Die Metropole Osaka

Wie in den letzten Tagen bewegen wir uns heute weiterhin in der Kansai Region. Neben Kyoto und Kobe zählt auch die Stadt Osaka mit seinen 2, 5 Mio. Einwohner dazu. Sie steht öfters mit der Hauptstadt Tokio in Konkurrenz. Dennoch muss Osaka sich nicht verstecken. Bekannt wurde es als erste großes Handelszentrum Japans und hat sich in der Führungsrolle des produzierenden Gewerbes bis heute behauptet. Durch seine offene Atmosphäre ist die Geschäftswelt immer mehr am Wachsen. Daher wirkt Osaka auf den ersten Blick sehr hektisch und wuselig.

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Ankunft in Osaka

So ging es auch mir, als ich mit meiner Reisegruppe mit dem Regionalzug an der JR Osaka Station angekommen bin. Wir machten uns per Fuß auf den Weg in das Viertel Umeda, welches als Geschäfts- und Regierungszentrum der Metropole gilt. Links sowie rechts reihen sich Restaurants, Boutiquen und Hochhäuser an einander die zum Verweilen einladen. Interessante Bauwerke sind unteranderem die unterirdische Einkaufspassage die 2,6 km lang ist sowie das Umeda Sky Building. Die beiden Türme des Sky Building haben eine Höhe von 170 m und sind zusammen mit einer Aussichtsplattform verbunden. Vom 37. Stock aus hat man einen tollen Blick über die gesamte Stadt.

Was von dort oben nicht wirklich zu erkennen ist, sind die vielen Flüsse der Stadt. Das wird einem erst bewusst, wenn man eine Stadtrundfahrt auf den Flüssen und Kanälen vornimmt. Auf dieser 1 ½ h Tour erkennt man warum Osaka früher zum Handelszentrum Nummer eins Japans aufgestiegen ist. Heute stechen die neugestalteten Promenaden in Kombination mit den Bauwerken hervor und vermittelt einen tollen Eindruck, welche die Einheimischen zum Entspannen und Vergnügen nutzen.  Wir steigen aber direkt vor der historischen Burg Osakas aus. Diese ist die letzte Station auf der Tour.

Die Burg von Osaka zählt mit der von Himeji zu den schönsten Japans. Erbaut wurde sie von Toyotomi, womit er seine Macht im Prozess der Vereinigung Japans widerspiegeln wollte. Für dessen Errichtung 1583 waren 100 000 Arbeiter verantwortlich. Doch 1615 brannte die Burg ab. Nur wenige Jahre nach dem Tod von Toyotomi. Auch der Wideraufbau von 1629 wurde immer wieder zu teilen zerstört. Das älteste erhaltene Gebäude der Burg stammt von 1931 dessen Hauptturm das Wirken von Toyotomi darstellt. Der angrenzende Park um die Burg lässt bei schönen Sonnenschein einen schönen Spaziergang zu. Von diesem Wahrzeichen Osakas geht es dann allmählich wieder auf den Rückweg.

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