Mauritius

Ein Katzensprung von La Réunion entfernt befindet sich die Insel Mauritius. Hier machen wir unweit der Waterfront von Port Louis fest. Die Insel zeichnet sich vor allem durch seine unzähligen Zuckerrohrfelder und endlosen weißen Sandstränden aus. Die 2000 qkm Insel ist mit knapp 1,3 Mio. Einwohner das am dicht besiedelteste Gebiet der Erde. Die meisten Bewohner der Insel sind Nachkommen von Indern, die nach Abschaffung der Sklaverei hierher geholt wurden. Neben einer chinesischen Gemeinschaft gibt es noch Kreolen, Afrikaner, Franzosen und Madagassen. Wie zu erkennen ist, leben die verschiedensten Religionen hier friedlich zusammen.

 

Tag 1

Zu Beginn meines Aufenthalts auf Mauritius besuchte ich die Hauptstadt Port Louis. Bekanntestes Wahrzeichen der Stadt ist das Blue Penny Museum, welches an der Caudan Waterfront liegt. Hier werden einige der seltensten Briefmarken ausgestellt. Zum einem der Blaue Mauritius, nach dem das Museum benannt ist, sowie der orange-rote One Penny Orange Red. Läuft man die Waterfront weiter findet man ein hochmodernes Gesicht mit Restaurants, Hotels, Kinos, Läden und ein Freizeitzentrum vor.

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Waterfront Port Louis

Von hieraus erreicht man nach kurzen Fußweg den Marche central. Neben verschiedenen Spezialitäten findet man Obst und Gemüse sowie diverse Souvenierstände. Ein Besuch hier ist Pflicht. Besonders wer das Handeln mag, kommt hier auf seine Kosten.

Östlich der Stadt lohnt sich noch ein Besuch der britischen Wehranlage La Citadelle. Von hier aus hat man einen tollen Panoramablick auf die Stadt Port Louis. Vor allem lässt sich von dort auch die bekannte Pferderennbahn besichtigen. Neben der Stadt Port Louis zeichnet sich die Insel durch die alten Kolonialhäuser aus. Eines davon mit seinem schönen Garten besichtigte ich ein paar Kilometer außerhalb der Stadt.

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Panoramablick von der Wehranlage La Citadelle auf Port Louis

 

Tag 2

Wie jede Insel hat auch Mauritius auf der Landschafts- und Naturseite eine Menge zu bieten. So besuchte ich heute die Ile aux Aigrettes. Diese Insel ist von Port Louis quer durch die Hochebene des Landes in ca. 1 h zu erreichen. Es wurde zum Naturschutzgebiet erklärt, mit dem Ziel, diese wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen, um einige besondere Tierarten wie der Aldabra-Riesenschildkröte zu schützen. Neben dieser Schildkröte, welcher man sehr nahe kam, konnten noch einige Vogelarten sowie die schöne Natur bewundert werden.

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Ile aux Aigrettes

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Riesenschildkröte auf der Ile aux Aigrettes

Von dort aus ging es weiter in die Stadt Mahebourg. Hier stand ein Besuch des Nationalmuseums an, welches in dem aus dem 18. Jh. stammenden französischen Kolonialgebäude untergebracht ist. Es schildert die wichtigsten Epochen der Kultur- und Sozialgeschichte der Insel. Angefangen von der Entdeckung durch die Niederländer, der französischen Besiedlung, dem napoleonischen Kriegen und der englischen Herrschaft. Viele Gegenstände stammen aus gesunkenen Schiffen.

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Nationalmuseum in Mahebourg

Auf dem Rückweg quer durch Zuckerrohrplantagen stand noch ein Besuch einer Rumdestillerie an. Hier werden neben dem Rum in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Vanille, Kokosnuss, Kaffee usw. auch Zuckerrohr produziert. Diese konnte natürlich ausführlich verkostet werden.

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vorbei an Plantagen zur Rumdestillerie

 

Tag 3

Für einen Aufenthalt im indischen Ozean darf natürlich auch ein Tag am Strand nicht fehlen. Daher führte mich der Weg heute auf die traumhafte Insel Ile des Deux Cocos. Diese befindet sich auch am südöstlichen Ende Mauritius. Nach einer knappen Stunde Fahrt von der Hauptstadt ging es mit einem kleinen Motorboot auf die Insel. Hier begrüßte mich ein strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein, was den Tag natürlich abrundete. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben und einfach Bilder sprechen lassen.

 

Mein Fazit:

Wie auch La Réunion hat Mauritius vielfältige Seiten. Von einer schönen, weltoffenen Hauptstadt über eine bezaubernde Landschaft bis hin zu perfekten Stränden ist für jeden Besucher was dabei. Diese Insel muss man gesehen haben.

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