Welterbe-Blog

Florenz – la bella sull’Arno

Gegen 11 Uhr verließen wir wehmütig Venedig und fuhren weiter nach Florenz. Aufgrund eines vorab gebuchten Ausfluges hatten wir einen strengen Zeitplan einzuhalten, da wir um 16 Uhr vor Ort sein mussten.

Glücklicherweise kamen wir schon etwas früher an, da wir erst nach unzähligen Minuten und viel Fragerei den Treffpunkt für die Ticketübergabe fanden. Leider ging es dann doch nicht so schnell, wie wir es uns vom Schnelleinlass erhofften und wir mussten noch eine ganze Stunde warten, bis wir endlich mit der Besichtigung starten konnten. Wenn man aber mal bedenkt, dass die Wartezeit sonst zwischen drei und vier Stunden liegt, waren wir doch recht zufrieden! Hinzu kommt, dass wir an einem Samstag dort waren, wodurch der Andrang natürlich erhöht war. Wir zahlten für die Besichtigung der Uffizien mit Schnelleinlass 30 € pro Person.


Drinnen angekommen waren wir erstmal ziemlich überwältigt, aber auch ein bisschen überfordert. Uns bot sich ein Anblick von zahlreichen Kunstwerken verschiedener Künstler und Epochen. Die Ausstellungsstücke waren sehr beeindruckend und wir entdeckten in jeder Ecke etwas Neues und auch viel Bekanntes, das wir nun endlich in der Realität betrachten konnten.

Nachdem wir schon einige Zeit durch das Kunstmuseum geschlendert waren, entschlossen wir uns für einen Spaziergang zur Ponte Veccio. Dort gab es das teuerste, aber auch leckerste Eis, das ich jemals gegessen habe. Für 5 € die Kugel war es erstmal eine kleine Überwindung, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Nach unserem Spaziergang machte sich die Müdigkeit und der Hunger bei uns beiden bemerkbar. Am frühen Abend checkten wir dann in unserem Hotel ein. Leider waren wir ziemlich enttäuscht. Unser Souterrain-Zimmer war sehr dunkel und durch das nahestehende Umspannhaus entstand während unseres Aufenthaltes ein lärmender Störfaktor. Lediglich das Frühstück konnte uns beide überzeugen. Nach dem Check In luden wir rasch unser Gepäck im Zimmer ab und kümmerten uns um die Mission Hunger stillen! Und schwups stand auch schon eine leckere Pizza vor uns. Meine Frau bestellte eine Pizza Margherita und vor mir landete die größte Calzone, die ich jemals gesehen hatte! So unglaublich lecker! Im Anschluss ging es direkt ins Hotel, immerhin war der Tag sehr anstrengend.

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Am nächsten Morgen schlenderten wir nach unserem reichhaltigen Frühstück durch die Stadt, da wir erst am Nachmittag einen Ausflug geplant hatten. Auf unserem Spaziergang entdeckten wir auch das Leonardo da Vinci Museum und nutzten die restliche Zeit für eine Besichtigung.

Der zweite Ausflug führte uns in die Galleria dell‘ Accademia. Auch hier war wieder die Rede von Schnelleinlass. Bei Regen mussten wir leider dennoch 15 Minuten warten, aber das ist meiner Meinung nach durchaus eine annehmbare Zeit. Hauptsächlich besuchten wir das Kunstmuseum um hier die weltberühmte Skulptur „David“ vom großen Renaissance-Künstler Michelangelo zu sehen. In den Haupthallen der Accademia befinden sich auch Werke großer italienischer Künstler wie Sandro Botticelli, Domenico Ghirlandaio, Pontormo, Andrea del Sarto, Allessando Allori und Orcagna, um nur einige zu nennen.

Die jüngste Abteilung, das Musikinstrumentenmuseum, zeigt alte, einzigartige Meisterwerke von Stradivari und Bartolomeo Cristofori, dem Erfinder des Klaviers.
Viele der Kunstwerke wurden von der mächtigen Medici-Familie in Auftrag gegeben und vom letzten Medici an das Großherzogtum Toskana gespendet, damit diese großartigen Werke für jedermann zugänglich werden.

Symbol_Geocaching Geocache: GC1TKCY; Koordinaten: 43,773250 11,254000; MOZART E L‘ AQUILA NERA (Traditional-Cache)
Symbol_Geocaching Geocache: GC3KXDZ; Koordinaten: 43,769200 11,251367; Antiche terme romane (Traditional-Cache)

Jörg und Margitta Arndt

Einzigartige Lagunenstadt Venedig

450 Kilometer und 5 Stunden später hatten wir das Fährterminal von Fusina in Venedig erreicht. Lediglich eine kurze Pause für einen kleinen Snack und eine Ladung Koffein war nötig, um endlich unser erstes Ziel in Italien zu erreichen.
Mein persönlicher Tipp für weniger Stress in Venedig: Das Auto auf dem Parkplatz am Fährterminal stehen lassen! Warum? Bei der Anfahrt mit dem Auto ist man gezwungen viele verschiedene Parkhäuser zu durchforsten, in der Hoffnung endlich einen freien Parkplatz in dem ganzen Durcheinander zu entdecken. Mit der Fähre erspart man sich diese nervenaufreibende Tortur.
Da wir natürlich besonders viel Gepäck bei uns hatten, immerhin waren wir ganze drei Wochen unterwegs, packten wir bereits zwei kleine Taschen für Venedig zusammen. Unser restliches Gepäck blieb während unseres Aufenthaltes im Auto liegen. Insgesamt zahlten wir einen fairen Preis von 53 € für die Hin- und Rückfahrt inklusive Parkgebühren und starteten deutlich entspannter unseren Urlaub in Venedig.

Aber nun kommen wir endlich zu dieser besonderen Stadt. Bereits von der Fähre hatten wir einen tollen Blick auf die Lagune und die Stadt, bis zum Markusplatz mit dem imposanten Markusdom. Da wir eine der letzten Fähren nutzten, waren wir fast die einzigen Passagiere, sodass wir die beste Aussicht genießen konnten.
Die Anlegestelle befand sich direkt im Bezirk San Marco, wenige Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt. Aufgrund unserer späten Ankunft war niemand mehr vor Ort, sodass wir mehrere Anläufe benötigten, um Kontakt aufzunehmen und unseren Zimmerschlüssel zu erhalten. Letztendlich funktionierte alles über eine Fernsprechanlage und der Schlüssel war bereits an unserer Zimmertür hinterlegt.

Das kleine Zimmer war sehr ansprechend im venezianischen Stil eingerichtet. Wir fühlten uns direkt wohl!

Im Anschluss schlenderten wir noch ein wenig durch die verwinkelten Gassen der Stadt und bildeten uns eine erste Meinung über Venedig. Bei einem leckeren Essen ließen wir gemächlich den Abend ausklingen und traten dann den Rückweg zum Hotel an. Aufgrund der langen Fahrt waren wir beide sichtlich erschöpft und benötigten etwas Ruhe für die Erkundung der Stadt am nächsten Morgen.

Gegen 8:30 Uhr nahmen wir ein Klopfen an unserer Zimmertür wahr. Das musste unser Frühstück sein. In der Unterkunft wird das Frühstück jeden Morgen frisch zubereitet auf die Zimmer gebracht, sodass man theoretisch ein Frühstück im Bett genießen kann. Die Speisen waren allesamt sehr lecker, jedoch könnte es meiner Meinung nach ein bisschen größer ausfallen, da ich nach dem Essen noch ziemlich hungrig war.

Im Voraus hatten wir bereits einen geführten Ausflug für das Teatro la Fenice und die Besichtigung des Dogenpalastes gebucht. Die Tickets wurden in einem örtlichen Reisebüro hinterlegt und lagen für uns zur Abholung bereit.

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Die Führung durch das Teatro la Fenice war besonders Interessant, wir erhielten zahlreiche neue Informationen und Eindrücke. Besonders die vielen kleinen, goldenen Stuckverzierungen und die Wandbilder verleihen dem Ensemble ein einzigartiges Erscheinungsbild. Der äußere Anblick des Theaters lässt nicht annähernd erahnen, wie kunstvoll das Innere gestaltet ist. Speziell der Blick von den Zuschauerplätzen, die der Bühne gegenüberliegen, ist beeindruckend. Von hier hat man einen gesamten Blick über den Innenraum. Am Ende unserer Führung blieb noch ein wenig Zeit für Fotos, die wir gerne ausnutzten. Alles in allem war das ein sehr gelungener Ausflug, den wir beide jedem Venedigbesucher ans Herz legen!

 

 

Im Anschluss erkundeten wir Venedig auf eigene Faust, da unser zweiter Ausflug erst in ein paar Stunden begann. Und was darf dabei natürlich nicht fehlen? Der Markusplatz, aber noch viel wichtiger: leckeres italienisches Eis! Mhhh, das beste Eis gibt es einfach in Italien, das kann man nicht bestreiten. Nach einer kurzen Ruhepause schlenderten wir durch die schmalen Gassen. Es war immer wieder etwas Besonderes, wie sich auf einmal zwischen den Gassen ein Blick auf den Markusplatz eröffnete. Einfach nur ein gewaltiger Eindruck, den man dabei erhält.


Am Wasser ließen wir die Stadt auf uns wirken. Wir beobachteten das rege Treiben und fühlten uns wie ein Teil dieser einzigartigen Kulisse. Zahlreiche Gondeln fuhren unter den verschiedenen Brücken hindurch und mit Glück wird dieses typische Bild durch den Gesang eines Gondoliere vervollständigt. Leider hatten wir aufgrund unseres straffen Zeitplans keine Zeit mit einer Gondel durch die Kanäle zu fahren. Aber das steht auf jeden Fall auf unserer Liste für den nächsten Besuch!

Im Anschluss ging es für uns in den Dogenpalast. Hier hatten wir keine Führung gebucht, da wir uns den Palast einfach nur anschauen und nicht auf einen Guide angewiesen sein wollten. Im Inneren befinden sich zahlreiche Gemälde, die in der Gesamtheit äußerst beeindruckend wirken. Überall findet man mit Gold verzierten Deckenschmuck im gesamten Palast. Vorallem der Große Saal ist uns in Erinnerung geblieben. Die gesamte Decke ist mit einem Wandbild verziert, das von goldenen Elementen durchzogen ist. Der Eintritt in das Gefängnis über die Seufzerbrücke war ebenfalls inkludiert.

Anschließend schlenderten wir noch einmal durch die Gassen und meine Frau besorgte noch einige Souvenirs, darunter auch die berühmten Masken, die uns an unseren schönen Venedigaufenthalt erinnern sollen. Bei unserem Spaziergang unternahmen wir einen Abstecher zur Rialtobrücke. Abschließend tranken wir noch ein schönes kühles Bier im Hard Rock Cafe. Am nächsten Morgen verließen wir Venedig und nahmen Kurs auf Florenz.

Jörg und Margitta Arndt

Symbol_Geocaching Geocache: GC7JEXM; Koordinaten: 45,433867 12,334117; VT-Gran Teatro la Venice (Traditional-Cache)

Schlösser, Berge und Täler

Am Nachmittag kamen wir im Hotel Alpenstuben in Hohenschwangau an. Das Hotel überzeugt nicht nur mit einer fabelhaften Lage sondern auch mit leckeren und deftigen Speisen sowie tollem Personal. Besonders schön sind die Zimmer mit Blick auf die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Die Zimmer sind modern eingerichtet und komfortabel. Leider bietet die Unterkunft keinen Lift, sodass wir unser gesamtes Gepäck für drei Wochen Urlaub die Treppen hinaufhieven mussten. So hatten wir mit unseren vielen Koffern direkt noch ein kleines Sportprogramm eingelegt.
Nach dem Check in schlenderten wir durch die Souvenirläden und machten uns mit der Umgebung bekannt. Nach all der Anstrengung meldeten sich dann auch langsam unsere Mägen. Bereits bei unserer Ankunft hatten wir den leckeren Duft aus dem Gasthof „Ludwig’s Stüberl“ direkt im Erdgeschoss unserer Unterkunft wahrgenommen. Bei einem kühlen Bier und leckerem Essen ließen wir gemeinsam den Tag ausklingen. Müde und zufrieden fielen wir kurze Zeit später ins Bett und tankten neue Kraft für den nächsten Tag.

Hotel AlpenstubenUnsere Unterkunft „Hotel Alpenstuben“

Nach dem Frühstück stand für uns die Besichtigung des Schloss Neuschwanstein auf der Liste. Wir hatten bereits einen Tag zuvor ein Ticket über das Hotel bestellt und zahlten 12€ plus eine Bearbeitungsgebühr von 3€ für die Besorgung der Tickets.
Zunächst beförderten wir unser gesamtes Gepäck zurück ins Auto und checkten aus. An diesem Punkt möchten wir uns noch einmal ganz besonders bei Lucca bedanken, der besonders freundlich und hilfsbereit war.
Dann begann unsere 20-minütige Wanderung bergauf zum Schloss. Dazu noch ein kleiner Hinweis: Wer früh am Morgen die Kutsche oder den Bus nehmen möchte, sollte sich rechtzeitig anstellen, da die Wartezeiten mindestens 30 Minuten betragen. Wer bereits ein Ticket hat (Einlasszeit steht fest), muss beachten, pünktlich beim Schloss zu sein, denn sonst wird der Einlass verweigert.


Schloss Neuschwanstein war das erste großes Highlight dieser Reise und wir waren schon sehr gespannt. Leider darf man im Inneren keine Fotos aufnehmen, aber dennoch ist das ein oder andere Foto entstanden. Der Kronsaal war sehr beeindruckend, jedoch wurden wir kurze Zeit später ziemlich enttäuscht, da der große Tanzsaal aufgrund von Sanierungsarbeiten abgesperrt war. Das verärgerte uns sehr, da wir zuvor nirgendwo eine Information darüber finden konnten. Den Besuch bei der Marienbrücke ließen wir aufgrund des schlechten Wetters ausfallen. Etwas bedrückt liefen wir zurück zu unserem Auto und brachen auf zum Riessersee nach Garmisch-Partenkirchen.

Bei unserer Ankunft am Riessersee besserte sich unsere Laune langsam wieder. Der Blick auf die Zugspitze war einfach fantastisch. So wie unsere Laune besserte sich auch ganz langsam das Wetter und es wurde ein wenig klarer. Wir setzten unsere Hoffnungen auf den nächsten Tag und siehe da: klarer Himmel und Sonnenschein. Perfektes Wetter für einen Abstecher auf die Zugspitze.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es für uns zur Seilbahn. Vor Ort stockte uns kurz der Atem. 46,50 € pro Person für die Hin-und Rückfahrt erschienen uns ziemlich teuer. Aber da wir ja nicht alle Tage die Möglichkeit haben, einmal von der Zugspitze auf die kleine Welt dort unten zu sehen, nutzten wir unsere Chance. Und wir wurden nicht enttäuscht. Nach ungefähr 15 Minuten waren wir oben angekommen. Dieser Ausblick war einfach unfassbar. Das war für uns etwas ganz Besonderes. Wir nutzten die Chance, diese einmalige Aussicht mit unseren Kameras festzuhalten. Im Anschluss hielten wir inne und genossen gemeinsam diesen unvergesslichen Moment.

Bei der Fahrt zurück ins Tal bot sich nochmal ein besonders schöner Anblick auf den Eibsee und die grüne Landschaft am Fuße der Bergformationen. Die langsame Fahrt ermöglichte es uns den wunderschönen Ausblick einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.


Dann verabschiedeten wir uns auch schon wieder. Nach unserer Ankunft im Tal begann erst der größte Teil unserer Reise. Auf nach Italien!

Margitta und Jörg Arndt

Regensburg

Vom 19.05.19 bis zum 10.06.19 waren meine Frau und ich wieder einmal in Mission „Weltkulturerbe“. Diesmal ging es in das Land mit der größten Anzahl an Weltkulturerbestätten: Italien!
Zunächst begann unsere Reise in Deutschland, denn diesmal sind wir nicht mit dem Schiff unterwegs und auch nicht mit dem Flieger. Wir hatten einen lange geplanten Roadtrip vor uns, dessen Route ich mir selber zusammengestellt hatte. Informationen und Karten hatte ich mir über den ADAC besorgt. Des Weiteren erhielt ich die nötigen Unterlagen für die Maut in Österreich und musste somit keine Vignette aufkleben. Den Betrag konnte ich bereits vor der Reise bezahlen (10 Tages-Vignette für Österreich: 9,20€ und Mautgebühr für die Brennerautobahn: 19€). Als ADAC-Plus Mitglied erhält man kostenfrei ein ausführliches TourSet mit Landkarten der gewünschten Zielgebiete.
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Erstes Ziel auf der Route war Regensburg, dessen mittelalterliche Altstadt zum Weltkulturerbe gehört. Die Stadt ist die einzige erhaltene mittelalterliche Großstadt in Deutschland. Unseren Aufenthalt verbrachten wir im kleinen Haus des Hotel Orphée, das sich direkt am Kohlemarkt befindet. Zu Beginn hatten wir einige Schwierigkeiten die Unterkunft zu finden, da wir uns unsicher waren, ob wir hier überhaupt mit dem Auto durch die Fußgängerzone fahren dürfen. Das antike und rustikale Design des Hauses überraschte uns. Unser Zimmer im oberen Stockwerk war im französischen Stil eingerichtet und sorgte für Wohlfühlstimmung. Im Hotel erhielten wir dann einen Rabatt für das Parkhaus am Opernplatz.

Impressionen Walhalla

Kurz nach unserer Ankunft und einem kurzen Blick auf den Wetterbericht, unternahmen wir einen Ausflug zur Walhalla, denn diesen wundervollen Ausblick auf die Donau wollten wir bei Sonnenschein genießen. Die Walhalla befindet sich in Donaustauf und dient als Gedenkstätte für bedeutende Persönlichkeiten der deutschen Geschichte. Der Eintritt beträgt 4,50€ pro Person. Während ich mich im Inneren der Gedenkstätte aufhielt, genoss meine Frau den atemberaubenden Ausblick auf die Donau.
Drinnen angekommen betrachtete ich die Büsten zahlreicher bekannter Persönlichkeiten, darunter Einstein, Sophie Scholl, Goethe sowie Schiller und viele andere. Dabei fielen mir die neueren Büsten eher negativ auf. Diese wirkten im Gegensatz zu den früher hergestellten plastisch und wenig detailreich. Nachdem ich einige Zeit im Inneren umhergeschlendert war, setzte ich mich zu meiner Frau. In der Zwischenzeit war ein Gewitter aufgezogen und Regen setzte ein. Das sorgte nochmal für eine besondere Stimmung. Dieser Platz ist hervorragend geeignet, um sich zu erholen und die Landschaft zu genießen.

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Im Anschluss fuhren wir zurück ins Hotel, um uns von der Autofahrt zu erholen und ausgeruht in den nächsten Tag zu starten.
Apropos Start in den Tag… das Frühstück im französischen Restaurant war einfach der Hammer. Auf kleinen, passend zum Ambiente gestalteten Karten, befanden sich verschiedene Frühstücksmenüs, die im Preis inbegriffen waren. Die kleinen Menüs wurden mit Liebe zubereitet und angerichtet. Je nach Wunsch gab es verschiedene, frisch hergestellte Eierspeisen. Auch dieser Service war im Frühstückspreis inbegriffen. Gut gestärkt starteten wir in den Tag!

Unser leckeres Frühstück

Zu Beginn fuhren wir nach Kelheim zur Befreiungshalle. Der Eintritt kostete 4,50€ pro Person und für den Parkplatz entfiel nochmal eine Gebühr von 2,50€. Im Inneren des Denkmals befinden sich zahlreiche Engelsstatuen, auf deren Schildern die gewonnenen Schlachten gegen Napoleons Truppen verewigt sind, die während der Befreiungskriege von 1813 bis 1815 stattfanden. Der Anblick war für uns sehr beeindruckend, besonders die detaillierte Gestaltung der Engel. Wir verweilten einen Moment und ich nutzte die Tatsache, dass kaum Besucher in der Halle waren, um einige Details mit meiner Kamera festzuhalten.

Befreiungshalle Kelheim

Den Rest des Tages verbrachten wir in der Regensburger Altstadt. Bei einem Besuch des Doms entdeckten wir die Ausstellung „Domschatz“, die 3€ pro Person kostet. Der Eintritt in den Dom selbst ist kostenfrei. Die Exponate der Ausstellung waren sehr beeindruckend. Zahlreiche Roben, goldverzierte Kreuze sowie andere Schätze befanden sich unter den Ausstellungsstücken. Hinter dem Dom entdeckten wir dann noch die kleine Werkstatt, in der Skulpturen verschiedener Arten hergestellt werden.

Die Altstadt, Dom, Domschatz

Im Anschluss unternahmen wir einen Stadtrundgang und spazierten über die Steinerne Brücke. Vom anderen Ufer hat man einen tollen Blick auf die Altstadt. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Dort entdeckten wir das Restaurant „Alte Linde“ mit Blick auf die Altstadt.

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Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel:
Schloss Neuschwanstein.

Margitta und Jörg Arndt

Symbol_Geocaching Geocache: GC3GG35; Koordinaten: 49,019967 12,096117; Dampfnudeln mit Mili(a)! und hkraut 😉 (Traditional-Cache)

BEST-REISEN Jahrestagung AIDAnova®

Vielen Dank für die Einladung zur BEST-REISEN Jahrestagung auf der AIDAnova und herzlichen Dank für die vielen eindrucksvollen Momente mit der AIDA Crew!

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20190216_183213AIDAnova in Las Palmas

20190217_085306Alfredo-Kraus-Auditorium in Las Palmas de Gran Canaria

20190217_120730Surfer in der Bucht von Las Palmas

Unsere Kabine

Impressionen AIDAnova

AIDAnova im Hafen von Funchal, Madeira

Jeep Safari durch die Lorbeerwälder (Weltnaturerbe) zum Pico do Arieiro und dem Aussichtspunkt Terreiro da Luta

Statue von Sissi und Cristiano Ronaldo / CASINO Funchal, Madeira

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Markus Krebs im Theatrium und Silent Party im Beach Club

Anlegemanöver AIDAstella

AIDAnova legt im Hafen von Funchal, Madeira ab

Abschlussabend im Beach Club

20190220_100713Ankunftshalle im Hafen von Teneriffa

Vielen Dank!
Margitta und Jörg Arndt (Reisebüro Arndt, Berlin)

 

Symbol_GeocachingGeocache: GC2JETJ; Koordinaten: 32,644867 16,917583 ; Oscar Ribeiro de Almeida de Niemeyer (Traditional-Cache)

 

 

 

Wundervoll, Wundervoll Kopenhagen

08.06.2018

Unseren ersten vollständigen Seetag nutzten wir zur Entspannung. Wir waren alle ziemlich erschöpft von den letzten Tagen und entspannten bei wundervollem Wetter auf dem Deck. Unser Lieblingsplatz war der Whirlpool mit 36 Grad Wassertemperatur.
Mehr als auf der faulen Haut zu liegen und das leckere Buffet zu plündern war für uns heute nicht drin. Ausruhen muss auf einer Kreuzfahrt einfach auch mal möglich sein!

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09.06.2018

Gegen 08:00 kamen wir in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen an. Besonders gespannt waren wir auf das Wahrzeichen: die kleine Meerjungfrau!

Da unser bereits zuvor gebuchter Ausflug schon wieder nicht stattfand, worüber wir erneut sehr verärgert waren, unternahmen wir auch in Kopenhagen eine Hop On Hop Off Bustour. Da wir mit der letzten zufrieden waren, erschien uns diese Möglichkeit als gute Alternative.

Busplan.JPGFahrplan

Wieder versuchten wir das Ticket beim Anbieter direkt günstiger zu bekommen. Und siehe da, wir haben pro Person 11€ gespart und mussten für die Bustour der roten Linie und die Bootstour nur 33€ zahlen. Oskar konnte auch hier wieder kostenlos mitfahren.

Unser erstes Ausflugsziel war die kleine Meerjungfrau. Die Bronzefigur befindet sich an der Uferpromenade und entstand nach dem Vorbild des gleichnamigen Märchens von Hans Christian Andersen.

20180609_161158_Die kleine Meerjungfrau

Von dort fuhren wir mit dem Bus zum Schloss Christiansborg und stiegen dort in das Schiff ein. Wir fuhren entlang der kleinen Grachten, die stark an Amsterdam erinnern. Dabei konnten wir verschiedene Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus betrachten. Darunter befand sich das trendige und farbenprächtige Hafenviertel Nyhavn mit zahlreichen Cafés und Restaurants.  Außerdem entdeckten wir die Winterresidenz der königlichen Familie, das Schloss Amalienborg. Nach ungefähr einer Stunde kamen wir wieder beim Ausgangspunkt an.

Schloss Amalienburg und Nyhavn

Dort besichtigten wir das Schloss Christiansborg, dass sich auf der Insel Slotsholmen befindet. Zudem vereint es folgende drei Staatsgewalten: das Parlament. den Obersten Gerichtshof sowie das Büro des Premierministers. Das ist weltweit einzigartig. Von dort liefen wir weiter zum Schloss Rosenborg, das von einer wunderschönen Parkanlage umgeben ist.

Schloss Christiansborg und Schloss Rosenborg

Anschließend nutzten die Frauen den Spaziergang für Abstecher in die kleinen Souvenirläden, während wir in Ruhe die kulturellen Bauten bestaunten. Bevor wir wieder zu unserem Kreuzfahrtschiff gingen, fuhren wir nochmals durch die Grachten. Zuvor legten wir noch einen Stop bei den Unterwasserfiguren ein, die sich in der Nähe des Schlosses Christiansborg befinden. Dort entdeckte mein Mann auch wieder einen Geocache.
Symbol_Geocaching Geocache: GCJ8WN ; Koordinaten: 55,677700 12,580200 ;  Agnete & Havmanden (Traditional-Cache)

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Die Bootstour hatte uns sehr gut gefallen. Es war ein angemessener Abschied von Kopenhagen. Wir stiegen wieder beim Schloss Christiansborg ein und fuhren bis zur kleinen Meerjungfrau. Von dort ging es mit dem Bus zurück zum Schiff.

Impressionen unserer Grachtenfahrt

Tipp: Man kann die Stadt auch gut zu Fuß erkunden, da die Sehenswürdigkeiten alle recht nah beieinander liegen.
Die Stadt hat mich stark an Stockholm erinnert. Auch hier waren die Einheimischen freundlich und weltoffen. In der Stadt leben viele junge Leute und man entdeckt viele Szeneviertel. Beispielsweise befinden sich am Ufer der Grachten viele kleine und gemütliche Restaurants, die zum Verweilen einladen. Besonders die alten Handelshäuser haben mir gut gefallen, da sie perfekt in das Stadtbild passen. Kopenhagen ist immer eine Reise wert, vor allem bei solch schönem Wetter!

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Auf dem Schiff nutzten wir den letzten Abend, um den Urlaub nochmal in vollen Zügen zu genießen. Ein letztes Abendessen und danach ließen wir den Tag bei einem guten Wein und einem kühlen Bier ausklingen.

10.06.2018

Einlaufen in Warnemünde

Schweren Herzens mussten wir heute das Schiff in Warnemünde verlassen und unser schöner Urlaub war leider schon vorbei. Am liebsten würden wir einfach direkt auf dem Schiff bleiben und die nächste Strecke fahren. Es gibt noch so viel zu sehen, aber zum Glück ist die nächste Kreuzfahrt schon gebucht! Wir hoffen, die Eindrücke unserer Metropolentour helfen bei vielen Entscheidungen. Wir müssen zugeben, wir sind auf jeden Fall mit dem Kreuzfahrtvirus infiziert!

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Wir sagen Tschüss und bis zum nächsten Mal!!!

Jörg und Margitta Arndt

Zu Besuch bei Pippi Langstrumpf in Stockholm

07.06.2018

Kurz vor 09:00 bewunderten wir von unserer Balkonkabine die Einfahrt in die Schären. Für mich eine der schönsten Hafeneinfahrten meiner bisherigen Touren.
Unser Schiff legte am Nordhafen an, daher empfiehlt es sich nicht, Stockholm zu Fuß zu erkunden. Von der Reederei wurden wie zuvor Shuttlebusse in die Stadt angeboten.

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Schären

Erneut hatten wir unseren Ausflug mit einer Stadtrundfahrt und dem Besuch des Vasa Museums bereits vor Reiseantritt gebucht. Kurzfristig teilte man uns mit, dass der Ausflug nun nicht mehr in deutscher Sprache durchgeführt wird, sondern in Englisch.
Da meine Frau damit nicht einverstanden war, unternahm ich die heutige Tour alleine.

Am Morgen fand ich mich dann beim Reisebus ein, wo bereits unser Reiseleiter für den Tag wartete. Die Gruppe war recht klein, worüber ich sehr überrascht war.
Während der Stadtrundfahrt entdeckten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der schwedischen Hauptstadt. Der junge Reiseleiter war sehr kompetent und gestaltete den gesamten Ausflug mit seinen Anmerkungen äußerst interessant.
Ich persönlich würde die Stadt als weltoffene Metropole bezeichnen. Die Einheimischen sind sehr freundlich und aufgeschlossen und die Stadt wirkt sehr lebendig.

Impressionen Stockholms

Bei der Stadtrundfahrt fuhren wir zunächst zum Wahrzeichen der Stadt: dem Rathaus. Hier findet jedes Jahr nach der Nobelpreisverleihung das Bankett statt. Im Anschluss fuhren wir vorbei am Königlichen Schloss im Renaissance- und Barockstil. Die Altstadt erkundeten wir zu Fuß. Unser Reiseleiter gestaltete den Aufenthalt mit vielen Anekdoten sehr angenehm und zeigte uns auch die kleinsten Besonderheiten. Auch für Stockholm wird häufig die Bezeichnung „Venedig des Nordens“ verwendet. Die Vielzahl an Wasserstraßen und die schönen Parkanlagen machen die Stadt besonders attraktiv. In der Stadtrundfahrt war auch der Eintritt in die Riddarholmskyrkan enthalten.
Mein Highlight war der Stadtteil Gamla stan, der als Szeneviertel gilt.

Impressionen Stockholms

Das  maritime Vasa Museum hat mir besonders gut gefallen. Vor Ort kann man das Kriegsschiff Vasa besichtigen, das auf seiner Jungfernfahrt im Jahre 1628 gesunken ist. Zahlreiche Details, wie Modellbauten, Kanonen oder reproduzierte farbige Schiffsfiguren in Originalgröße nehmen den Besucher mit auf eine Zeitreise. Die vielen Infotafeln geben eine authentische Einblicke über den Bau und das dramatische Ende der Vasa.

im Museum

Einen Besuch des klimatisierten Museums würde ich jedem Stockholmbesucher unbedingt empfehlen. Allein der Anblick des riesigen Schiffes ist beeindruckend. Aufgrund der vielen kleinen Details bekommt man einen sehr guten Überblick und das gesamte Museum ist so gestaltet, dass man den Ausflug durchaus auch mit Kindern unternehmen kann.
Besonders über die Anzahl der Besucher war ich erstaunt. Ich hatte mit größeren Menschenmengen gerechnet und war positiv überrascht.

Details der Vasa

Nicht weit entfernt von mir, auch auf der Halbinsel Djurgården hielt sich der Rest der Familie im Kindermuseum Junibacken auf. Letztendlich hatte meine Frau sich angeschlossen, da sie den Tag nicht alleine auf dem Schiff verbringen wollte. Schlussendlich war sie dann doch sehr froh über den Besuch. Ab hier wird meine Frau ihre Erlebnisse teilen!

Kindermuseum Junibacken

Das Museum ist der schwedischen Kinderliteratur gewidmet, insbesondere der Autorin Astrid Lindgren und gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dementsprechend trifft man hier Figuren wie Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter oder Karlsson vom Dach. Für den kleinen Oskar war das ein Highlight unserer Reise. Aber auch für uns Erwachsene war es eine tolle Erfahrung sich in die Welt dieser Kindergeschichten zu versetzen. Direkt beim Betreten des Museums fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Da wäre man gerne selber wieder Kind! Der Märchenzug „Sagotåget“ ist besonders legendär. Wir wollten diese wunderbare Fantasiewelt gar nicht mehr verlassen! Ein Besuch in der Villa Kunterbunt durfte natürlich nicht fehlen. Hier befinden sich ein Restaurant, ein Buchladen und ein kleines Theater. Wir hatten vollkommen die Zeit vergessen, aber unsere Reiseleitung holte uns zurück in die Realität und nahm uns mit zum Schiff. Unser kleiner Oskar nutzte den Aufenthalt, um das gesamte Gelände zu erkunden und die vielen Spiel- und Tobemöglichkeiten zu nutzen. Da ist ja klar, wer am Ende des Tages total müde ins Bett fiel!
Einziger Nachteil waren die Zahlungsmöglichkeiten, da wir leider keine Kronen bei uns hatten und auch nicht mit EC-Karte bezahlen konnten. Somit gab es leider kein Eis für unseren Oskar.

20180607_201452_der kleine Oskar verabschiedet sich von Stockholm

Am Nachmittag trafen wir uns alle wieder auf dem Schiff und tauschten uns über die verschiedenen Ausflüge aus. Wieder beisammen, genossen wir noch einmal den Ausblick auf die Schären beim Auslaufen.

Ein besonders schöner Abschluss war der tolle Sonnenuntergang, der den gesamten Himmel orange färbte.

Jörg und Margitta Arndt