Florenz – la bella sull’Arno

Gegen 11 Uhr verließen wir wehmütig Venedig und fuhren weiter nach Florenz. Aufgrund eines vorab gebuchten Ausfluges hatten wir einen strengen Zeitplan einzuhalten, da wir um 16 Uhr vor Ort sein mussten.

Glücklicherweise kamen wir schon etwas früher an, da wir erst nach unzähligen Minuten und viel Fragerei den Treffpunkt für die Ticketübergabe fanden. Leider ging es dann doch nicht so schnell, wie wir es uns vom Schnelleinlass erhofften und wir mussten noch eine ganze Stunde warten, bis wir endlich mit der Besichtigung starten konnten. Wenn man aber mal bedenkt, dass die Wartezeit sonst zwischen drei und vier Stunden liegt, waren wir doch recht zufrieden! Hinzu kommt, dass wir an einem Samstag dort waren, wodurch der Andrang natürlich erhöht war. Wir zahlten für die Besichtigung der Uffizien mit Schnelleinlass 30 € pro Person.


Drinnen angekommen waren wir erstmal ziemlich überwältigt, aber auch ein bisschen überfordert. Uns bot sich ein Anblick von zahlreichen Kunstwerken verschiedener Künstler und Epochen. Die Ausstellungsstücke waren sehr beeindruckend und wir entdeckten in jeder Ecke etwas Neues und auch viel Bekanntes, das wir nun endlich in der Realität betrachten konnten.

Nachdem wir schon einige Zeit durch das Kunstmuseum geschlendert waren, entschlossen wir uns für einen Spaziergang zur Ponte Veccio. Dort gab es das teuerste, aber auch leckerste Eis, das ich jemals gegessen habe. Für 5 € die Kugel war es erstmal eine kleine Überwindung, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Nach unserem Spaziergang machte sich die Müdigkeit und der Hunger bei uns beiden bemerkbar. Am frühen Abend checkten wir dann in unserem Hotel ein. Leider waren wir ziemlich enttäuscht. Unser Souterrain-Zimmer war sehr dunkel und durch das nahestehende Umspannhaus entstand während unseres Aufenthaltes ein lärmender Störfaktor. Lediglich das Frühstück konnte uns beide überzeugen. Nach dem Check In luden wir rasch unser Gepäck im Zimmer ab und kümmerten uns um die Mission Hunger stillen! Und schwups stand auch schon eine leckere Pizza vor uns. Meine Frau bestellte eine Pizza Margherita und vor mir landete die größte Calzone, die ich jemals gesehen hatte! So unglaublich lecker! Im Anschluss ging es direkt ins Hotel, immerhin war der Tag sehr anstrengend.

qrf

Am nächsten Morgen schlenderten wir nach unserem reichhaltigen Frühstück durch die Stadt, da wir erst am Nachmittag einen Ausflug geplant hatten. Auf unserem Spaziergang entdeckten wir auch das Leonardo da Vinci Museum und nutzten die restliche Zeit für eine Besichtigung.

Der zweite Ausflug führte uns in die Galleria dell‘ Accademia. Auch hier war wieder die Rede von Schnelleinlass. Bei Regen mussten wir leider dennoch 15 Minuten warten, aber das ist meiner Meinung nach durchaus eine annehmbare Zeit. Hauptsächlich besuchten wir das Kunstmuseum um hier die weltberühmte Skulptur „David“ vom großen Renaissance-Künstler Michelangelo zu sehen. In den Haupthallen der Accademia befinden sich auch Werke großer italienischer Künstler wie Sandro Botticelli, Domenico Ghirlandaio, Pontormo, Andrea del Sarto, Allessando Allori und Orcagna, um nur einige zu nennen.

Die jüngste Abteilung, das Musikinstrumentenmuseum, zeigt alte, einzigartige Meisterwerke von Stradivari und Bartolomeo Cristofori, dem Erfinder des Klaviers.
Viele der Kunstwerke wurden von der mächtigen Medici-Familie in Auftrag gegeben und vom letzten Medici an das Großherzogtum Toskana gespendet, damit diese großartigen Werke für jedermann zugänglich werden.

Symbol_Geocaching Geocache: GC1TKCY; Koordinaten: 43,773250 11,254000; MOZART E L‘ AQUILA NERA (Traditional-Cache)
Symbol_Geocaching Geocache: GC3KXDZ; Koordinaten: 43,769200 11,251367; Antiche terme romane (Traditional-Cache)

Jörg und Margitta Arndt

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