Welterbe-Blog

Wundervoll, Wundervoll Kopenhagen

08.06.2018

Unseren ersten vollständigen Seetag nutzten wir zur Entspannung. Wir waren alle ziemlich erschöpft von den letzten Tagen und entspannten bei wundervollem Wetter auf dem Deck. Unser Lieblingsplatz war der Whirlpool mit 36 Grad Wassertemperatur.
Mehr als auf der faulen Haut zu liegen und das leckere Buffet zu plündern war für uns heute nicht drin. Ausruhen muss auf einer Kreuzfahrt einfach auch mal möglich sein!

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09.06.2018

Gegen 08:00 kamen wir in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen an. Besonders gespannt waren wir auf das Wahrzeichen: die kleine Meerjungfrau!

Da unser bereits zuvor gebuchter Ausflug schon wieder nicht stattfand, worüber wir erneut sehr verärgert waren, unternahmen wir auch in Kopenhagen eine Hop On Hop Off Bustour. Da wir mit der letzten zufrieden waren, erschien uns diese Möglichkeit als gute Alternative.

Busplan.JPGFahrplan

Wieder versuchten wir das Ticket beim Anbieter direkt günstiger zu bekommen. Und siehe da, wir haben pro Person 11€ gespart und mussten für die Bustour der roten Linie und die Bootstour nur 33€ zahlen. Oskar konnte auch hier wieder kostenlos mitfahren.

Unser erstes Ausflugsziel war die kleine Meerjungfrau. Die Bronzefigur befindet sich an der Uferpromenade und entstand nach dem Vorbild des gleichnamigen Märchens von Hans Christian Andersen.

20180609_161158_Die kleine Meerjungfrau

Von dort fuhren wir mit dem Bus zum Schloss Christiansborg und stiegen dort in das Schiff ein. Wir fuhren entlang der kleinen Grachten, die stark an Amsterdam erinnern. Dabei konnten wir verschiedene Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus betrachten. Darunter befand sich das trendige und farbenprächtige Hafenviertel Nyhavn mit zahlreichen Cafés und Restaurants.  Außerdem entdeckten wir die Winterresidenz der königlichen Familie, das Schloss Amalienborg. Nach ungefähr einer Stunde kamen wir wieder beim Ausgangspunkt an.

Schloss Amalienburg und Nyhavn

Dort besichtigten wir das Schloss Christiansborg, dass sich auf der Insel Slotsholmen befindet. Zudem vereint es folgende drei Staatsgewalten: das Parlament. den Obersten Gerichtshof sowie das Büro des Premierministers. Das ist weltweit einzigartig. Von dort liefen wir weiter zum Schloss Rosenborg, das von einer wunderschönen Parkanlage umgeben ist.

Schloss Christiansborg und Schloss Rosenborg

Anschließend nutzten die Frauen den Spaziergang für Abstecher in die kleinen Souvenirläden, während wir in Ruhe die kulturellen Bauten bestaunten. Bevor wir wieder zu unserem Kreuzfahrtschiff gingen, fuhren wir nochmals durch die Grachten. Zuvor legten wir noch einen Stop bei den Unterwasserfiguren ein, die sich in der Nähe des Schlosses Christiansborg befinden. Dort entdeckte mein Mann auch wieder einen Geocache.
Symbol_Geocaching Geocache: GCJ8WN ; Koordinaten: 55,677700 12,580200 ;  Agnete & Havmanden (Traditional-Cache)

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Die Bootstour hatte uns sehr gut gefallen. Es war ein angemessener Abschied von Kopenhagen. Wir stiegen wieder beim Schloss Christiansborg ein und fuhren bis zur kleinen Meerjungfrau. Von dort ging es mit dem Bus zurück zum Schiff.

Impressionen unserer Grachtenfahrt

Tipp: Man kann die Stadt auch gut zu Fuß erkunden, da die Sehenswürdigkeiten alle recht nah beieinander liegen.
Die Stadt hat mich stark an Stockholm erinnert. Auch hier waren die Einheimischen freundlich und weltoffen. In der Stadt leben viele junge Leute und man entdeckt viele Szeneviertel. Beispielsweise befinden sich am Ufer der Grachten viele kleine und gemütliche Restaurants, die zum Verweilen einladen. Besonders die alten Handelshäuser haben mir gut gefallen, da sie perfekt in das Stadtbild passen. Kopenhagen ist immer eine Reise wert, vor allem bei solch schönem Wetter!

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Auf dem Schiff nutzten wir den letzten Abend, um den Urlaub nochmal in vollen Zügen zu genießen. Ein letztes Abendessen und danach ließen wir den Tag bei einem guten Wein und einem kühlen Bier ausklingen.

10.06.2018

Einlaufen in Warnemünde

Schweren Herzens mussten wir heute das Schiff in Warnemünde verlassen und unser schöner Urlaub war leider schon vorbei. Am liebsten würden wir einfach direkt auf dem Schiff bleiben und die nächste Strecke fahren. Es gibt noch so viel zu sehen, aber zum Glück ist die nächste Kreuzfahrt schon gebucht! Wir hoffen, die Eindrücke unserer Metropolentour helfen bei vielen Entscheidungen. Wir müssen zugeben, wir sind auf jeden Fall mit dem Kreuzfahrtvirus infiziert!

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Wir sagen Tschüss und bis zum nächsten Mal!!!

Jörg und Margitta Arndt

Zu Besuch bei Pippi Langstrumpf in Stockholm

07.06.2018

Kurz vor 09:00 bewunderten wir von unserer Balkonkabine die Einfahrt in die Schären. Für mich eine der schönsten Hafeneinfahrten meiner bisherigen Touren.
Unser Schiff legte am Nordhafen an, daher empfiehlt es sich nicht, Stockholm zu Fuß zu erkunden. Von der Reederei wurden wie zuvor Shuttlebusse in die Stadt angeboten.

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Schären

Erneut hatten wir unseren Ausflug mit einer Stadtrundfahrt und dem Besuch des Vasa Museums bereits vor Reiseantritt gebucht. Kurzfristig teilte man uns mit, dass der Ausflug nun nicht mehr in deutscher Sprache durchgeführt wird, sondern in Englisch.
Da meine Frau damit nicht einverstanden war, unternahm ich die heutige Tour alleine.

Am Morgen fand ich mich dann beim Reisebus ein, wo bereits unser Reiseleiter für den Tag wartete. Die Gruppe war recht klein, worüber ich sehr überrascht war.
Während der Stadtrundfahrt entdeckten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der schwedischen Hauptstadt. Der junge Reiseleiter war sehr kompetent und gestaltete den gesamten Ausflug mit seinen Anmerkungen äußerst interessant.
Ich persönlich würde die Stadt als weltoffene Metropole bezeichnen. Die Einheimischen sind sehr freundlich und aufgeschlossen und die Stadt wirkt sehr lebendig.

Impressionen Stockholms

Bei der Stadtrundfahrt fuhren wir zunächst zum Wahrzeichen der Stadt: dem Rathaus. Hier findet jedes Jahr nach der Nobelpreisverleihung das Bankett statt. Im Anschluss fuhren wir vorbei am Königlichen Schloss im Renaissance- und Barockstil. Die Altstadt erkundeten wir zu Fuß. Unser Reiseleiter gestaltete den Aufenthalt mit vielen Anekdoten sehr angenehm und zeigte uns auch die kleinsten Besonderheiten. Auch für Stockholm wird häufig die Bezeichnung „Venedig des Nordens“ verwendet. Die Vielzahl an Wasserstraßen und die schönen Parkanlagen machen die Stadt besonders attraktiv. In der Stadtrundfahrt war auch der Eintritt in die Riddarholmskyrkan enthalten.
Mein Highlight war der Stadtteil Gamla stan, der als Szeneviertel gilt.

Impressionen Stockholms

Das  maritime Vasa Museum hat mir besonders gut gefallen. Vor Ort kann man das Kriegsschiff Vasa besichtigen, das auf seiner Jungfernfahrt im Jahre 1628 gesunken ist. Zahlreiche Details, wie Modellbauten, Kanonen oder reproduzierte farbige Schiffsfiguren in Originalgröße nehmen den Besucher mit auf eine Zeitreise. Die vielen Infotafeln geben eine authentische Einblicke über den Bau und das dramatische Ende der Vasa.

im Museum

Einen Besuch des klimatisierten Museums würde ich jedem Stockholmbesucher unbedingt empfehlen. Allein der Anblick des riesigen Schiffes ist beeindruckend. Aufgrund der vielen kleinen Details bekommt man einen sehr guten Überblick und das gesamte Museum ist so gestaltet, dass man den Ausflug durchaus auch mit Kindern unternehmen kann.
Besonders über die Anzahl der Besucher war ich erstaunt. Ich hatte mit größeren Menschenmengen gerechnet und war positiv überrascht.

Details der Vasa

Nicht weit entfernt von mir, auch auf der Halbinsel Djurgården hielt sich der Rest der Familie im Kindermuseum Junibacken auf. Letztendlich hatte meine Frau sich angeschlossen, da sie den Tag nicht alleine auf dem Schiff verbringen wollte. Schlussendlich war sie dann doch sehr froh über den Besuch. Ab hier wird meine Frau ihre Erlebnisse teilen!

Kindermuseum Junibacken

Das Museum ist der schwedischen Kinderliteratur gewidmet, insbesondere der Autorin Astrid Lindgren und gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dementsprechend trifft man hier Figuren wie Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter oder Karlsson vom Dach. Für den kleinen Oskar war das ein Highlight unserer Reise. Aber auch für uns Erwachsene war es eine tolle Erfahrung sich in die Welt dieser Kindergeschichten zu versetzen. Direkt beim Betreten des Museums fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Da wäre man gerne selber wieder Kind! Der Märchenzug „Sagotåget“ ist besonders legendär. Wir wollten diese wunderbare Fantasiewelt gar nicht mehr verlassen! Ein Besuch in der Villa Kunterbunt durfte natürlich nicht fehlen. Hier befinden sich ein Restaurant, ein Buchladen und ein kleines Theater. Wir hatten vollkommen die Zeit vergessen, aber unsere Reiseleitung holte uns zurück in die Realität und nahm uns mit zum Schiff. Unser kleiner Oskar nutzte den Aufenthalt, um das gesamte Gelände zu erkunden und die vielen Spiel- und Tobemöglichkeiten zu nutzen. Da ist ja klar, wer am Ende des Tages total müde ins Bett fiel!
Einziger Nachteil waren die Zahlungsmöglichkeiten, da wir leider keine Kronen bei uns hatten und auch nicht mit EC-Karte bezahlen konnten. Somit gab es leider kein Eis für unseren Oskar.

20180607_201452_der kleine Oskar verabschiedet sich von Stockholm

Am Nachmittag trafen wir uns alle wieder auf dem Schiff und tauschten uns über die verschiedenen Ausflüge aus. Wieder beisammen, genossen wir noch einmal den Ausblick auf die Schären beim Auslaufen.

Ein besonders schöner Abschluss war der tolle Sonnenuntergang, der den gesamten Himmel orange färbte.

Jörg und Margitta Arndt

Helsinki – Die weiße Stadt des Nordens

06.06.2018

Erneut hatten wir nur wenig Zeit bei unserem Aufenthalt. Nach unserer Ankunft um 08:00 hatten wir bis 15:30 die Möglichkeit die Hauptstadt Finnlands zu erkunden.

Eigentlich war für heute ein Ausflug zum Welterbe Suomenlinna geplant. Dabei handelt es sich um die größte Seefestung Europas. Leider wurde auch dieser Ausflug wieder abgesagt.

Stattdessen kauften wir uns Tickets für die berühmten Hop On Hop Off Busse. Laut Reederei kosteten die Tickets 30€ pro Person. Wir hatten aber das große Glück, dass wir direkt beim Busfahrer einen anderen Preis aushandeln konnten, sodass wir nur 25 € pro Person zahlten. Der kleine Oskar durfte mit seinen vier Jahren umsonst fahren.

20180821_173052Hop On Hop Off Haltestellenplan und Helsinki CityPass

Der Bus hält an insgesamt 22 Stops. Das Konzept gibt es weltweit und wir waren sehr zufrieden. Normalerweise kann man an jeder Haltestelle aussteigen und auch wieder zusteigen. Wer es lieber etwas entspannter mag dreht erst eine Runde mit dem Bus und sucht sich dabei die Sehenswürdigkeiten aus, die man gerne näher besichtigen möchte.
Aufgrund unseres kurzen Aufenthaltes beschlossen wir, nur einen Stop auf der Rundfahrt einzulegen.

Zunächst hielten wir am Senatsplatz, auch Senate Square, dem ältesten Teil der Stadt. Die Gebäude werden dem neo-klassizistischen Baustil zugeordnet. Das Wahrzeichen Helsinkis ist der Dom mit dem Alexander-II.-Denkmal. Aufgrund des kostenlosen Eintrittes nutzten wir den Stop für eine Besichtigung der Kathedrale.

Symbol_Geocaching Geocache: GC5GVDW ; Koordinaten: 60,172200 24,951683 ;  Kansallisarkisto (Traditional-Cache)

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Impressionen Helsinki Senate Square

Wenige Minuten Fußweg entfernt befindet sich die orthodoxe Uspenski Kathedrale, die auf der Halbinsel Katajanokka steht. Nachdem wir einige Fotos gemacht hatten, schlenderten wir zum Riesenrad und schauten uns die Waren auf dem Markt an. Ein Besuch beim Hard Rock Cafe durfte auch nicht fehlen, immerhin brauchten wir noch ein neues T-Shirt für die Sammlung.

Kathedrale, Riesenrad und Marktplatz

Anschließend stiegen wir erneut in den Bus und fuhren die gesamte Strecke einmal ab. Dabei sahen wir die verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Besonders gefallen haben uns der Botanische Garten und die Felsenkirche. Der Bus hielt genau am Hafen, sodass wir direkt nach unserer Rundfahrt wieder am Schiff aussteigen konnten.

Botanischer Garten und Monument im Sibelius Park

Beim Abendessen nutzten wir das tolle Angebot. Ein leckeres T-Bone Steak mit einem Glas Brunello di Montalcino und der Abend war gerettet. Noch lange saßen wir am Tisch und waren schon gespannt auf die nächsten Tage.

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Alles in allem ist Helsinki eine kulturelle Stadt, die viel zu bieten hat. In der gesamten Stadt wird stark auf Sauberkeit geachtet und besonders die viele grünen Stellen sind uns sehr positiv aufgefallen. Die vielen Parkanlagen laden zum Verweilen und entspannen ein.
Mein Mann hätte gerne noch das Weltkulturerbe besichtigt und war ziemlich enttäuscht, dass der Ausflug nicht stattfand. Vielleicht holen wir das irgendwann einmal nach, um auch diese Stätte auf unserer Liste abzuhaken und hoffentlich haben wir dann auch ein bisschen besseres Wetter.

Margitta und Jörg Arndt

Die Schätze von Sankt Petersburg

04.06.2018

Es stehen zwei Tage in der Stadt St. Petersburg, deren Zentrum zum Welterbe gehört, auf dem Programm. Schon lange war es ein Wunsch meines Mannes, einmal St. Petersburg zu besichtigen. Ob unsere Erwartungen erfüllt wurden erfahren Sie im Folgenden.

Heute legten wir gegen 07:00 in St. Petersburg an. Bereits vor Reiseantritt hatten wir einen Ausflug über das Internet gebucht. Leider wurde dieser zwei Tage vor Ankunft abgesagt, sodass wir Sorge hatten, in St. Petersburg nicht vom Schiff gehen zu dürfen.
Doch wir hatten Glück! Kurzfristig konnten wir noch einen Ausflug über MSC buchen, sodass Jörgs Traum erfüllt wurde. Darüber waren wir alle sehr froh, denn St. Petersburg und Puschkin sind ein Muss und zwei Tage auf dem Schiff wären uns viel zu langweilig. Wir brauchten Action.

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Zunächst ging es für uns erstmal zum Frühstück. Anschließend wurden die einzelnen Reisegruppen im Theater aufgerufen und fanden sich zusammen. Kurze Zeit später gingen wir nach der Passkontrolle zum Reisebus. Sofern man den Landausflug über die Reederei bucht, ist das benötigte Einreisevisum bereits enthalten.
Für individuelle Ausflüge muss das Visum vor Reiseantritt bei einem Visadienst oder einer russischen Botschaft beantragt werden.

Wir fuhren mit dem Reisebus nach Puschkin zum Katharinenpalast. Bereits vor unserem Urlaub hatten wir einige Bilder im Internet gesehen und waren gespannt, ob es in natura wirklich so prachtvoll aussieht. Nach einer Stunde kamen wir endlich in Puschkin an.
Und wir wurden nicht enttäuscht! Der Anblick war einfach atemberaubend! Die prachtvolle Gestaltung der Außenfassade mit Gold sowie Ornamenten und Säulen ließ uns einen Moment staunen. Aufgrund zahlreicher Reisegruppen mussten wir einige Zeit auf den Eintritt warten. Die Musik der Blaskapelle machte die Wartezeit aber um einiges erträglicher und verbreitete unter den Wartenden gute Laune.

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Unser Staunen hielt auch nach Eintritt in den Palast an. Die detaillierten Goldverzierungen zogen sich durch die verschiedenen Räume. Kein Wunder, dass der Palast mit der Barockfassade als Meisterwerk der Weltarchitektur gilt. Wir hatten kaum Zeit die vielen kleinen Einzelheiten zu bestaunen, die sich in den Verzierungen versteckten.
Unser Ausflug beeinhaltete auch den Besuch des reproduzierten Bernsteinzimmers. Das Original gilt seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen. Gleichermaßen waren wir von diesem Zimmer beeindruckt. Zahlreiche goldene und schimmernde Details erstreckten sich durch den gesamten Raum. Leider war die Aufnahme von Fotos untersagt. Bis die Gruppe wieder beisammen war, nutzten wir die Zeit für eigene Erkundungen.

Abschließend liefen wir durch den Katharinenpark, vorbei an alten Bädern und dem Konzerthaus, um zum Bus zu gelangen. Von dort fuhren wir zu einem größeren Bernstein- und Souvenirladen. Nach der einstündigen Rückfahrt kamen wir wieder beim Schiff an und ruhten uns aus. Das ganze umhergelaufe war dann doch ziemlich anstrengend.


Am Abend ließen wir gemeinsam mit der Familie den Tag Revue passieren und waren uns alle einig: das war ein toller Tag voller Eindrücke. Uns allen fielen aber während des Ausfluges ein paar negative Dinge auf. Die Reiseleitung hatte Probleme die Gruppe beisammen zu halten, obwohl das Gedränge im Katharinenpalast dies auch kaum zuließ. Auffällig war der lange Aufenthalt im überteuerten Souvenirladen. Unser kleinster Begleiter wollte unbedingt das Maskottchen der Fußball-WM haben, das hier für 80€ verkauft wurde, während es am Hafen nur 40€ kostete. Lieber hätten wir einen längeren Aufenthalt im Katharinenpark verbracht. Dort hatten wir nämlich keine Zeit und mussten durch den gesamten Park huschen. Allgemein hatten wir häufig das Gefühl, wir wären auf der Flucht. Ständig wurden wir durch die Räume gescheucht und hatten kaum die Möglichkeit irgendetwas näher zu betrachten. Das war sehr schade!

05.06.2018

An unserem zweiten Tag in St. Petersburg machten wir erneut einen Ausflug. Diesmal hatte alles mit dem zuvor im Internet gebuchten Ausflug geklappt. Darüber waren wir sehr froh, denn nochmal wollten wir nicht so einen Stress haben.

Nach dem Frühstück wurden wir erneut von einem Reisebus abgeholt.
Wir unternahmen die ganztägige Panoramatour durch St. Petersburg inklusive der Besichtigung der Eremitage. Dabei sollten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sehen.

Impressionen St. Petersburg

Wir fuhren entlang der Dreifaltigkeitsbrücke zur Peter-und-Paul-Festung. Diese Festung bildet den Ursprung und das historische Zentrum der Stadt.
In unserem Ausflug war ein Besuch der Festung sowie der Kathedrale enthalten. Vor unserem Eintritt bekamen wir erstmal einen Schreck! Von den Festungsmauern wird täglich um 12:00 Uhr ein Schuss abgegeben, der die Mittagszeit ankündigt. Danach waren wir alle wieder hellwach! Die vielen goldenen Verzierungen und das Licht im Inneren sorgten für eine besondere Atmosphäre. Dabei stach der Goldaltar ganz besonders ins Auge.

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Peter-und-Paul-Festung

Im weiteren Verlauf fuhren wir entlang der Festungsanlage und zur Auferstehungskirche, auch Blutkirche genannt, die als Wahrzeichen der Stadt gilt.
Leider befand sich die oberste Kuppel der Kirche bei unserem Besuch hinter einem Baugerüst, aber dennoch waren die bunten Kuppeln ein toller Anblick. Im Inneren waren wir dann sehr überrascht. Die gesamte Kirche war mit bunten Zeichnungen verziert, die vom Boden bis zur Decke reichten. Ich würde fast behaupten, dass wir so etwas noch nie zuvor gesehen hatten.

Symbol_Geocaching Geocache: GCGNHF ; Koordinaten: 59,940667 30,328683 ;  St. Petersburgs Most Beautiful (Virtual-Cache)

die Auferstehungskirche

Danach liefen wir zu Eremitage, in der sich ungefähr drei Millionen Kunstwerke bedeutender Künstler befinden. Wir hatten kaum Zeit die einzelnen Werke zu betrachten und die verschiedenen Räume des Museums zu erkunden. Leider sind wir überwiegend durch das Museum gehetzt. Mein Mann war häufig auf der Suche nach unserer Gruppe, da er unbedingt einige Eindrücke mit der Kamera festhalten wollte. Das war leider etwas schlecht organisiert, da man meiner Meinung nach etwas Zeit benötigt, um die Bilder auf sich wirken zu lassen.

Impressionen Eremitage

Am späten Nachmittag waren wir zurück auf dem Schiff. Gegen 20 Uhr legten wir ab. Beim Abendessen unterhielten wir uns nochmal über unsere neu gewonnenen Eindrücke. Wir waren alle zufrieden, dass wir in der kurzen Zeit so viel gesehen haben.
Noch ein kleiner Tipp: Die Eremitage ist am Montag geschlossen, also sollte man die Ausflüge vorher gut planen!

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Fazit: Leider hatten wir während unseres Aufenthaltes kein schönes Wetter. Ansonsten war der Besuch von St. Petersburg für uns alle sehr interessant. Für meinen Mann war besonders der Besuch der Eremitage ein Highlight. Die Kunstwerke der Meister zu sehen war für ihn sehr beeindruckend.
Die Erwartungen meines Mannes wurden vollkommen erfüllt. Er wäre nicht abgeneigt St. Petersburg nochmal zu besuchen. Die Zeit würde er dann auch für den Besuch des Museumsschiffs Aurora nutzen. Darin wird die Geschichte des Schiffes und der russischen Flotte behandelt.

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Mein persönliches Highlight war die Ausstellung zum Film „Der Duellist“ im Katharinenpalast. Kurz vor unserer Reise hatten Jörg und ich den Film gesehen und waren sehr davon angetan. Die originalen Kostüme und die Schauplätze einiger Szenen dann im echten Leben zu sehen, war für mich sehr interessant. Dieses Erlebnis ist mir besonders in Erinnerung geblieben.
Nach unserem Aufenthalt kann ich auch verstehen, warum Sankt Petersburg auch Venedig des Nordens genannt wird. Die gesamte Stadt besitzt zahlreiche Brücken und wird daher oft mit der italienischen Stadt verglichen.
Außerdem hat mir die Auferstehungskirche mit den typisch russischen und bunten Zwiebeltürmen gefallen.
Auf jeden Fall ist St. Petersburg ein empfehlenswertes Reiseziel und eine vielfältige Stadt.

Margitta und Jörg Arndt

Das mittelalterliche Tallinn

03.06.2018

Tallinn – die Hauptstadt Estlands am finnischen Meerbusen. Genau wie in Riga führten wir auch hier unseren Ausflug in Eigenregie aus.
Nachdem wir gegen 09:00 Uhr vom Schiff gehen konnten, legten wir einen Fußweg von 20 bis 30 Minuten zurück, bis wir in der Altstadt ankamen.
Aufgrund der kurzen Distanz hatten wir zuvor keinen Ausflug gebucht, da wir den kurzen Aufenthalt lieber nach unseren eigenen Vorstellungen gestalten wollten.

Impressionen Tallinn

Die Altstadt, die zum Weltkulturerbe gehört, befindet sich auf dem Domberg. Der innere Stadtkern liegt inmitten der schützenden Festungsanlage.
Zunächst kamen wir beim Tor von Viru an und liefen durch die kleinen Gassen hinauf bis zur Festung. Auf dem Kopfsteinpflasterweg versammelten sich zahlreiche Straßenkünstler, die Bilder verkauften oder sangen. Beim Aufstieg passierten wir auch das Parlament von Tallinn.

Anschließend besichtigte mein Mann noch die Alexander Nevski Kathedraal, da er dort auf der Suche nach einem Geocache war.

Symbol_Geocaching Geocache: GC7CDXK ; Koordinaten: 59,435233 24,739583 ;  Aleksander Nevski katedraal (Traditional-Cache)

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Aleksander Nevski Katedraal, Kiek in de Kök-Turm und Deutsche Botschaft

Ich suchte währenddessen mit dem Rest der Familie ein Restaurant, in dem wir zu Mittag essen konnten. Jörg fand uns in der Olde Hansa wieder, einem authentischen mittelalterlichem Restaurant. Das Essen war sehr lecker und auch die vielen kleinen Details, beispielsweise die detailgetreue Einrichtung oder die Verkleidungen der Mitarbeiter, machten den Besuch unvergesslich.
Zum Abschluss schauten wir uns noch den Kiek in de Kök-Turm an sowie die mittelalterlichen Märkte und Festspiele.

Restaurant Olde Hansa

Tallinn war unser persönliches Highlight dieser Tour. Es war trotz der kurzen Zeit ein toller Aufenthalt, den wir jederzeit wiederholen würden. Viele Menschen fühlen sich vom mittelalterlichen Charme der Altstadt angezogen und nutzen ihren Urlaub für einen Aufenthalt in dieser besonderen Stadt. Sowohl die mittelalterliche Architektur, als auch die gehandelten Waren aus Naturmaterialien lassen den Besucher eine kleine Zeitreise erleben. Aus diesem Grund hat diese Stadt einen Platz in unseren Herzen gewonnen.

20180603_145930Mein Schiff 1 und MSC Orchestra

Im Hafen trafen wir dann auf die Mein Schiff 1. Dabei entstand ein tolles Foto.
In naher Zukunft würde wir gerne einen längeren Aufenthalt hier verbringen und bei einer Kurzreise erneut den mittelalterlichen Charme dieser Stadt genießen. Diese kurze Zeitreise war ein tolles Erlebnis für Groß und Klein, denn auch dem kleinen Oskar hat es hier sehr gut gefallen.

Margitta und Jörg Arndt

Oh du schönes Riga

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02.06.2018

Gegen 08:00 Uhr legte unser Schiff in Riga, der größten Stadt der Ostsee, an.
Wir hatten für heute einen individuellen Ausflug geplant, da der Hafen nur wenige Gehminuten von Rigas Altstadt entfernt liegt.

IMG_6521Vanšu-Brücke

Verschiedene architektonische Stilrichtungen, wie Mittelalter, Gothik, Barock und Jugendstil sind in Lettlands Hauptstadt vertreten.
Zunächst besichtigten wir die Domkirche und den dazugehörigen Marktplatz. Wir nahmen uns die Zeit, die Kirche auch von innen zu betrachten.
Anschließend haben wir uns in einem gemütlichen Tempo die Altstadt, die zum Weltkulturerbe gehört, angeschaut.

Domkirche

Beim Hard Rock Cafe legten wir einen kurzen Stop ein, um uns eines der berühmten T-Shirts zu kaufen. Von dort liefen wir in Richtung Freiheitsdenkmal, zum Pulverturm und entlang der mittelalterlichen Festungsmauer.

Freiheitsdenkmal und Pulverturm

Nachdem wir einen Großteil der Stadt gesehen hatten, legten wir einen Stop bei einem Restaurant, nahe des Hauses der Kleinen Gilde, ein. Im Beer House genossen wir einen kleinen Snack und ein kühles Bier.
Auf dem Rückweg zum Schiff bummelten wir noch durch einige Geschäfte, die sich auf unserem Weg befanden. Vom Schiff bot sich ein toller Anblick. Wir sahen die Kirchtürme Rigas, aber auch den bekannten Fernsehturm.

Impressionen Riga

Rigas Altstadt hat uns aufgrund der Sauberkeit und der angenehmen Atmosphäre sehr beeindruckt. Wenn es nach uns geht, sollte man bei Gelegenheit die lettische Hauptstadt besuchen.

Symbol_Geocaching Geocache: GC7B7BH ; Koordinaten: 56,949500 24,110000 ; Goodman Fun Cache (Virtual-Cache)

Leider hatten wir sehr wenig Zeit in Riga, da wir bereits um 15:30 wieder auf dem Schiff sein mussten und gegen 16 Uhr bereits ablegten.

Jörg und Margitta Arndt

Entlang der Kurischen Nehrung

01.06.2018

Gegen acht Uhr morgens legten wir heute in Klaipeda, Litauens einzigem Hafen, an.
Bereits um 9:00 Uhr startete unser Ausflug „Panoramatour durch und auf die Kurische Nehrung“, den wir vor Reiseantritt über „Meine Landausflüge“ gebucht hatten.

IMG_6491_Karte der Kurischen Nehrung

Ich hatte besonderes Interesse an der Kurischen Nehrung, die seit 2000 zum Weltnaturerbe gehört. Ein Ausflug zu diesem Naturerbe war dementsprechend schon lange von mir geplant.
Unsere Tour startete direkt nach dem Verlassen des Schiffes. Nachdem wir unsere Reiseleitung entdeckt hatten, stiegen wir in den Bus.

IMG_6469Rathaus mit Marktplatz

Zunächst machten wir einen kurzen Halt in Klaipedas 760 Jahre alten Altstadt, die von zahlreichen kleinen Statuen und Skulpturen geschmückt ist. Dabei besuchten den Markt. Dort wurden Handwerkskunst und Bernsteinschmuck verkauft. Die deutschen Fachwerkhäuser und roten Backsteingebäude sind typisch für die Stadt.
Anschließend fuhren wir mit dem Bus auf die Fähre und landeten auf der Halbinsel.

Kurische Nehrung

Die Nehrung ertreckt sich über Litauen und Russland und trennt die Ostsee vom Kurischen Haff. Die Sanddünen haben im Laufe der Zeit mehrere Fischerdörfer verweht. Heute wachsen dort viele Fichten und Kiefern. Informationen über die Kulturlandschaft erhält man in den noch erhaltenen Fischerdörfern. Vor über 200 Jahren begann man mit der Anlage und Befestigung der Dünen. So entstand eine Barriere, die die Verwehung der Dörfer stoppen sollte.

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Nagliai-Totalreservat

Nach Ankuft bei der Düne im Nagliai-Totalreservat, kam ich nicht mehr aus dem Staunen. Nach einem beschwerlichen Aufstieg bot sich uns ein fantastischer Ausblick auf das Kurische Haff. All die Anstrengung hatte sich für uns gelohnt und auch unser Enkel Oskar hatte einen riesen Spaß. Somit ist der Ausflug auch für Kinder gut geeignet.

meine Frau und ich mit dem kleinen Oskar

Meiner Meinung nach ist der Ausflug für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen leider nicht geeignet. Zu Beginn läuft man entlang eines mit Holzplatten ausgelegten Weges, danach aber folgt ein Marsch durch feinen Sand, der für uns in der Mittagssonne sehr anstrengend war.
Dennoch eignet sich das Naturschutzgebiet aufgrund zahlreicher Wanderwege besonders gut zum Wandern. Freunde der Vogelbeobachtung kommen aufgrund der hier lebenden Kormorane  und Graureiher auch auf ihre Kosten. Gerne würden wir hier in der Zukunft einen Fahrradausflug durch die kleinen Orte unternehmen.
Neringa lädt außerdem an zwei Stränden zum Baden ein, aber leider hatten wir bei unserem Ausflug keine Zeit dafür.

Holzskulpturen beim Hexenberg

Danach fuhren wir mit dem Bus zum Hexenberg, der sich im Zentrum von Juodkrante, in der Gemeinde Neringa, befindet. Vor Ort betrachteten wir die verschiedenen Holzschnitzereien. Unsere Reiseleiterin erzählte zu allen Figuren interessante Geschichten für Groß und Klein.
Auch dieses Ziel ist aufgrund der unbefestigten Wege nicht für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen geeignet.

Am Ende der Tour waren wir sehr zufrieden, sowohl mit den Stopps, als auch mit der Reiseleitung. Besonders angenehm war außerdem die übersichtliche Teilnehmeranzahl, sodass es kein Gedrängel gab.

Memelburg von innen und von außen

Meine Familie verbrachte den Rest des Tages auf dem Schiff. Ich konnte es mir aber nicht nehmen lassen meinem Hobby nachzugehen: Geocaching. Bei der Memelburg entdeckte ich einen. Da ich eh schon vor Ort war, nahm ich mir die Zeit für die Besichtigung der Burg. Im Inneren befand sich ein Museum, dass über den 2. Weltkrieg in Litauen berichtet.

Symbol_Geocaching Geocache: GC537HE ; Koordinaten: 55,706267 21,129950 ;  Aplink Lietuva-Memelburg (Traditional-Cache)
Nachdem ich mich noch ein wenig umgesehen hatte, ging es auch für mich wieder aufs Schiff. Leider hat die Zeit für uns nicht mehr gereicht, um die gesamte Altstadt zu erkunden. Da mir dieser Teil von Litauen aber besonders gut gefallen hat, würde ich nicht ausschließen, nochmal zurückzukehren. Leider hatten wir auch keine Zeit die schönen Strände Klaipedas zu nutzen.

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Am Abend besuchten wir die Show im Covent Garden Theatre. Heute fand das Revue-Theater „Paris After Dark“ statt. Dazu kann ich einfach nur sagen: es war fantastisch! Meiner Meinung nach kann man diese Show mit einer Broadway-Show vergleichen.

Jörg Arndt