Welterbe-Blog

Flucht vor dem Winter in die Türkei

Mitte Februar wollten wir endlich der Kälte in Berlin entfliehen. Unsere Entscheidung fiel auf die 24 Grad warme Türkei.
Am 11. Februar ging es dann endlich in die Wärme.

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Auf gehts

Unser Quartier für unsere fünfköpfige Reisetruppe war das fünf Sterne Oleander Hotel. Meine Frau und ich teilten uns ein Zimmer und unser Enkel verbrachte die Woche mit seinen Eltern in einem Zimmer.

Unsere Reisetruppe

Bei 16 Grad Wassertemperatur fiel es uns nicht immer leicht ins Meer oder in den Swimmingpool zu gehen, aber nach einem ausgedehnten Besuch in der Sauna war auch das möglich. Die weniger Mutigen konnten das beheizte Schwimmbad nutzen.

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Hotel Oleander

Besonders genossen haben wir das ausgezeichnete Buffet mit frisch zubereiteten kulinarischen Speisen. Speziell die leckeren Süßspeisen sind in Erinnerung geblieben.
Da wir All Inclusive gebucht hatten konnten wir auch zum Mittag einen kleinen Snack an der Strandbar genießen. Ganztätgig wurden wir freundlich bedient und erhielten unsere Getränke sogar in Gläsern, nicht in den sonst von All Inclusive Anlagen geschätzten Papp- oder Plastikbechern. So konnte man den Abend entspannt mit einem Drink ausklingen lassen.

leckere Speisen am Buffet

Bei herrlichem Wetter und Sonnenschein verbrachten wir unseren ersten Tag am Strand. Aufgrund der angenehmen Temperaturen buchten wir auch gleich einen Ausflug für den nächsten Tag.

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perfekte Temperaturen

Unseren ersten Ausflug hatten wir bei der Reiseleitung gebucht: eine Jeepsafari mit Amarok Pick Ups ins Taurusgebirge. Mit den modernen Offroadern fuhren wir ins Gebirge, durch Bergdörfer zum Adler-Canyon, bis wir letzendlich bei der antiken Stadt Selge ankamen.

Impressionen der Jeepsafari im Köprülü-Kanyon-Nationalpark

Das Wetter war perfekt für unseren Ausflug, strahlender Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad.
Es war ein tolles Erlebnis mit den Pick Ups über unbefestigte Straßen zu fahren und dabei immer die Natur im Blick zu haben. Gerade zu dieser Jahreszeit strahlt die Natur in den schönsten Grüntönen.
Die Tour ist sehr empfehlenswert für Groß und Klein.

Unser Tagesausflug mit Offroadern

Videoaufnahmen vom Adler-Canyon

Unser zweiter Tagesausflug führte uns ins 10 Minuten entfernte Side. Wir nahmen eines der Sammeltaxis, ein sogenanntes Dolmus für einen Euro pro Person.

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Dolmus nach Side

Nach unserer Ankunft schlenderten wir zunächst durch Sides Einkaufsstraßen. Dabei interessierten uns besonders die zahlreichen Ledergeschäfte. Dabei sprang für meine Frau eine Handtasche und für mich eine Echtleder-Aktentasche raus.

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Einkaufsstraße in Side

Anschließend besichtigten wir das Amphitheater und den Apollontempel.

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Amphitheater

Es bot sich ein beeindruckender Anblick auf das Taurusgebirge sobald wir das Amphitheater erreicht hatten. Der Andrang war aufgrund der Jahreszeit und des erhöhten Preises sehr gering. Aus diesem Grund war der Aufenthalt für uns sehr entspannt, da nur eine handvoll Menschen dieses Monument besichtigten.
Auch die angenehmen Temperaturen eigneten sich perfekt für unseren Ausflug.
Unser nächstes Ziel, der Apollontempel, war ebenfalls nur minimal besucht. Kaum ein Mensch schien sich zu dieser Jahreszeit hierher zu verirren.

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Nachdem wir einige schöne Impressionen festgehalten hatten, nutzten wir die Zeit und verweilten am Hafen. Dort fanden wir ein uriges Restaurant, in dem wir uns aufwärmen konnten, da kurzzeitig ein Regenschauer über Side hinwegzog.

gemütliches Restaurant in Side

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Es ist nicht unbedingt nötig Geld umzutauschen. Wer dennoch in Türkische Lira umtauschen möchte, sollte das auf keinen Fall am Flughafen tun!

Symbol_Geocaching Geocache: GC20YHP ; Koordinaten: 36,801317 31,365600 ;  Place of peace – Ort der Ruhe (Traditional-Cache)

Symbol_Geocaching Geocache: GC5XCEJ ; Koordinaten: 36,766733 31,382933 ;  Sunset at Old Side (Traditional-Cache)

Margitta, Jörg Arndt und Familie

Sao Miguel auf den Azoren/ Portugal

Wir befinden uns weiterhin auf den Azoren. Unser Schiff fuhr in der Nacht zur Nachbarinsel Sao Miguel, welche die größte Insel ist der Azoren ist und von 150.000 Einwohner bewohnt wird. Wir machen im Hafen von Ponta Delgada fest. Die Hauptstadt der Azoren liegt in einer ausgedehnten Bucht an der Südküste, am Fuß sanfter Hügelkuppen. Blühende Gärten, enge Gassen, Paläste mit schmiedeeisernen Balkonen und Plätzen mit Mustern aus schwarz-weißen Pflastersteinen verleihen ihr einen besonderen Charme.

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Blick auf Ponta Delgada

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Landschaft von Sao Miguel

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durch die Dörfer der Insel

 

Mein Augenmerk richtet sich auf die Umgebung der Stadt. So verlassen wir Ponta Delgada auf einer Küstenstraße und passieren malerische Dörfer auf den Weg nach Sete Cidades. Auf einem der höchsten Punkte der Insel legen wir eine Fotopause mit Blick auf den Lago Santiago ein.

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Lago Santiago

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Blick in den Krater

 

Weiter geht es in Richtung des Kraterrands des erloschenen Vulkans, von wo man einen herrlichen Blick auf die Zwillingsseen genießen kann, von denen der eine durch die Reflexion des Himmels blau und der andere durch die üppig bewachsenen Kraterwände grün erscheint.

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Blick auf die Zwillingsseen

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Landschaft um die Zwillingsseen

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Landschaft um die Zwillingsseen

 

Im Anschluss passieren wir den gleichnamigen Ort, welcher auf einer Höhe von 260 m im Inneren der vulkanischen Caldeira am Rande des Sees gelegen ist. Den Abschluss bildet eine landschaftlich reizvolle Rückfahrt nach Ponta Delgada in ein Hotel. Hier wurden wir zu einer Kostprobe von ausgewählten Wein- und Käsesorten der Region eingeladen.

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Park der Kirche von Sete Cidades

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Kirche von Sete Cidades

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Altar der Kirche von Sete Cidades

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heillige Statuen vor der Kirche

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Wein- und Käseprobe im Hotel Azor

Mein Fazit:

Die Landschaft, als auch das Erscheinen der Dörfer, unterscheidet sich zu denen der Insel Faial. Die Zwillingsseen sowie der Krater sind besonders sehenswert, welche unbedingt bei einem Besuch auf dem Plan stehen sollte. Die schmackhaften Weine und der Käse der Region sollten unbedingt einmal probiert werden.

Insel Faial auf den Azoren/ Portugal

Nach vier Tagen auf See erreichen wir die Azoren. Der erste Stopp erfolgt auf der Insel Faial mit der Stadt Horta. Der Hafen liegt geschützt in einer weitläufigen Bucht. Die Tradition will es, dass Mannschaften, die hier vor Anker gehen, ein Andenken hinterlassen. So sind die Mole und Kais mit hunderten Malereien mit den Namen von Schiffen aus der ganzen Welt versehen.

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Malerei an den Molen und Kais

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Felsenlandschaft der Insel

 

Die Insel ist nicht wirklich groß, so dass eine Inselrundfahrt eine gute Möglichkeit bietet, diese kennenzulernen. Vom Hafen ging es zum Aussichtspunkt Espalamaca, wo eine Maria Statue über die Stadt Horta wacht. Von dort hat man einen fantastischen Blick auf das Örtchen sowie dessen Hafen.

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Blick auf Horta

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Maria Statue auf dem Espalamaca

Für uns ging es nun ins Landesinnere der Insel. Den Mittelpunkt bildet der im Durchmesser 1,5 km breite Vulkankrater Cabeco Gordo, den wir nach gut 30 Minuten Fahrzeit erreichen. Durch einen kleinen Tunnel, welchen man zu Fuß bestreitet, führt direkt an den Karterrand. Bei guter Sicht kann man in diesen hineinschauen und dessen üppige Vegetation bestaunen. Leider verhinderte der Nebel auf gut 900 Metern Höhe den Einblick.

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Eingang zum Kraterrand des Cabeco Gordo

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Blick in dem Krater des Cabeco Gordo

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So sieht der Kraterrand bei gutem Wetter aus

 

Über die Westküste geht es an der grünen satten Landschaft und kleineren Dörfer, wie zum Beispiel Praia do Norte, wo wir einen kurzen Zwischenstopp einlegten, vorbei an den westlichsten Punkt von Faial. Dort hat man einen Ausblick auf den Vulkan Capelinhos. Der Vulkan ist 1957/58 ausgebrochen und ist vor der Küste aus dem Atlantik „emporgestiegen“. Seine Aktivität dauerte damals etwa 14 Monate, und die neugeschaffene Insel wuchs im Laufe der Jahre mit der Küste von Faial zusammen.

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Weg zum Ausblickspunkt auf dem Vulkan Capelinhos

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Blick auf den Vulkan Capelinhos

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Erinnerungsstein

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Landschaft am Vulkan Capelinhos

 

Entlang der Südküste vorbei an Windmühlen und üppiger Vegetation geht es zurück in den Hafen von Horta.

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Durch die Dörfer der Insel

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Landschaft auf Faial

Mein Fazit:

Die Insel Horta ist noch nicht so touristisch überlaufen wie einige andere Inseln im Atlantik. Daher kann man hier die Ruhe und vor allem die Natur genießen. Ihre kleinen beschaulichen Dörfer lassen einen wie in Bayern vorkommen. Besonders für Radsportler als auch Wanderer ist dieser Ort besonders geeignet.

St. George’s auf den Bermudas

St. George’s war die frühere Hauptstadt der Bermuda und wurde 1612 gegründet. Sie ist eine gut erhaltene Kolonialstadt mit bezaubernden Gasse. Die Altstadt sowie die Verteidigungsanlagen zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die MS Albatros liegt westlich vom Stadtzentrum, in das man in wenigen Minuten spazieren kann. Gleich zu Beginn des Rundgangs kann man das World Heritage House finden das direkt am Hafenterminal liegt. Das Haus gibt Informationen über die Ernennung im Jahre 2000 zum Welterbe.

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Eingangsschild

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Water Street

 

Am besten setzt man seinen Weg entlang des Ufers fort, wo man direkt auf die Water Street gelangt. Nach einigen Metern vorbei an farbenfrohen Häusern und einigen Souvenirläden ist auf der linken Seite bei der Nr. 22 das „Tucker House Museum“ zu finden. In dem Haus aus dem 18. Jh., welches aus Kalkstein erbaut wurde, wird das Leben auf den Bermudas aus diesem Jahrhundert nachgestellt. Wer den Weg weiter fortsetzt, gelang am Ende zum Nationalmuseum der Bermudas. Es ist in einem Gebäude des 17. Jh. untergebracht und erlebte während des Amerikanischen Bürgerkrieges seine Blütezeit, als es Stützpunkt der konföderierten Staaten Amerikas diente. Gleichzeitig ist man auch direkt auf dem Hauptplatz des Ortes, dem Kings Square.

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Tucker Haus

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Eingangsschild Tucker House

 

Dieser ist das Herz von St. George’s. Hier befinden sich das Rathaus (Town Hall) von 1782 und das 1776 errichtet Gebäude der Bank of Butterfield, eines der ältesten Banken der Bermudas. Darüber hinaus sind hier das Besucherinformationszentrum und einige Zeugnisse aus vergangenen Zeiten zu finden. Hinter der Town Hall ist das Old State House zu erblicken, welches von 1620 bis 1815 Sitz des Parlaments von Bermuda war. Dies ist das erste nur aus Stein erbaute Gebäude der Kolonie aus dem Jahre 1620.

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King’s Square

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Town Hall

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Zeugnisse aus vergangenen Zeiten

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Old State House

 

Über eine kleine Brücke am Hafen gelangt man auf die Ordnance Island. Blickfang ist hier die Nachbildung der Deliverance, die von den Schiffbrüchigen der Sea Venture aus dem Wrack ihres Schiffes gebaut wurde. Sie lief 1609 vor Bermuda auf Grund. Gleich gegenüber befindet sich die Bronzestatue des Gründers der Kolonie, George Somers, welche 1984 errichtet wurde.

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Ordnance Island

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Bronzestatue George Somers

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Nachbildung der Deliverance

 

Wer noch weitere Sehenswürdigkeiten des Ortes finden will, sollte am besten sich vom Kings Square auf die Hauptstraße, der York Street, begeben. Wer diese Straße nun bergauf gegen Norden verfolgt, gelangt an die „Unfinished Church“. Von dort kann man weiter bergauf laufen und auf die andere Küstenseite von St. Georges kommen bzw. hat von oben einen guten Überblick auf das Örtchen.

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Unfinished Church

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Innenansicht der Unfinished Church

 

Aber auch der Rückweg zum Stadtzentrum bzw. zum Schiff bietet noch einige schöne Gebäude. Dafür benutzte ich wieder die York Street, welche diesmal bergab führte und bog nach 100 Metern in die Church Lane. Neben einigen kleineren Kirchen sticht vor allem die St. Peter’s Kirche hervor. Sie ist eine der ältesten anglikanischen Kirchen außerhalb von England. Eine ältere Kirche wurde bereits 1612 an dieser Stelle geweiht und war mit Palmblättern überdacht. Über die Jahrhunderte besserte man das Gotteshaus aus und vergrößerte es. Ein Rundgang über den angrenzenden Friedhof erinnert laut Inschriften auf den Grabsteinen an Kriege, Epidemien und Schiffsunglücke.

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Kirche entlang der Church Lane

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St. Peter’s Kirche

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Friedhof der St. Peter’s Kirche

 

Am Ende der Kirche gelangt am auf der anderen Seite wieder auf die York Street. Das letzte lohnenswerte Ziel für den heutigen Spaziergang befindet sich in der Queens Street, welche von der York Street abgeht, wenn man ihr stadtauswärts folgt. Und zwar ist dort die Bermuda Perfumery. In dem prächtigen Gebäude aus dem 18. Jh. wird aus Blumen und Grünem der Insel Parfüms, Seifen, Duschgels und Cremes hergestellt. Um wieder auf das Schiff zurück  zu gelangen, halten wir uns einfach gegen Süden und laufen direkt auf den Hafen zu. Diesen folgen wir nun, da das Schiff schon in direkter Sichtweite ist.

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Blick stadtauswärts York Street

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Bermuda Perfumery

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Eingang zur Bermuda Perfumery

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MS Albatros in Sichtweite

 

Mein Fazit:

Bei strahlenden Wetter lädt die Stadt St. George’s mit seinen bunten Häusern und den azurblauen Wasser zum Schlendern ein. Es gibt tolle restaurierte Kolonialhäuser zu bestaunen. Vor allem die engen Gassen und das Ambiente lassen einen wie in der Karibik vorkommen, von der man immer träumt. Durch seine Lage mitten im Atlantik sind aber die Preise dementsprechend hoch.

Badeparadise Grand Turk/ Turk and Caicos Inseln

Nach dem Besuch vom Kuba geht es für die MS Albatros nun weiter in der Karibik. Hier landen wir heute auf der Inselgruppe der Turks und Caicos Inseln die heute zum Britischen Überseegebiet gehören. Sie legen zw. dem Südostzipfel der Bahamas und nördlich der Dominikanischen Republik. Unser Schiff legt den Anker vor Grand Turk, welches als eines der weltbesten Taucherparadise gilt und ein Eldorado für Sportfischer ist. Die Turkinseln bestehen aus 12 Inselchen und sind bedeuten kleiner als die Caicos.

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Ankunft auf Grand Turk

 

Ich besuche mit dem heutigen Tag zum zweiten mal diese Insel. Aus der früheren Erfahrung weis ich, dass es auf Grand Turk die Sehenswürdigkeiten sehr rar gesäht sind. So kommen wir wie damals im Süden der Insel an, wo sich das Grand Turk Cruise Centre befindet. Hier kann man bei diversen Einkaufsmöglichkeiten Souvenirs erstehen. Darüber hinaus lädt der Governor’s Beach zum Faulenzen vor den großen Kreuzfahrtschiffen, ein. Diese Möglichkeit nutze ich natürlich wieder, da es nur ein Katzensprung vom Schiff an diesen Strand ist. Dabei komme ich auch am bedeutendste Denkmal der kleinen Insel vorbei. Und zwar steht hier die amerikanische Weltraumkapsel, die 1962 mit John Glenn an diesem Ort anlandete.

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Touristenzentrum am Hafenterminal

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amerikanische Weltraumkapsel mit John Glenn

 

Nach einem kurzen Badeaufenthalt kehre ich zum Schiff zurück. Trotzdem möchte ich die Gelegenheit nutzen, die wenigen Sehenswürdigkeiten dieser Insel Vorzustellen. Dabei beziehe ich mich auf Bilder von November 2015.

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Willkommen auf der Insel

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Eine gute Möglichkeit die wenige Kilometer entfernte Hauptstadt Cockburn Town der Insel zu Besuch besteht darin mit einer vom Kreuzfahrtterminal startende Bimmelbahn wie man sie von Warnemünde kennt zu fahren. Dabei macht man an einem See, welcher für die Salzgewinnung genutzt wird, halt.

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Bimmelbahn

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Salzsee

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Kirche am Salzsee

 

Über die gut aspahltierten Straßen kommt nach Cockburn Town auf die Duke Street. An dieser Straße sind einige kleine Hütten sowie der sehr überschaubare Marktplatz zu finden. Hier legen wir einen Stopp ein um in den wenigen Geschäften zu stöbern. Von dort geht es über die Front Street mit seinen Holz- und Kalksteinhäusern entlang des Ufers zurück zum Kreuzfahrtterminal.

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Hauptplatz von Cockburn Town

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entlang der Straße

 

Wieder am Hafen angekommen, stand anschließend ein Ausflug vom Schiff an, welcher die Unterwasserwelt der Region näher bringt. Hierzu steigen wir an der Pier in ein Boot um, dass einige Kilometer auf die See fährt. Dort wartet auch schon ein Glasunterseeboot. Nach dem wir auf dieses umgestiegen sind, ging es mit diesem in die Tiefe. So konnten die Tiere sowie die Riffe bewundert werden.

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Glasboot

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Unterwasserwelt der Turks

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bunte Fische

Mein Fazit:

Die Hauptstadt hat nicht viel zu bieten. daher kann man sich grundsätzlich auf den Wassersport, welcher hier in dieversen Formen angeboten wird nutzen. Natürlich kann man hier auch einen ganz entspannten Badeaufenthalt verbringen.

Mayastätte Chichen Itza in Mexiko

Aufgrund von Planungsschwierigkeiten wurde der Wechselhafen des letzten Teilabschnittes von Kuba nach Mexiko verlegt. So machte die MS Albatros heute in Progreso, der Hafenstadt im mexikanischen Bundestaat Yucatan, fest. Sie hat rund 40.000 Einwohner. Unter der Woche herrscht hier Ruhe. Erst am Wochenende, wenn viele Leute aus dem rund 35 km entfernten Merida, ihr Häuschen hier aufsuchen, kommt ein wenig Leben auf. Die Stadt an sich hat nicht viel zu bieten und wird meist als Durchlaufstation für den Besuch der Maya Ruinenstädten in der Umgebung genutzt.

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Willkommen in Progreso/ Mexiko

So entschied ich mich heute die Maya Ruinenstätte Chichén Itzá kennenzulernen. Diese liegt rund 150 km von Progreso entfernt. Nach gut 2 ½ Stunden Fahrzeit erreichen wir die Ruinenstätte.

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Unterwegs nach Chichen Itza

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Unterwegs zu der Mayastätte

Die beeindruckende Mayastadt wurde neben zwei großen Cenoten errichtet, die die Wasserversorgung gewährleisteten. Ihre Blütezeit erreichte Chichen Itza zwischen dem 8. und 11.Jh. und war eines der bedeutendsten Machtzentren auf der Halbinsel Yucatan. Die Stadt wird seit 1988 auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste geführt und beeindruckt heute durch gut erhaltene Bauwerke, die großzügige Stadtplanung, den komplexen Symbolismus sowie der ausgesprochene Schönheit der Skulpturen und Reliefs.

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UNESCO Welterbe

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ich vor dem Mayatempel

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die Schlange als Symbol

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Blick auf die Ballsportanlage von Chichen Itza

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Innenraum der Ballsportanlage von Chichen Itza

Besonders sehenswert sind vor allem die Kukulkan Pyramide, der Kriegertempel und der Ballspielplatz. Das Observatorium steht für die außerordentlichen Errungenschaften und Kenntnisse der Maya in der Astronomie. Durch schmale Fensterschlitze dringen nur zweimal im Jahr die Sonnenstrahlen für einige Sekunden ins Innere des Gebäudes. Auf diese ebenso einfache wie zuverlässige Weise bestimmten die Maya den Kalender.

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Der Kriegertempel

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ehemalige Säulenhalle

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Die Sternwarte

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Die Kirche

Die Eindrücke und Erlebnisse konnten beim Mittagessen und der anschließenden Rückfahrt zum Schiff verarbeitet werden.

Mein Fazit:

Ein faszinierender Besuch dieser Mayastätte. Wie bei vielen dieser Hinterlassenschaften kann man sich mit seinen Gedanken in die damalige Zeit versetzen und ein wenig nachfühlen, was zu dieser Zeit dort geschehen sein muss. Auf einer Rundreise kann man noch tiefer in die Vergangenheit der Maya blicken und dabei auch das Land Mexiko mit seiner Kultur kennenlernen. Dies ist unbedingt empfehlenswert.

Grand Cayman/ Cayman Island

Zurück im Atlantik und damit auch der Karibik steuerte die MS Albatros heute die Cayman Inseln an. Hier werfen wir den Anker vor Grand Cayman. Mit den Tenderbooten gelangt man an Land. Ich hingegen zog es vor auf dem Schiff zu bleiben. Zum einen kenne ich die Insel aus dem Jahre 2015 als ich im November mit der AIDA dort war und zum anderen gab es einiges zum Blog aufzuarbeiten.

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Anfahrt auf Cayman Island

 

Daher berichte ich aus meinen Erfahrungen aus der damaligen Zeit. Mit dem Tenderboot bzw. dem Kreuzfahrtschiff liegt man direkt vor dem Stadtzentrum. Neben diversen Einkaufsmöglichkeiten sowie Bars und Restaurants sind vor allem die Gebäude mit den Briefkastenfirmen zu erkunden.

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Häuser in der Hauptstadt

 

Mit einem Ausflug vom Schiff oder den vor Ort zur Verfügung stehenden Taxis kann man die Ost- bzw. die Westseite der Insel erkunden. Mich führte es im Jahre 2015 zur Westseite. Auf dem Weg dorthin kommt man am Hause des Gouverneurs vorbei, welcher für einen kurzen Fotostopp allemal wert ist.

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Haus des Präsidentens

Folgt man weiter den Weg in westliche Richtung kommt man in dem Ort Hell an. Dies bedeutet nichts weniger als Hölle. Von dem hier stehenden Postamt kann man sogar Briefe in die Heimat verschicken. Selbstverständlich habe ich mir diesen kleinen Spaß nicht entgehen lassen. Wer erhält schon einmal Post aus der Hölle. Aber nicht nur das ist in diesem kleinen Ort lohnenswert. Direkt hinter dem Postamt, ist ein riesiges Feld mit spitzen und schwarzen Kalkstein zu entdecken. Der Blick auf dieses Feld lässt einen, wie auf einem anderen Planet vorkommen.

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Postamt im Ort Hell

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Gesteinsformationen in Hell

 

Im Anschluss ging es weiter zur Schildkrötenfarm. Hier werden die Tiere in diversen Becken gepflegt bzw. aufgezogen und auf die Freiheit vorbereitet. Wer möchte, kann die jüngeren Tiere auch einmal berühren und sogar hochheben.

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auf der Schildkrötenfarm

 

Nach diesem schönen Aufenthalt geht es nun an das Ufer der Westküste. Hier steigen wir in ein Motorboot um. Dies brachte uns damals mit anderen Ausflugsteilnehmer zur Stingray City. Hier hat man die Möglichkeit direkt mit Stachelrochen zu tauchen. Erfahrene Guides locken die Tiere, mit denen man dann auf Tuchfühlung gehen kann, an. Ganz mutige können diese auch anfassen oder sogar küssen. Es brauchte am Anfang ein wenig Überwindung zu den Tieren ins Wasser zu steigen. Doch wer sich ruhig und bedacht verhält, kann ein einmaliges Erlebnis genießen. Im Anschluss legte man sich wieder trocken und per Boot und Bus ging es wieder zurück zum Schiff.

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auf dem Weg zu Stingray City

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Rochen soweit das Auge reicht

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Mutprobe

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Unsere Gruppen zw. den Rochen

Mein Fazit:

Die Cayman Islands sind durchaus ein Besuch wert. Wer die weite Anreise nicht scheut und überwiegend einen Strandurlaub bevorzugt, ist hier hervorragend aufgehoben. Neben einer Inselerkundung besteht die Möglichkeit der Wassersportaktivitäten. Kreuzfahrer können einen tollen Tag erleben. Für jeden steht hier ein unterschiedliches Wasser(sport)erlebnis zur Verfügung.