Die Metropole Kapstadt

Mit dem Anlaufen von Kapstadt erreichen wir den ersten Wechselhafen auf der Reise. Die MS Albatros liegt volle 4 Tag in dieser Metropole Südafrikas, in der es eine Menge zu entdecken gibt.

Um die Zeit in vollen Zügen auszukosten, sollte man sich vorher ein wenig mit der Stadt und seiner Umgebung befassen, um gut vorbereitet das Sightseeing anzugehen. Die gebotenen Ausflüge vom Schiff decken da eine breite Palette ab, welche ich in Anspruch genommen habe.

Durch die gute Lage des Schiffes hatte man einen kurzen Weg in die Stadt bzw. zu der naheliegenden Waterfront, welche bei Touristen sehr beliebt ist

 

Tag 1

An diesem Tag war die Rückreise aus Namibia, so dass dieser Tag nicht für Kapstadt zur Verfügung stand.

 

Tag 2

Das Erste, was man mit Kapstadt sicherlich in Verbindung bringt, ist der Tafelberg, von dem man aus einen herrlichen Blick auf Kapstadt hat. Mit dem Bus ging es durch das Zentrum der Stadt zur Talstation die auf einer Höhe von 363 m liegt. Der Ausflug begann schon recht früh, so dass es keine lange Warteschlange gab. Bei anderen Tageszeiten und super guten Wetter können sich hier sehr lange Schlangen mit Zeiten bis zur 3 Stunden bilden. Von dort geht es mit der Seilbahn auf eine Höhe von 1067 m zur Bergstation. Leider war es uns am heutigen Tage nicht vergönnt, etwas von der Stadt zusehen, da sich die Wolken wie eine Decke auf den Berg legte. Nach einiger Zeit zur freien Verfügung ging es wieder hinunter und unsere Ausflugsgruppe machte sich auf den Weg zum nächsten Zwischenstopp.

 

Die Fahrt führte wieder in das Stadtzentrum vorbei an der Einkaufsstraßen Adderly Street und Wale Street zum Kastell der Guten Hoffnung, dem ältesten Gebäude des Landes. Dieses Fort wurde 1666 sternförmig angelegt und nie belagert. Die Hauptattraktion ist die Schlüsselübergabe um 10 Uhr sowie die Wachablösung um 12 Uhr. Anschließend fuhren wir weiter in den Company Garden. Früher war es ein Gemüse- und Obstgarten der jetzt in einen prachtvollen botanischen Garden umgewandelt wurde. Von hier aus kann man auch das Houses of Parlament sowie den Regierungssitz des Südafrikanischen Präsidents betrachten.

 

Tag 3

Heute unternahm ich eine Tour in die Umgebung von Kapstadt. Neben der Metropole ist Südafrika auch bekannt für seine guten Weine. Bekannte Anbaugebiete in dieser Region sind Stellenbosch, Wellington, Paarl sowie Franschoek, welches ich heute kennenlernen werde.

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Weinregion Südafrika

Hierzu machte sich unsere Gruppe auf in das Franschoek-Tal. Die idyllische Landschaft besticht durch die vielen Weinreben sowie dem strahlend blauem Himmel und den abgerundeten Bergen im Hintergrund. Nach knapp einstündiger Fahrt kamen wir im Ort Franschoek an, wo wir das Museum sowie Hugenotten Denkmal besichtigten, welche über die Geschichte der Region informierte. Das Örtchen vermittelt durch seinen Baustil und dem Flair ein wenig an Frankreich. Nach einem individuellen Spaziergang durch Franschoek ging es zum Weingut Allee Bleue. Wir besichtigten das Weingut und nahmen neben einigen Kostproben der Weine auch das Picknick-Mittagessen ein. Dieses schöne Ambiente lud zum längeren Verweilen ein.

 

Aber es hieß nun weiter, da das nächste Weingut anstand. Nach kurzer Fahrt erreichten wir Blaauwklippen und durften auch hier den Weinkeller besichtigen. Natürlich durfte auch eine Verkostung der Weine nicht fehlen. Neben zwei Weißweinen wurden zwei Rotweine sowie ein Aperitif gereicht. Anschließend nahmen wir unseren Rückweg zur MS Albatros auf, wo ein abendlicher Ausflug zum Signal Hill wartete.

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Weinprobe

 

Mit dem Bus ging es auf den Signal Hill, welcher 350 m hoch ist. Von hier aus hat man einen schönen 360 Grad Panorama auf die Stadt mit der Victoria und Albert Waterfront, dem Tafelberg und die Tafelbucht. Das Wetter spielte heute super mit und man konnte die Sonne bei einem tollen Farbenspiel im Südatlantik untergehen sehen.

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Kapstadt bei Tag

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Kapstadt im Lichterglanz

 

Tag 4

Wenn man in Kapstadt ist, darf natürlich ein Besuch der Kap Halbinsel, bei dem der indische und atlantische Ozean aufeinandertreffen, nicht fehlen. Mit dem Bus ging es an der Küstenstraße durch die malerischen Ortschaften Hout Bay und dem Chapmans Peak Drive. Hier machten wir einen kurzen Stopp um den schönen Blick auf Hout Bay mit seinem Strand zu genießen. Weiter ging es zum Nationalpark „Kap der Guten Hoffnung“ welchen wir nach knapp 1,5 h seit Ausflugsbeginn erreichten. Mit einer Zahnradbahn geht es auf die Aussichtsplattform, dem Cap Point, von wo man eine tolle Aussicht hat. Ein Schild mit diversen Pfeilen zeigt die Richtungen in andere Weltmetropolen mit deren Kilometeranzahl bis dorthin.

 

 

 

Mein Eindruck:

Ein Besuch von Kapstadt und deren Umgebung ist definitiv lohnenswert. Hierfür kann man sich gut und gerne 1 Woche Zeit nehmen. In Kapstadt sollte man neben dem oben beschrieben Tafelberg, dem Kastell auch die bekannte Waterfront sowie die Innenstadt besuchen. Vor allem Signal Hill ist bei einheimischen aufgrund seinen Sonnenuntergängen sehr beliebt. Darüber hinaus sind sicherlich auch die vielen Strände an der Küstenstraße und deren kleinen malerischen Ort ein Besuch wert. Hierzu kann man auch die bekannten Hop On Hop Off Bus nutzen.

Aber auch die Umgebung mit den verschieden Weintälern und deren Kostproben sowie Landschaften sollte man nicht verpassen. Ein Besuch des Cape Points, bei dem die beiden Ozeane zusammen treffen, komplettiert einen Besuch dieser Region.

Wenn man in der Stadt unterwegs ist, sollte man dennoch die Augen offen halten. Es ist ratsam nur das nötigsten mitzunehmen, da es wie in vielen südafrikanischen Städten eine erhöhte Kriminalitätsrate gibt.

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