Rio de Janeiro in Brasilien

Wir bewegen uns immer südwärts der Küste Brasiliens entlang und kommen nun im Südosten des Landes an, welches das ökonomische Kraftwerk mit den drei größten Städten des Landes ist und rund die Hälfte der Einwohner von Brasilien zählt. Eine dieser Städte ist Rio de Janeiro, die unsere MS Albatros heute besucht.

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Künstwerke am Strand

Der Anblick des Zuckerhutes, die Hafeneinfahrt, die berühmte Christusstatue auf dem Corcovado und die tiefblaue Guanabara-Bucht sowie die Stände Ipanema und Copacabana und zu guter Letzt der Karneval von Rio sind nur einige Begriff, die man mit dieser Stadt in Verbindung bringt. Deshalb ist sie auch seit 2012 zum UNESCO Welterbe ernannt worden.

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Sambodromo

Die Stadt mit ihrem Zentrum ist gut zu besichtigen. Es gibt eine verlässliche Metro und deutlich mit ihrer Endstation angeschriebenen Busse. Die Avenida Rio Branco ist ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungen. Auf dieser befinden sich verschieden Cafés und Bars sowie diverse Theaters, Kinos, Paläste, Plätze und Museen. Leider reicht ein einziger Tag nicht aus, um Rio kennenzulernen. Daher habe ich mich entschieden den Zuckerhut sowie den Corcovado mit der Christusstatue zu besuchen.

 

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Blick auf den Zuckerhut

Mit dem Bus geht es durch das brodelnde Stadtzentrum zur Guanabara-Bucht, von wo aus eine Drahtseilbahn zum Zuckerhut, welcher ein Granitblock von 396 Metern ist, führt. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Bucht, das Häusermeer von Rio, die Strände, den Corcovado sowie die Rio-Niteroi-Brücke. Der Zuckerhut lässt sich aber auch zu Fuß auf verschiedenen Wegen in rund 90 Minuten erklimmen. Besonders bezaubernd soll der Anblick bei Sonnenuntergang sein.

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Auffahrt zum Zuckerhut

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Blick auf das Häusermeer von Rio

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ich auf dem Zuckerhut

 

Im Anschluss ging es durch den Wochenendverkehr von Rio in Richtung des Corcovado. Hier steigt man in eine Zahnradbahn um, welche einen auf den 709 Meter hohen Corcovado bring. Zwei Rolltreppen führen zur monumentalen Christusstatue, die mit ausgebreiteten Armen als Erlöser schützend ihre Hände über die Stadt hält. Leider spielte das Wetter nicht wirklich mit und der Berg war mit Wolken verhangen. So ergab sich auch kein Blick auf die Stadt und die Statue konnte man nur schwer erkennen.

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Eingang zur Zahnradbahn zum Corcovado

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Zahnradbahn zum Corcovado

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Auf dem Corcovado an der Christusstatue

 

Auf der Rückfahrt zum Schiff geht es an den Stränden Botafogo, Urca und Flamengo vorbei ins historische und moderne Stadtzentrum, wo sich Wolkenkratzer und Gebäude im Kolonialstil abwechseln.

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Parlamentsgebäude

Mein Fazit:

Eine schöne Stadt, welche eine Menge zu bieten hat. Besonders lohnenswert sind natürlich die Besuche auf dem Corcovado sowie dem Zuckerhut. Aber auch ein verweilen an den vielen bekannten Stränden von Rio de Janeiro laden beim schönen Wetter ein. Zu guter Letzt bietet die Stadt einige grüne Oasen sowie tolle architektonische Bauten, welche sich zu erkunden lohnen. Daher kann man nur sagen das Rio de Janeiro auf jeden Fall ein Besuch wert ist. Am besten nimmt man sich hierfür mehrere Tage Zeit.

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