Dakar/ Senegal

Für uns geht es weiter an der westafrikanischen Küste entlang. Aufgrund des Ausfalles des Hafens in Kamerun steuerten wir heute dafür die Hauptstadt Senegals an. Im Norden grenzt es an die Sahara und im Süden beginnt der tropische Regenwald. Knapp die Hälfte der 15,4 Mio. Einwohner leben an der Westküste, wovon viele in der Hauptstadt Dakar ansässig sind. Bemerkenswert ist die Zahl, dass fast 60 % der Bevölkerung unter 20 Jahre sind.

Vom Hafen geht es in das ursprüngliche Zentrum Dakars, welches von Gebäuden der Kolonialzeit geprägt ist. Hervorhebens wert sind dabei die Architektur des Rathauses und des alten Bahnhofes. Nachdem wir das ursprüngliche Dakar gesehen haben, geht die Fahrt weiter in den modernen Stadtteil. Dieser wird geprägt von modernen Häusern, Ministerien und dem Präsidentenpalast. Nur unweit entfernt hiervon befindet sich auch das Monument der afrikanischen Renaissance. Dabei Handel es sich um eine 49 Meter hohe Bronzestatue. Sie ist gleichzeitig die höchste Statue Afrikas.

Das Denkmal soll die Idee der afrikanischen Renaissance verkörpern. Es zeigt eine Frau und einem Mann mit einem Kind auf seinem linken Arm vereint aus einem Vulkan steigend. Der ausgestreckte Arm des Kindes zeigt in Richtung Westen über den Ozean. Eingeweiht wurde es vor zahlreichen afrikanischen Staats- und Regierungschefs am 03. April 2010. Die Baukosten betrugen ca. 27 Mio. Dollar. Am Fuße des Denkmals besteht die Möglichkeit mit einem Fahrstuhl auf eine Aussichtsplattform zu fahren.

Für uns hieß es nun wieder Abschied nehmen, denn es stand das nächste Ziel  des Tages auf dem Programm. Mit dem Bus geht es zur großen Moschee, welche eines der bedeutendsten Bauwerke von Dakars ist. Ihre wunderschöne Dekoration und das 67 Meter hohe Minarett, das von weitem sichtbar ist, machen die Moschee zum Wahrzeichen der Stadt. Den Abschluss bildet noch ein Besuch auf dem Kunsthandwerkermarkt im Westen der Stadt, bevor wir auf die Rückfahrt zum Schiff noch in den alltäglichen Berufsverkehr der Stadt hängen blieben. Nach einigen Stunden  war es dann soweit und wir konnten die MS Albatros erreichen.

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