
Heute steht für die MS Albatros die Rückkehr in den Atlantischen Ozean von Pazifik bevor. Hierzu ist die Durchquerung des Panamakanals erforderlich. Dieser ist eine künstlich, etwa 82 Kilometer lange Wasserstraße, die die Landenge von Panama in Mittelamerika durchschneidet, den Atlantik mit dem Pazifik verbindet und ihr damit die Fahrt um das Kap Hoorn an der Südspitze Südamerikas erspart. Der 1914 eröffnete Kanal ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt.

Einfahrt vom Pazifik in den Panamakanal
Er verläuft zwischen den Städten Colon an der Atlantikküste und Balboa, einem Vorort von Panama-Stadt an der Pazifikküste. Er ist durchgehend zweispurig für Gegenverkehr ausgelegt. Der Staat Panama erstreckt sich etwa 700 Kilometer entlang des neunten Breitengrades, sodass der Atlantik beziehungsweise die Karibik nördlich und der Pazifik südlich von Panama liegen. Da der Kanal von der Einfahrt auf der atlantischen Seite aus in südöstlicher Richtung verläuft, liegt diese atlantische Einfahrt westlicher als die pazifische Ausfahrt beim Panama-Stadt. Mit anderen Worten: Der Panamakanal führt auf Grund dieser geografischen Besonderheit in West-Ost-Richtung von dem östlicher gelegenen Atlantischen Ozean in den westlich gelegenen Pazifischen Ozean.

vor der Miraflores-Schleuse
Der Panamakanal hat 3 Schleusenanlagen, die für den Begegungsverkehr und als Vorsorge jeweils paarweise angelegt ist. Die MS Albatros begann gegen 8 Uhr mit der Einfahrt in den Kanal von der pazifischen Seite. Nach einer 1 ½ Stündigen Fahrt erreichten wir zuerst die alte Miraflores-Schleusen. Bei dieser sind zwei direkt aufeinanderfolgende Schleusenkammern und mit einem Hub beziehungsweise einer Fallhöhe von insgesamt 16,5 Metern zu finden. Die Mirafloresschleusen müssen einen Höhenunterschied zwischen Mindestens 13 Metern und höchsten 20 Metern überwinden. Nach dem unser Schiff einige Meter nach oben befördert worden ist, geht es nur wenige Meter entfernt in die Pedro-Miguel-Schleusen. Sie verfügt nur über eine Schleusenkammer und einer Fallhöhe von 9,5 Meter.

Ruderer bringen die Leinen der Mullis (Locks)

Mullis (Locks) stabilisieren die MS Albatros

Hautnah am Schleusenvorgang
Weiter geht es durch den panamanesichen Dschungel zur letzten der 3 Schleusen. Dieses ist die Gatun-Schleuse, welche am gleichnamigen See liegt. Sie verfügt über drei direktaufeinandeerfolgenden Schleusenkammern. Die drei Kammern haben eine Fallhöhe von jeweils knapp 9 Metern. Nach Überwindung dieser Schleusen kreuzt die MS Albatros noch auf dem Gatunsee und fährt an der Stadt Colon gegen 18 Uhr vorbei in den Atlantischen Ozean.

vor dem Schleusenvorgang

nach dem Schleusenvorgang
Die Gebühr für eine Passage werden nach einer seit 2011 geltenden, komplexen Gebührentabelle berechnet, bei der unterschieden wird zwischen Art und Größe des Schiffes, ob es beladen oder unter Ballast fährt und eine Vielzahl von Grund- und Nebengebühren enthält, wie Beispielsweise die Gebühren für Lotsen, Stahllotsen, Lokomotiven und Schlepper. Als Anhaltspunkt für die anfallenden Gebühren können die Basisgebühren von 74 US Dollar pro Standartcontainer und von 134 US-Dollar pro Passagierbett dienen. Ein Passagierschiff mit rund 2000 Passagieren und maximaler Größe kostet sumersumaro rund 400.000 US-Dollar.
Die niedrigste gebühr bezahlte der US_Amerikaner Richard Halliburton für seien Durchquerung des Panamakanals im Jahre 1928. Er wurde nach der Schiffsmaß Tooange vermessen und eingestuft und durfte für eine Gebühr von 36 US-Cent diesen passieren. In 8 Tagesetappen bewältigte er die Strecke inklusive aller Schleusen.
Mein Fazit:
Die Durchfahrt des Panamakanals ist immer ein Erlebnis. Vor allem wenn man die Möglichkeit hat dies durch die alten Schleusen auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Verfahrensweise der Schleusen sowie die Millimeterarbeit der Offiziere sind beeindruckend. Egal ob man vom Pazifik in den Atlantik fährt oder umgekehrt.
Nur noch wenige Stunden stehen vor der Durchfahrt des weltberühmten Panamakanals. Bevor wir diesen aber vom Pazifik zum Atlantik durchqueren, machen wir noch halt in Panama Stadt. Sie ist die Hauptstadt des Landes Panama, welches sich über eine Länge von 650 km erstreckt und an seiner schmalsten Stelle nur 80 km breit ist. Von den 4 Mio. Einwohner leben gut die Hälfte um die Kanalzone in Colon bzw. in der Hauptstadt Panama Stadt.

Ruinengelände von Panama-Stadt 1519

Ruinengelände von Panama-Stadt 1519

Museum zur Geschichte Panama-Stadts

Gegenstände aus der Vergangenheit der Stadt
Panama Stadt an der Südküste ist das dynamische Wirtschaftszentrum des Landes und verfügt über eine moderne Skyline mit himmelsstrebenden Glas- und Stahlbauten. Dieser sowie der historische Stadtteil standen bei dem heutigen Ausflug auf dem Programm. Der historische Stadtteil wurde 1519 gegründet und 1671 zerstört. So sehen wir bei unsere Rundfahrt die Ruinen von Kirchen, Brücken und Plätzen der Vergangenheit. Das Ruinengelände wurde 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es sind nur wenige Wohnbauten der Oberschicht erhalten worden. Ein Besuch im angrenzenden Museum verdeutlicht noch einmal diese Zeit.

Ruinen auch im kolonialen Stadtteil von Panama-Stadt

kolonialen Stadtteil von Panama-Stadt

interessante Einblicke in den kolonialen Stadtteil von Panama-Stadt

Kloster in der Altstadt
Anschließend fahren wir in den kolonialen Stadtteil Panama-Stadt, welcher 1673 wieder aufgebaut wurde. Während eines einstündigen Spazierganges sieht man neben der Kathedrale, dem Rathaus und dem Bischofspalast mehrere Klöster und Spitals. Hierbei erkennt man den Einfluss des französischen, spanischen und italienischen Baustils.

durch das moderne Panama-Stadt

einer der vielen Wolkenkratzer der Stadt

ich vor der Skyline von Panama-Stadt
Auf der Rückfahrt zum Schiff passieren wir noch den modernen Stadtteil und genießen den Ausblick auf die Skyline von Panama-Stadt. Allein die 22 Wolkenkratzer mit über 200 m Höhe sind Zeugen des Wachstums Panamas als Finanzzentrum Mittelamerikas.
Mein Fazit:
Panama-Stadt ist ein Muss. Hier kann man einen krassen Unterschied zwischen dem kolonialen Stil und der modernen Wolkenkratzerarchitektur erleben. Beide Viertel sind nur wenige Minuten voneinander entfernt. Dieses ineinander übergehen ruft ein beeindruckendes Gefühl hervor.
Gleich auf dem darauffolgenden Tag stand die nächste Hafenmetropole auf dem Programm. Und zwar geht es in die ecuadorianische Stadt Manta. Sie ist ein bedeutendes Handelszentrum und Basis einer großen Fischereiflotte. Manta war bereits zu präkolumbischer Zeit ein Ort für Seefahrer und Fischer. Besonders beliebt ist die Strandpromenade Malecon, wo sich am Abend das Leben abspielt. Sie liegt wie das gesamte Land an der Pazifikküste. Dies ist eine von drei unterschiedlichen Regionen, welches das Land zu bieten hat. Darüber hinaus gibt es noch das Andenhochland und das Amazonasbecken. Allein diese landschaftliche Vielfalt übt einen magischen Zauber auf die Besucher aus. Von den tropischen Stränden ist es nur eine Tagestour in die luftigen Höhen der Anden mit seinen schneebedeckten Vulkanen. Seine 16 Mio. Einwohner verteilen sich auf eine Fläche von 283.500 qkm und ist somit das am dicht besiedelste Land Südamerikas. Darüber hinaus gehören die mitten im Pazifik liegenden Galapagosinseln auch zu Ecuador.

Manta
Zu Beginn unternehmen wir eine kurze Orientierungsfahrt durch die zweigeteilte Hafenstadt. Der Zusammenfluss von Rio Burro und Rio Manta bilden die Grenze. In Manta befinden sich das kommerzielle Zentrum mit einem Markt, Geschäften und Banken, in der Schwesterstadt Tarqui die Hotels und Restaurants.

Kochen der Fasern

Trocknen der Fasern

durch Bügel erhält der Panamahut seine typische Form
Von dort geht es dann in rund einer halben Stunde in die kleine Stadt Montecristi, welche weltbekanntes Zentrum der Panamahut-Produktion ist. Fast in jedem Haus in Montecristi werden die Strohhüte angefertigt oder verkauft. Diese Hüte wurden früher alle über Panama exportiert und bekamen dort den Stempel, der den Hut zum berühmten „Panama-Hut“ machte. Natürlich darf nach der Erläuterung zur Produktion des Hutes ein Kauf von diesem Exemplar selbstverständlich nicht fehlen.

die Taguanuss

Verfeinerung der Taguanuss zum Schmuckstück

Verarbeitung u. a. zu Knöpfen
Im Anschluss machten wir uns auf zur Tagua Fabrik. Die Tagua-Nuss ist die Frucht einer Palme, die in den warmen Feuchtgebieten Ecuadors beheimatet ist und als pflanzliches Elfenbein berühmt wurde. In der Fabrik können wir die mühsame Verarbeitung zu Schmuck- und Kunstgegenständen verfolgen. Nach diesen Eindrücken geht es wieder zurück zum Schiff.
Mein Fazit:
Im Gegensatz zu Guayaquil erlebt man hier die ländlichere Region von Ecuador. Die kleineren Städte sind weiter auseinander und geben bei der Fahrt in diese, Einblicke in das tägliche Leben. Den Kontrast zu den großen Städten des Landes zu erleben, sollte auf jeden Fall auf dem Programm stehen. Ein Besuch der weltbekannten Stadt Montecristi, welche für die Produktion des Panamahutes verantwortliche ist, darf natürlich auch nicht fehlen.
Die MS Albatros steuert heute das letzte südamerikanische Land ihrer Reise an. Es geht in das Andenland Ecuador. Wie man schon raushören kann, befindet sich das Land am Äquator. Das Ziel ist der Hafen von Guayaquil. Mit seinen 2,5 Mio. Einwohner ist es die größte Stadt von Ecuador. Dennoch ist sie nicht die Hauptstadt. Neben dem In- und Export ist die Metropole auch ein bedeutendes Finanzzentrum. Als Sitz zahlreicher Universitäten sowie vielen historischen Gebäuden hat sie aber auch moderne Freizeitanlagen und schöne Gartenparks, wodurch es auch als kulturelles Zentrum des Landes gilt.

Denkmal am Park Seminaro
Der Hafen ist gut 12 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, so dass man mit dem Taxi für rund 30 USD dort hinkommt oder man bucht, wie ich, ein Ausflug vom Schiff, welches einen Rundgang durch die Stadt anbietet. So führte uns der Weg ins Herz von Guayaquil dem Parque Seminario. Dieser ist auch bekannt unter dem Namen Parque las Iguanas. Seinen Namen hat er von seinen 350 Einwohnern – nämlich Leguane. Egal wo man hinschaut, ob Boden, Büsche oder sogar in den Bäumen. Überall sind die Tiere zu entdecken. In der Mitte des Platzes befindet sich ein Denkmal zu Ehren von Simon Bolivar. Von dort geht es an die Stirnseite im Westen des Parkes, wo sich die neugotische Kathedrale Metropolitana de Guayaquil erhebt.

Park Seminario mit Blick auf dasDenkmal zu Ehren von Simon Bolivar

Bewohner des Parkes Seminario

undenkbar in Deutschland
Nach der Besichtigung der Kathedrale geht es vorbei an restaurierten Kolonialbauten und moderner Architektur zum Städtischen Museum. Hier wird die Entstehung der Stadt erläutert und mit Gegenständen untermalt.
Wir schlendern weiter durch die Straßen von Guayaquil und passieren weitere Sehenswürdigkeiten und Denkmälern bevor wir den Uhrenturm Reloj de la Torre Morisca erreichen. Dieser steht an der bekannten Uferpromenade Malecon 2000 und ist ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen. Gleich gegenüber befinden sich die kolonialen Prunkbauwerke des Rathauses, der Provinzverwaltung, der Stadtverwaltung und der Vertretung der Landesregierung.

Uhrenturm Reloj de la Torre Morisca

Rathaus der Stadt

Denkmäler entlang der Malecon 2000
Wenige Fahrminuten weiter in Richtung des Kulturzentrums befindet sich das historische Altstadtviertel Barrio las Penas. Von dessen Anfang man einen schönen Blick auf den Hügel Santa Ana hat. Wir durchqueren die Altstadt mit seinen historischen Gebäuden und kommen wieder am Ufer mit einigen Restaurants und Bars an. Dort hat man einen Blick auf die längste Brücke Ecuadors, der Puente Rafael Mendoza Aviles oder auch Brücke der Nationalen Einheit.

historische Altstadtviertel Barrio las Penas

Blick auf den Hügel Santa Ana

gesicherte Häuser im noble Viertel Sambrondon
Die Rückfahrt zum Schiff führt durch das noble Viertel Sambrondon und den ärmlichen Randbezirken, welche einen totalen Gegensatz zu dem zeigt, was wir den Tag über gesehen haben.
Mein Fazit:
Eine tolle Stadt in der man moderne als auch historische Gebäude bewundern kann. Die Uferpromenade vermittelt ein schönes Gefühl für das südamerikanische Leben und lädt zum Spazieren ein. Nicht fehlen darf ein Besuch des Parkers Seminare mit seinen vielen Leguanen, denen man sonst nicht so nahe kommt.
Weiter geht es an der Pazifikküste gen Norden. Die MS Albatros macht heute Halt in der Hafenstadt Callao unweit von Lima, der Hauptstadt Perus. Diese Metropole möchte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Bezirk Callao

durch die Vororte
Mit den Ausflugsbus geht es durch die Bezirke von Lima. Den Anfang bildet der Bezirk Callao, welcher zur ärmeren Gegend der Stadt zählt. Dies ist auch nur unschwer an den Häusern und Straßenverhältnissen zu erkennen. Der Grund hierfür liegt daran, dass jeder Bezirk sich selbst verwaltet. Angefangen von der Erhebung der Steuern (rund 10 % des Einkommens) bis hin zu den Ausgaben für die öffentlichen Einrichtungen. Vorbei am Bezirk San Idriso und der Uferpromenade geht es nach Miraflores sowie dessen Malecone (Uferstraße) zum Plaza del Amor (Liebesplatz). Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das Ufer sowie die Hochhäuser der Uferstraße. Diese weisen einen deutlichen Unterschied zu denen des Hafenbezirkes auf. So kostet zum Beispiel ein Appartment mit Blick aufs Meer und 100qm rund 800.000 €.

Uferstraße in Miraflores

historische Gebäude in San Idriso

historische Gebäude
Nach einem kurzen Fotostopp führte der Weg nun in das Stadtzentrum. Durch den aufkommenden Berufsverkehr kamen wir nur langsam voran. Diese Zeit überbrücke der Reiseleiter aber hervorragend mit Informationen zum Alltag vom Leben in Lima. Den Mittelpunkt des Zentrums von Lima bildet die Plaza de Armas, welcher der religiöse und politische Mittelpunkt von Lima ist. Die Mitte des Platzes bildet ein Springbrunnen der mit Palmen gesäumt ist. Um den Platz herum befinden sich einige Kolonialhäuser sowie prächtige Bauten, wie dem Palacio de Gobierno (Regierungspalast), Palacio Municipal (Rathaus) und der Kathedrale von Lima. Gemeinsam mit dieser wurde der prachtvolle Platz im Jahr 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Plaza de Armas in Lima

Rathaus von Lima

ich vor dem Reguierungspalast
Hier stand nun ein Besuch der barocken Kathedrale an. Zurzeit ihrer Entstehung 1535 war sie eine unscheinbare Backsteinkirche, welche seit ihres Bestehens vier Erdbeben über sich ergehen lassen musste. Mit ihren beiden mächtigen Glockentürmen ist die Kathedrale der dominanteste Bau am Plaza. Ihre heiligen Hallen verfügen über zahlreiche Seiteneingänge und beherbergen die Grabstätte des Stadtgründers Francisco Pizarro. Gemeinsam mit dem Kloster San Francisco werden beide wegen der Größe und Farbe als herausragender architektonischer Komplex in Lateinamerika betrachte.

Kathedrale von Lima

Innenansicht Kathedrale von Lima

Innenansicht Kathedrale von Lima
Vom Plaza geht es durch die koloniale Altstadt Limas zum Dominikanerkloster San Francisco. Das Kloster wurde im 17. Jahrhundert im barocken spanischen Kolonialstil gebaut. Auf dem Gebiet des weitläufigen Komplexes befinden sich ein Konvent, ein Tempel sowie die zwei Kirchen La Soledad (Die Einsamkeit) und El Milagro (Das Wunder). Ferner bietet das Kloster eine beeindruckende Bibliothek sowie die mit Knochen gefüllten Katakomben. Der Besuch dieser war auch die letzte Station und gleichzeitig der gruseligste Teil. Bevor Lima einen Friedhof besaß, wurden die Toten unter dem Franziskanerkloster bestattet, bis 1808 waren dies geschätzte 70.000. Die enorme Anzahl an Knochen ist heute noch sichtbar, teilweise sind die Gebeine systematisch angeordnet und formen skurrile Figuren und kreisförmige Muster. Nach dem wir unsere Führung durch das Kloster beendeten, brauch auch schon die Dunkelheit ein. So konnten wir bei der 1 ½ Stündigen Rückfahrt durch den Berufsverkehr, dass abendliche Lima betrachten.

Altstadt von Lima

Kloster San Francisco in Lima

das Kloster bei Abend
Mein Fazit:
Die Stadt Lima hat mit ihren Vielzahl an Bezirken eine Menge zu bieten, welche Stoff für mehrere Tage geben. Besonders sehenswert ist natürlich die Altstadt mit dem Plaza de Armas und dem darum liegenden Gebäuden. Empfehlenswert ist darüber hinaus der Besuch der Katakomben des Klosters San Francisco.
Der letzte chilenische Hafen unsere Reise heißt Iquique. Diese liegt im Norden des Landes an der Pazifikküste und zählt rund 300.000 Einwohner. Bekannt wurde die Stadt vor allem 1879 in der Salpeterschlacht zwischen peruanischen und bolivischen Schiffen. Früher führten alle Importe über diesen Hafen und wurden in ganz Südamerika verteilt. Heute ist vor allem der Tourismus ein wichtiger Zweig. Von hier aus Starten viele Touren in die Atacama-Wüste.

Blick auf Iquique
Mein Weg führt heute in das rund 50 km weit entfernte Santa Laura und Humberstone. Dies sind zwei Geisterstädte und zählen seit 2005 zum UNESCO Weltkulturerbe, stehen aber gleichzeitig auch auf der Rote Liste des gefährdeten Welterbes. Vor allem das raue Klima der Atacama-Wüste setzt den Städten zu. Beide Orte sind historische Zeugnisse aus den Tagen des Salpeterbooms. Die Pracht der damaligen Architektur kann man bei Rundgängen erkunden.

Eingang Santa Laura

Atacamawüste

Salpeterwerk Santa Laura
Nach eine guten Stunde Fahrzeit erreichen wir zuerst die Stadt Santa Laura. An diesem Ort wurde zur damaligen Zeit das Salpeter abgebaut. Dies ist auch an den riesigen Anlagen zu erkennen. Viele dieser Anlagen sowie die Gebäude kann man begehen und sich anschauen. Wer sich ein wenig Zeit nimmt und das auf sich wirken lässt, kann erahnen was vor langer Zeit für ein Betrieb dort geherrscht haben muss.

Maschinen der damaligen Zeit

ehemalige Werkstatt

Vergangenheit zum Anfassen

Innenansicht der Anlagen

Eingang zur Geisterstadt Humberstone

Nur wenige Kilometer vom Salpeterwerk in Santa Laura ist die Stadt Humberstone entfernt. Beide wurden 1872 gegründet und beherbergten zu Glanzzeiten bis zu 4.000 Menschen. Auf dem weitläufigen Areal in Humberstone lebten vor allem die Arbeiter mit ihren Familien. Dort hat es alles gegeben, was man sich vorstellen kann. Um dem Hauptplatz versammelten sich die kulturellen Einrichtungen wie das Theater und Kino (noch heute treten hier Schauspieler aus aller Welt auf), das Schwimmbad sowie die Einkaufsmöglichkeiten.

Hauptplatz von Humberstone

Theater

Innenansicht Theater

Schule

Schwimmbad
Aber auch eine Schule sowie ein Krankenhaus und Hotel waren vorhanden. All diese Gebäude sind von den vielen Wohnkomplexe, in den die Familien lebten, umrahmt. Doch seit 1930, als die künstliche Herstellung von Salpeter entdeckt wurde, fingen der Niedergang und die Entlassung von den Arbeitern an, bis es 1960 komplett aufgegeben wurde. Seit dem sind alle Einrichtungen und Werke dem stetigen Verfall durch die Wüste ausgesetzt.

seelenlose Gasse

Krankenhaus

Innenansicht Hospital

Innenansicht Wohnhaus
Mein Fazit:
Eine bizarre Atmosphäre, die einen auch heute noch einfängt wenn man durch die verlassenen Gassen wandert. Besonders wer sich für Lost Places Interessiert, kann hier einen tollen Tag verbringen. Aber auch ein Besuch von Familien mit Kindern ist dies ideal geeignet, bei dem die kleinen ihrer Neugier und Forschung nachgehen können.
Nur unweit des letzten Hafens liegt die heutige Stadt Coquimbo. Insbesondere als Exporthafen machte sich die Stadt früher einen Namen, als sie vor allem Gold und Kupfer verschiffte. Mit der Zeit siedelten sich zahlreiche Europäer, insbesondere aus England kommend, in der Stadt an, welche auf 200.000 Einwohner wuchs. In der heutigen Zeit zählt neben dem Export von Obst auch der Tourismus zu einem wichtigen Industriezweig.

Vom Anliegeplatz des Schiffes aus gelangt man direkt auf die Uferpromenade. Knapp 100 Meter westlich und immer der Nase nach kommt man zum Fischmarkt. Neben bekannten Fischen kann man dort auch unbekannte Tiere und Meeresfrüchte entdecken. Ein wichtiger Indikator wie die Nase und die Augen lassen einen erkennen, dass man hier sich nur an dem Gesehenen erfreuen sollte.

frischer Fisch auf de Fischmarkt

Fischmarkt von Coquimbo
Nach den Eindrücken des Marktes ließ ich mich von der gegenüberliegenden Shopping Mall anziehen. Ein Besuch in diesem sowie dem Supermarkt lassen einen kleine Einblicke in das alltägliche Leben geben, wie zum Beispiel die Lebenshaltungskosten oder auch ob es gravierende Unterschiede zu unseren Einkaufszentrums gibt. In Bezug auf die Lebenshaltungskosten musste ich feststellen, dass diese teilweise niedriger sind als bei uns. Aber auch Kuriositäten kann man dort entdecken. So gibt es nicht die übliche Menge Mehl von 1kg dort, sondern große 5 bzw. 10 kg Säcke.

Denkmal Kreuz des dritten Jahrtausends

bunte Häuser in Coquimbo
Wie auch bei uns ist die oberste Etage ein Fastfoodcourt. Am Ende dessen gibt es eine Plattform, von wo man einen tollen Überblick über die Stadt sowie auf die wenigen Sehenswürdigkeiten hat. Eines davon ist das Denkmal „Kreuz des dritten Jahrtausends“, welches auf dem höchsten Berg der Stadt steht und von überall sichtbar ist. Daher gilt Coquimbo auch als Wallfahrtsort. Weiterhin kann aus unmittelbarer Nähe das 15.000 Zuschauer fassende Estadio Francisco Sánchez Rumoroso betrachtet werden. Nach kurzer Orientierung schaute ich von dort oben, wo mich der Weg nun hinführen könnte.

Plaza de Coquimbo

Viertel La Barrio
Vom Einkaufszentrum steuerte ich nun das historische Viertel La Barrio an. Dies erreicht man einige Querstraßen parallel zur Uferpromenade in Richtung des Hafens. Der Weg führt vorbei am Busbahnhof und einigen Geschäften zum Plaza de Coquimbo. Dieser ist mit einem Springbrunnen in der Mitte sowie Pflanzen auf dem Platz verziert. Gleich daneben befindet sich das Domo Cultura Animas. Nach einer Weile auf dem Platz geht es für mich weiter durch das besagte Viertel, welches mit schönen Kolonialhäusern sowie tollen Wandmalereien besticht. Von dort hat man über 3 Treppen, welche im Zickzack angelegt und jeweils im 200 m Abstand vorhanden sind, die Möglichkeit den 93 m hohen Berg zu erklimmen, um das Denkmal zu besuchen und die Aussicht auf die Stadt zu genießen. Aufgrund der Hinweise des Schiffes, dass es sich in der Gegend um sehr ärmliche Verhältnisse handelt, wurde davon abgeraten dort hinaufzugehen.

Zick Zack Treppe

mit Liebe zum Detail
So machte ich nur einige Fotos dieser schön bemalten Treppen und machte mich auf den Weg zurück zum Schiff. Das Hafengelände war inzwischen deutlich belebter als am Morgen. Zum einen hielt ein Schwimmverein dort eine Veranstaltung ab sowie die historischen Holzschiffe nahmen ihre Fahrten auf. Diese schaute ich mir vom Hafen aus an und beendete anschließend meine Tour.
Mein Fazit:
Die Stadt hat außer den alten Schiffen, die tollen Bemalungen der Wände und Treppen sowie dem Denkmal nicht viel zu bieten. Daher reicht ein halber Tag um Coquimbo zu erkunden.
Bei einem bewölkten Himmel erreichten wir heute die chilenische Hafenstadt Valparaiso. Sie liegt ungefähr in der Mitte der 3.000 km langen Küstenlinie von Chile am pazifischen Ozean. Vor allem durch die vielen literarischen, künstlerischen und musikalischen Erwähnungen wird sie als kulturelle Hauptstadt des Landes angesehen. Mit dem historischen Stadtkern der durch seine Architektur aus dem 19. Und. 20. Jahrhundert besticht, wurde es im Jahre 2003 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Neben den 300.000 Einwohnern befindet sich hier auch der Sitz des chilenischen Kongresses. Die Hauptstadt Santiago de Chile ist ca. 120 km östlich der Stadt gelegen.

Teatro Imperio
Mit der MS Albatros lagen wir direkt vor dem Stadtzentrum von Valparaiso. Theoretisch hätte man dort in nur 5 Minuten sein können. Doch gab es keinen direkten Zugang vom Hafen dort hin, so dass man einen Kilometer weiten Umweg gehen musste. Nach der zügigen Freigabe des Schiffes durch die örtlichen Behörden, ging es erst mit dem Shuttlebus zum Hafenterminal, von wo man in einen weiteren Shuttle, welcher einen zum Hafenausgang brachte, umsteigen musste. Von dort waren es nun eine gute halbe Stunde Fußweg bis zum besagten Stadtzentrum.

historische Gebäude
Ich entschied mich statt am Hafen entlang zu laufen ein paar Querstraßen stadteinwärts zu gehen. An der Avenida Pedro Montt schlug ich den Weg in Richtung des Stadtzentrums ein. Erstes auffälliges Gebäude war der Sitz des chilenischen Kongresses. Dieser besteht aus zwei Kammern. Die eine Kammer besteht aus jeweils 2 Abgeordneten aus den 60 Wahlkreisen des Landes, also insgesamt 120 Mitgliedern, welche alle vier Jahre gewählt werden. Die zweite Kammer ist der Senat, der aus 38 Mitglieder besteht, wobei alle vier Jahre die Hälfte der Senatoren gewählt werden, deren Legislaturperiode 8 Jahre dauert.

Plaza de la Victoria
Die sehr belebte Straße zieren neben diversen Läden und Ständen einige schöne Gebäude, wie das Teatro Imperio und Plätze, die mit Denkmälern und Bepflanzungen beeindrucken. Das Ende der Avenida Pedro Montt führt auf den Plaza de la Victoria. Der Platz erhielt seinen Namen zu Ehren des Sieges der chilenischen Nation im Peruanisch-Bolivianischen Konföderationskrieg. Seit der Mitte des 19. Jhs. nimmt der Platz eine wichtige Stellung im gesellschaftlichen Leben Valparaisos ein. In der Platzmitte befindet sich ein Springbrunnen umgeben von Palmen, der in klassizistischer Manier errichtet wurde und an den Außenseiten mehrere große Steinfiguren hat. Neben diesem findet man auch die Kathedrale von Valparaiso. Die Kathedrale wurde zwischen 1930 und 1950 errichtet und ist ein Bauwerk in neogotischem Stil. Zwischen 1971 und 1985 erfolgte die grundlegende Restaurierung, um die Schäden diverser Erdbeben zu beseitigen.

Kathedrale von Valparaiso
Von dort geht es direkt in das historische Stadtzentrum, das mit tollen Bauten aus den letzten beiden Jahrhunderten besteht. Besonders der Reloj Turri (Uhrenturm) ist dabei sehr sehenswert. Auch bekannt als Agustín Edwards Building, welches ein Gebäude im Finanzviertel von Valparaiso, an der Kreuzung der Straßen Prat und Cochrane ist. Der Geschichte nach kommt das Gebäude zu seinem Namen, nach dem ersten Geschäftsraum in dem Gebäude, welches Casa Turri vom Geschäftsführer Enrique Turri benannt wurde.

Reloj Turri
Wer ein wenig auf dem Weg immer wieder mal nach links schaut, kann erkennen, dass die Stadt auch teilweise auf Hügeln errichtet wurde. Sage und schreibe auf insgesamt 42. Von den zwei bekanntesten Aussichtsplattformen, Paseo Atkinson und Paseo Gervasoni hat man einen tollen Blick auf die Stadt mit ihrem Hafen. Diese können mit den so genannten einzigen vertikalen Acsensor (Bahnen) erklommen werden.
Aber auch die vielen Stufen, welche nach oben führen, lassen einen in die engen und verwinkelten Gassen der Stadt kommen. Diese sind durchaus ein Blick wert, da sich hier vor allem die tollen Wandmalereien sowie Graffittibilder befinden und einen Eindruck der kulturellen Seite der Stadt geben.

Graffitibilder

Kunst überall
Wer sich wieder in die „Unterstadt“ begibt, und einen Kurs in Richtung des Hafens einschlägt gelangt auf den Plaza Sotomayor. Auf diesem befindet sich das Denkmal Los Heros, das zu Ehren des Generals Arturo Prat errichtet wurde. Der Platz ist darüber hinaus umringt von alten ehrwürdigen Häusern und Gebäuden aus vergangenen Zeiten. Die ihn umgebenden Gebäude verkörpern einen großen Teil der gesamten neuzeitlichen europäischen Baukunst. Viktorianische, neoklassizistische und Bauhausfassaden stehen hier dicht gedrängt nebeneinander. Nur die Seite zum Meer ist offen, wo sich die naheliegende Metrostation befindet. Direkt am Hafen lohnt sich auch der Souvenirkauf. Von dort geht es den Hafen entlang bis zum Hafenaus-/ eingang.

Plaza Sotomayor

Gebäude der Marine

Denkmal Los Heros
Mein Fazit:
Die Stadt ist besonders für kulturinteressierte. Überall ist was musikalisches oder künstlerisches zu finden, was entdeckt werden möchte. Vor allem lohnt sich ein Blick in die zweite Reihe, sozusagen in die verwinkelten älteren Gassen ein wenig oberhalb des Stadtzentrums. Dieses ist wiederum mehr für Architekturinteressierte interessant. Viele dieser Gebäude findet man an den belebten Hauptstraßen bzw. an den zentralen Plätzen.
Die heutige Station heißt Puerto Montt in Chile. Die Stadt liegt 1100 km südlich von Santiago de Chile, kann entweder als Eingangstor zur Fjordwelt oder wie bei mir, als Ausgangstor betrachtet werden. In den letzten Jahren ist die Stadt gewachsen, da viele Kreuzfahrtschiffe hier halt machen auf ihren Weg zum Südzipfel Südamerikas oder einfach der pazifischen Küste folgen. Aber auch die Lachsindustrie blüht an diesem Ort und exportieren oft mehr des edlen Fisches als Norwegen. Von hier aus starten auch viele Exkursionen in die Seenlandschaft von Chile.

durch die chilenische Fjördlandschaft

vorm Llanquihue-See mit dem Vulkan Osorno im Hintergrund
Unser Weg geht heute Richtung Frutillar am Llanquihue-See. Der See ist mit 87.700 ha der zweitgrößte Chiles. Ursprünglich verbunden mit dem Lago Todo Los Santos, wurde er durch die Entstehung des Vulkans Osorno abgespalten. Die Landschaft entdeckte Pedro de Valdivia 1552 auf seinen Streifzügen durch den Süden Chiles. Heute ist vor allem das Westufer besiedelt und wartet mit reizvollen Städten wie Puerto Octay, Puerto Varas und Frutillar auf.
Frutillar unterteilt sich in zwei Gebiete, Frutillar Alto und Frutillar Bajo. Vor allem letzteres besticht durch seine Kolonialbauten aus dem 19. Jh. und die wunderschöne Uferpromenade. Bei einem Spaziergang entlang der Uferpromenade , welchen man am besten von der Oper aus startet, kann man viele kleine deutsche Merkmale erkennen. Dies fällt vor allem bei der Sprache sowie Verziehung der Häuser auf.

Spuren der deutschen Einwanderer


das Verbinden die Chilen mit Deutschen
Hier besuchen wir das Museum der Deutschen Einwanderer. Bei einem Rundgang durch die alte Siedlung mit bezaubernden Gärten und alten Baumbestand erfahren wir mehr über die Lebensweise der deutschen Siedler im 19. Jh.

Eingang zum Museum über die deutschen Einwanderer

typisches Haus aus dem 19. Jh.

interessante Einblicke in die damalige Zeit
Mein Fazit:
Die Umgebung von Puerto Montt ist durchaus ein Besuch wert. Vor allem die umliegenden Orte laden zur Spurensuche der deutschen Einwanderer ein. Viele Dinge wie zum Beispiel in Frutillar lassen die Ortschaften sehr deutsch wirken. Gemeinsam mit der Natur und dem Vulkan Osorno ergeben sich wundschöne Landschaftsansichten.
Nach einigen Tagen auf See erreichte ich heute mit der MS Albatros den Hafen von Castro auf der Insel Chiloe. Die Möweninsel südlich von Puerto Montt besteht größtenteils aus Weideland und Wiesen. Sie ist 180 km lang und 40 km breit. Castro ist die Hauptstadt der Insel und hat u.a. eine Holzkirche sowie ein Regionalmuseum zu bieten. Doch für die meisten Besucher ist das Umland doch reizvoller.

Robbe am Rand

An der Uferpromenade in Achao mit einen Blick auf die schneebedeckten Anden
Mein Weg führt heute entlang der Kirchen von Chiloe. Diese gelten als eines der größten Kulturschätze des Landes und wurden im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die erste der insgesamt 16 Kirchen wurden im 18. Jh von den Jesuiten mit Hilfe der einheimischen Zimmerleuten erbaut, die für ihre Kunstfertigkeit bekannt waren. Viele der Kirchen wurden komplett aus Holz und ohne einen einzigen Nagel errichtet.

Kirche San Francisco in Castro

Innenausstattung

Innenansicht der Kirche San Francisco
Der erste Stopp führt zur Kirche San Francisco, deren farbenfrohe Fassade sich am Hauptplatz der Stadt erhebt. Sehenswert sind die feinen Holzschnittarbeiten und die Verkleidung des Innenraums mit Alerce-Holz (patagonischen Zypresse). Von dort machten wir noch einen kurzen Spaziergang über den Hauptplatz Plaza del Armas.

Plaza del Armas in Castro
Nach einer gut halbstündigen Fahrt erreichen wir den Ort Dalcahue. Hier besuchen wir eine etwas kleinere Kirche, deren Altarbild besonders eindrucksvoll ist. Nach dem Besuch der Kirche schlenderten wir noch über ein lokales Fest sowie den Handwerkermarkt.

Kirche von Dalcahue

Eingang zur Kirche in Dalcahue

Altar von der Kirche in Dalcahue
Im Anschluss setzen wir per Fähre auf die Insel Achao über. Bei dieser 45-minütigen Überfahrt lässt sich die schöne chilenische Fjördlandschaft genießen. Auf dieser Insel steht die älteste Kirche Chiloes und wird als die wertvollste des Landes angesehen. Teile der Kirche werden auf das Jahr 1740 datiert.

älteste Kirche auf Chiloe in Achao

Innenansicht der Kirche in Achao

Deckenkonstruktion der KIrche in Achao
Mein Fazit:
Die Insel Chiloe fasziniert durch die schönen Holzhäuser sowie dessen kleiner Orte, welche jeder einen gewissen Charme für sich versprüht. Nicht zu vernachlässigen, ist darüber hinaus die tolle Landschaft der chilenischen Fjörde. Ein kurzer aber schöner Einblick in diese Region, die Lust auf eine genauere Erkundung macht. Wer hier her kommt, sollte sich ein wenig Zeit nehmen, um die Umgebung und Region auf sich wirken zu lassen.