Zu Besuch in Pisa

Nach unserem Besuch in Florenz sollte es für uns die nächsten Tage erstmal etwas ruhiger zugehen und dafür war das vier Sterne Haus Canado Club perfekt geeignet. Das Hotel befindet sich in einer ehemaligen Schiffswerft, die im Jahr 1946 gegründet wurde. Die Olympischen Sportboote wurden hier hergestellt und eines der ersten Katamarane entwickelt. Vom Hotel aus waren zwar auch Ausflüge geplant, den Großteil der Zeit wollten wir aber auch einfach mal wieder entspannen und Energie tanken.

Leider machte uns das Wetter dabei einen kleinen Strich durch die Rechnung. Bei unserer Ankunft auf dem Parkplatz mussten wir zunächst in ein Hotelshuttle steigen, der uns zur Rezeption fuhr. Bei der Fahrt konnten wir schon einen ersten Blick auf die grünen Wälder werfen, von denen das Areal umgeben ist. Nach ca. 800 Metern kamen wir dann bereits an und checkten ein. Beim Check In wurden uns direkt zwei der nummerierten Sonnenliegen und ein Schirm zugeteilt, da diese zu diesem Zeitraum mit im Reisepreis enthalten waren.

Aufgrund eines Sonderangebotes bekamen wir statt unserer gebuchten Verpflegung Halbpension nun Vollpension. Wir kamen genau pünktlich zur Mittagszeit an und konnten auch direkt die erste Mahlzeit bei einem schönen Gläschen Rotwein genießen. Das Essen war sehr lecker und wurden am Abend häufig als Menü mit drei Gängen serviert.
Schon bei unserer Ankunft sahen wir, dass immer mehr dunkle Wolken aufzogen und als wir dann nach dem Essen unser Gepäck vom Hotelparkplatz holen wollten, ergossen sich die Regenströme bereits über uns. Glücklicherweise war der Hotelshuttle überdacht, sodass wir nicht völlig durchnässt bei unserem Zimmer ankamen.
Unser Zimmer war relativ klein und bot wenig Stauraum. Aus diesem Grund packten wir nur das Nötigste aus den Koffern. Im Anschluss schlenderten wir über das Hotelgelände und machten uns mit der Anlage bekannt.
Gegen 20 Uhr gab es dann endlich Abendessen und wir gönnten uns wieder ein Gläschen Wein und ließen entspannt den Abend auf unserem Zimmer ausklingen.

Den nächsten Tag verbrachten wir komplett am Strand, um uns von unserer Tour zu erholen. Der Strand gilt nicht ohne Grund als einer der schönsten Strände der Toskana.  Bis auf ein paar Wolken blieb das Wetter recht gut, sodass wir sogar ein bisschen braun wurden. Am Abend spürten wir schon sichtlich die Erholung und freuten uns auf die nächsten, hoffentlich sonnigen Tage.

Am nächsten Morgen war das Wetter leider immer noch sehr durchwachsen und das brachte uns zu dem Entschluss, dem Strand den Rücken zuzukehren und einen Ausflug nach Pisa zu unternehmen.
Unsere Eintrittskarten haben wir bereits vorab für 24 € gebucht. Inkludiert waren dabei  das Baptisterium, das Kunstmuseum sowie der Dom und der monumentale Friedhof (Camposanto Monumentale).

Modell/Lageplan

erster Eindruck von der Piazza dei Miracoli

Im Inneren des Baptisteriums betrachteten wir die architektonischen Highlights und einige der Ausstellungsstücke. Es handelt sich dabei um die größte Taufkirche der christlichen Kirche. Das achteckige Taufbecken befindet sich genau in der Mitte der Kirche und beeindruckt durch detailreiche Verzierungen.

Baptisterium

Besonders im Kopf geblieben ist uns der Besuch im Camposanto Monumentale. Genau als wir im Inneren waren zog ein riesiges Gewitter auf und durch die offenen Hallen und Gänge hallten die lauten Donnerschläge. Das war ein ziemlich beeindruckendes Erlebnis. Der Blick auf den Innenhof ist besonders schön, leider hatten wir das Pech, dass das Wetter nicht so ganz mitspielte und der schöne Blick durch Regen und Hagelkörner ein wenig verdorben wurde. Die verzierten Sarkophage blieben uns besonders durch die auffällige Gestaltung im Kopf. Einst waren alle Wände mit Sinopien von Fresken geschmückt, die aufgrund von Angriffen der Alliierten teilweise zerstört wurden. Heute befinden sich Teile dieser Sinopien im gleichnamigen Museum, die von den Wänden des Camposanto vorsichtig gelöst und restauriert wurden.

monumentaler Friedhof (Camposanto Monumentale)

Der Dom Santa Maria Assunta bestach bereits von außen mit der wunderschönen Fassade, die von zahlreichen Verzierungen geprägt ist. Weitere Feinheiten, die wir außen fanden, waren Wasserspeier sowie ein Mosaik am Hauptportal und das riesige Bronzetor. Ein besonderes Highlight war die wunderschöne Kassettendecke mit den goldenen Verzierungen. Zusätzlich befand sich mittig der Kirche in der Kuppel eine imposante Freske. Marmorsäulen umrahmen den Weg zum Altar, über den Christus Pantokrator in Form eines Mosaiks wacht. Sehr beeindruckend!

Dom Santa Maria Assunta

Im Anschluss besuchten wir dann noch das Museum mit zahlreichen Fresken und Wandbildern. Diese haben uns besonders gut gefallen. Besonders waren die riesigen Wandbilder, die leider zum Teil leichte Zerstörungen aufweisen. Wir flüchteten aber eher aufgrund des schlechten Wetters in das Museum. Da wir schon einmal da waren, nutzten wir dann auch die Zeit uns einige der Kunstwerke anzugucken, aber langsam waren wir auch erschöpft und hatten nicht mehr wirklich große Lust. Aus diesem Grund machten wir uns kurze Zeit später auf den Weg zum Parkplatz. Ein echter Geheimtipp: etwa 10 Gehminuten entfernt kann man sogar kostenlos parken (Via Pietrasantina).

Symbol_Geocaching Geocache: GC1EMJ5; Koordinaten: 43,164433 10,539400; Villa Emilia (Traditional-Cache)

Symbol_Geocaching Geocache: GC2YX03; Koordinaten: 43,168750 10,539933; Access to sand & water – biocache (Traditional-Cache)

Symbol_Geocaching Geocache: GC70PAR; Koordinaten: 43,722500 10,401617; Baths of Nero – Bagni di Nerone (Traditional-Cache)

Jörg und Margitta Arndt

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