Banjul/ Gambia

Nach langen drei Seetagen konnten wir heute wieder Land in Sicht nehmen. Diese Land war auch zugleich das kleinste und von der Form her das ungewöhnlichste des afrikanischen Kontinents. Ihre ungewöhnliche Kontur verdankt die Republik Gambia der britischen und französischen Kolonialpolitik. Der kleinste Staat auf dem afrikanischen Festlandes ist ein schmaler Landstreifen von der Atlantikküste in das Landesinnere. Hierbei ist es vollkommen vom Nachbarstatt Senegal umschlossen. Gambias Grenzen folgen dabei dem gewundenen Lauf des Flusses, der dem Land auch seinen Namen gibt. An der Flussmündung 48 km breit verengt er sich ins Landesinnere auf 24 km.

Die Hauptstadt Banjul ist gleichzeitig auch der Hafen, an dem wir heute festmachen. Mit seinen 40.000 Einwohnern ist die Stadt recht übersichtlich. Aber zu Beginn des Tages lässt erst einmal die Freigabe des Schiffes auf sich warten. Nach einigem Warten führte uns der Weg aber erst einmal 11 km westlich der Hauptstadt nach Bakau wo wir einen kleinen Fischmarkt besuchen. Dabei  ist das Wort Markt sehr übertrieben. Einige Fischer zeigen hier ihre Fänge, wobei hier die hygienischen Gegebenheiten anders interpretiert werden als bei uns in Deutschland. Von dort geht es dann in das wenige Kilometer entfernte Serekunda. Dieses bei Touristen eher weniger bekannte Örtchen ist aber die größte Stadt des Landes. Bei der Besichtigung einer Batikfabrik erfahren wir wissenswertes über die Färbetechnik.

Mit den gesehenen Erlebnissen geht es wieder zurück in die Hauptstadt Banjul, wo der Besuch des Nationalmuseums ansteht. Es gibt Einblicke in die Kultur und Tradition sowie Bräuche und Geschichte des Landes. Nebenbei besteht hier die Möglichkeit einige Souvenirs einzukaufen. Nachdem die obligatorischen Andenken angeschafft wurden, steht nun das Highlight dieser Stadt auf dem Programm. Der Weg führt uns zum Kreisverkehr am Arch 22 wo der gleichnamige 35 m hoher Triumphbogen steht. Dieser wurde im Gedenken an den Militärputsch vom 22. 07.1994 errichtet. Von oben hat man einen tollen Panoramablick über Banjul dessen Skyline von den zwei Minaretten der King Fahed Moschee beherrscht wird. Wer den Triumphbogen besteigen möchte sollte gut zu Fuß sein und eine Taschenlampe dabei haben. Der Fahrstuhl funktioniert seit Jahren nicht und die wendelartigen Treppen werden je höher es geht verschwinden, da es unbeleuchtet ist. Darüber hinaus sollte man auf seine Schritte achten, da ab und an Platten fehlen und man so die einen oder anderen Etagen abstürzen kann.

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Den Abschluss des Tages bildete der Bummel über den St. Albert Markt mit seinen breitgefächerten Angeboten an Kleidung, Kunsthandwerk und Lebensmitteln.

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