, befindet sich ebenfalls auf einem Hügel und bot uns auch hier wieder einmalige Ausblicke auf die grüne Hügellandschaft.

San Gimignano

Nachdem wir das Stadttor passierten, schlenderten wir auch hier durch die kleinen Gassen. Dabei entdeckten wir ein Foltermuseum und zahlreiche Keramikgeschäfte, in denen fabelhafte Waren verkauft wurden. In den kleinen Gassen hingen überall Fähnchen mit dem Wappen von San Gimignano. Am interessantesten waren für uns aber die Geschlechtertürme, die das gesamte Stadtbild prägen. Auf dem großen Platz vor den Geschlechtertürmen spenden die vielen kleinen Cafés den Besuchern Schatten und einen ruhigen Platz zum Verweilen. Die zahlreichen Schwalben untermahlten die schöne Atmosphäre musikalisch. Auch hier hoben wir uns die Aussichtspunkte für den Schluss auf und wurden nicht enttäuscht.

San Gimignano

Im Anschluss ging es dann zu unserem letzten Ziel für heute: Siena.
Am späten Nachmittag kamen wir in Siena an. Nachdem wir einige Runden in der Fußgängerzone gedreht hatten, fielen wir anscheinend dem Vermieter auf, der uns auch direkt zur Hilfe eilte. Er zeigte uns einen Parkplatz in der Nähe und gab unser Kennzeichen weiter, so hatten wir kein Parkticket zu befürchten. Am Abend suchten wir uns dann ein nettes Restaurant in der Nähe unserer Unterkunft und ließen gemeinsam den Abend ausklingen.

Am nächsten Morgen unternahmen wir dann schon wieder einen Ausflug. Diesmal wollten wir uns beide belohnen und fuhren nach Montalcino, um den Herkunftsort unseres Lieblingsweins kennenzulernen. Wir besuchten das Weingut von Francesco. Nach einem herzlichen Empfang lud er uns zu einer Weinprobe ein, bei der wir die verschiedenen Sorten ausprobierten. Natürlich haben wir gleich 2 Flaschen dieses hervorragenden Weins mitgenommen. Die Cantina von Francesco ist die Nummer 1 auf der Liste des „Consorzio del Vino Brunello di Montalcino“.

Cantina di Montalcino Brunello

Den Wein einmal direkt in Italien, am Ort der Herstellung zu trinken war für uns beide ein sehr besonderes Erlebnis, an das wir uns noch lange erinnern werden.

Nach dem Besuch der Region von Montalcino fuhren wir nach Siena zurück und schauten uns den Dom von Siena an.

Der Dom ist besonders bekannt für seine außergewöhnliche Fußbodenkunst aus Marmorintarsien, deren Fertigstellung 200 Jahre dauerte.

Unser heutiger Ausflug ist uns beiden sehr gut in Erinnerung geblieben. Hier erlebten wir das typische italienische Bild. Die grüne Landschaft mit roten Farbtupfen der Mohnblüten und im Hintergrund ein italienisches Herrenhaus. Genau so hatten wir uns unseren gemeinsamen Urlaub vorgestellt.

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Symbol_Geocaching Geocache: GC426FT; Koordinaten: 43,316867 11,333017; Le contrade di Siena: Onda (Traditional-Cache)

Jörg und Margitta Arndt

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