Welterbe-Blog

Die Hauptstadt Pjöngjang

Für den vierten Tag der Reise durch Nordkorea steht heute dessen Hauptstadt Pjöngjang im Mittelpunkt. Auf den Straßen der Stadt ist schon eine Menge los in dem sich morgendliche Sportgruppen sowie Übungsgruppen für die Feierlichkeiten versammeln. Für mich geht es vorbei am größten Stadion des Landes, dem Stadion 1. Mai mit einem Fassungungsvermögen von mehr als 100.000 Zuschauern in Richtung des Kumsusan Gedenkpalast.

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Fahnenappell am Morgen in der Hauptstadt

Hierfür ist elegante Kleidung vorgeschrieben. Vor Ort habe ich aber feststellen müssen, dass jeder Reiseleiter dies unterschiedlich für sich und seine Gruppe/ Touristen auslegt. Bevor es nun in den Gedenkpalast geht, mussten noch alle Gegenstände aus den Taschen usw. entfernt werden, damit befreit und nur selbst als Person hineingeht. Bei diesem Kumsusan Gedenkpalst handelt es sich um das Mousuleum von Kim Il Sung und Kim Jong Il in dem die einbalsamierten Leichnamen der beiden handelt. Wie überall in Sehenswürdigkeiten ist der Palast blitzblank und darf nur mit Schuhüberziehern betreten werden. Das betreten der Räumlichkeiten ist bestimmten Abläufen unterlegen. Dies beinhaltet ein andächtiges und schweigsames Verhalten sowie das dreimalige Verneigen vor den Leichnamen. Jeweils einmal von links, von rechts und vor seinen Füßen. In den Nebenräumen des Palastes sind internationale Geschenkgaben ausgestellt. Zum Abschluss führte noch ein Spaziergang über den großzügig  angelegten Platz des Palastes, welcher für Familienfotos sehr gerne genutzt wird.

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Mousuleum von Kim Il Sung und Kim Jong Il

Im nachfolgenden geht es in den nördlichen Teil Pjöngjangs, wo sich der Berg Taesong befindet, auf dem sich der Friedhof der Märtyrer der Revolution 1975 eröffnet wurde. Erreichen tut man diesen über mehr als 500 Granitstufen. Der Weg ist mit zahlreichen Bronzestatuen der Märtyrer bestückt, welche für ihr Land sich aufopferungsvoll in den Dienst gestellt haben. Von Oben hat man einen schönen Überblick über die gesamte Stadt.

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Friedhof der Märtyrer

Nach einem kurzen Aufenthalt geht es wieder zurück in das Stadtzentrum. Dort benutzen wir zum ersten Mal nicht das Auto als Fortbewegungsmittel, sondern die Metro. Sie besteht aus zwei Linien, welche von Nord nach Süd sowie von West nach Ost verlaufen. Die Metrostationen sind pompös gestaltet und erinnern an die von russischen Städten. Auf dem Bahnsteig konnte ich mich auch einmal mehrere Meter von meinem Reiseleiter entfernen und mich umsehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass mich ein Kind im Alter von 12 Jahren beobachtet und immer dort hinging, wo ich auch war. Nachdem wir einige U-Bahnen vorbeiziehen lassen haben, bestiegen wir diese. Dabei machte mein Reiseleiter darauf aufmerksam, dass diese Waggons aus Berlin stammen. Abgesehen davon merkte ich, dass der Junge vom Bahnsteig auch diesen Zug genommen hat. Hierzu stellte ich mir die Frage warum er ausgerechnet diesen wählt, wobei schon einige Bahnen vorher vorbei gefahren sind. Nachdem wir einige Stationen gefahren sind, stiegen wir am Triumphbogen aus. Und wer natürlich noch: der Junge. Diese machte sich dann auf seinen eigenen Weg und ich konnte den an sein Pariser Vorbild erinnernden Bogen besichtigen.

 

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Metro von Pjöngjang

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ehemalige U-Bahn Waggons aus Berlin in der Metro von Pjöngjang

Der Reiseleiter merkte an, dass dieser hier um 3 Meter höher ist. Der Triumphbogen erinnert an die Rückkehr vom General Kim Il Sung vom siegreichen Kampf um die Befreiung des Landes von den Japanern. Insgesamt ist er 60 Meter hoch und besteht aus 10 500 Granitblöcken und einem 27 Meter hohen Bogen. Auf der Außenseite sind Reliefs und Auszüge vom Lied von General Kim Il Sung angebracht. Eingeweiht wurde der Triumphbogen anlässlich des 70. Geburtstages von Kim Il Sung 1982.

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Triumphbogen nach Pariser Vorbild

Nachdem das Mittagessen in einem Restaurant eingenommen wurde, führte der Weg am Nachmittag zur letzten Station des heutigen Tages: dem Schülerpalast. Er befindet sich im südlichen Teils Pjöngjangs und ist als Sportstätte für Schulkinder des Bezirkes gedacht. Wir wurden von einer Schülerin begrüßt, die uns durch die Räumlichkeiten führte. Dabei besichtigten wir die Sporthalle, die musischen sowie künstlerischen Räume und durften einige, extra für uns einstudierte Vorführungen besichtigen. Dabei ist sehr auffallend, dass die Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren ihr Hobby bis an die Perfektion können. Sei es bei der Gestaltung des Bildes als auch bei der Tanzaufführung sowie dem Spielen der Instrumente. Die Arbeitsatmosphäre ist unglaublich konzentriert und leise. Dabei ist zu erwähnen, dass dieser Schülerpalast allen Kindern offen steht. Zum Ende darf die Verneigung vor dem großartigen Führer nicht fehlen, der dieses Gebäude hat errichten lassen.

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Die Grenze von Korea

Der 3. Tag sollte auch schon das Highlight der gesamten Reise bereithalten. Mit dem Auto geht es in den Süden nach Panmunjeom zur demilitarisierten Zone (DMZ). Die erste Autofahrt in diesem abgeriegelten Land gibt einen kontrastreichen Einblick. Die Hauptstadt Pjöngjang mit den modernen Hochhäusern steht einer westlichen Großstadt in nichts nach. Doch sobald man den Kontrollpunkt zum Verlassen der Stadt überquert zeigt sich ein ganz anderes Bild. Die Straßen sind mit vier Spuren je Fahrtrichtung sehr breit, doch Makierungen als auch andere Fahrzeuge sucht man vergebens. Demzufolge kann es passieren, dass man in einer halben bis ganzen Stunde nicht einmal einem anderen Fahrzeug begegnet. Eher bekommt man viele Arbeiter auf der Straße oder Personen mit Fahrrädern zu sehen. Besonders zu erwähnen sind die Straßenverhältnisse in Nordkorea. Wir würden für 200 Kilometer rund zwei Stunden benötigen. Dort sollte man für dieselbe Strecke mindestens das doppelt einplanen sowie vor allem gute Stoßdämpfer am Auto haben.

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Autobahn in Nordkorea

Nun war es nach reichlich 4 ½ Stunden endlich soweit und wir erreichen Panmunjeon. An dem Kontrollpunkt mit Panzersperren hieß es aussteigen. Man wurde in einen Gebäude geführt, in dem auf verbotene Gegenstände durchsucht wurde. Anschließend ging es in den nächsten Raum. Dieser Informierte einen über den Koreakrieg und beleuchtet das jetzige Grenzgebiet, welches man gleich besichtigen wird. In dieser Zwischenzeit traf die militärische Eskorte ein, die uns durch das Grenzgebiet führte. Nachdem die militärische Zeremonie absolviert wurde, ging es mit dem eigenen Auto weiter.

 

Einige Kilometer weiter machten wir halt an dem Ort, wo nach dem Kriegsende wo die Waffenstillstandsverhandlungen geführt wurden. Hierbei handelt es sich um einige Holzhütten. Diese sind relativ schlicht gehalten, dennoch kann man die zeitgeschichtlichen Atmosphäre spüren. In einem dieser Hütten befindet sich ein Tisch, an dem die Verhandlungen geführt wurden. Dabei saßen die Vertreter der nordkoreanischen Seite am nördlichen Ende und die Vertreter der Amerikaner am südlichen. Bedeutsamer ist aber die große Halle, in welchem der Waffenstillstandsvertrag abgeschlossen wurde. Auch hier ziert ein großer mit grünem Samt bedeckter Tisch den Raum. Einige Gegenstände und Dokumente sind unter Glas gehalten.

Die Umgebung hier ist landwirtschaftlich geprägt und beinhaltet auch ein kleines Dorf mit Häusern, welches von Bauern genutzt wird, wie mir mein Reiseleiter und der örtliche Militärguide erzählen. Dabei betont er, dass die Behauptungen der südkoreanischen Seite nicht stimmen, die meinen es handele sich hierbei um ein Propagandadorf.

 

Nach diesem historischen Einblick führte uns nun die Eskorte an den eigentlichen Ort der Grenze. Dieser besteht aus zwei großen Gebäuden mit Terassen, wovon eins auf der nördlichen bzw. das andere auf der südlichen Seite stehen. Getrennt sind sie in der Mitte mit der DMZ-Linie auf welchem sich mehrere kleine Pavillons befinden. Der militärische Guide erläutert uns ein paar Punkt und gab Zeit die Atmosphäre auf einen wirken zu lassen sowie Erinnungsfotos zu machen. Das schöne Wetter mit strahlend blauen Himmel und Vogelgezwitscher ließ diesen Ort ganz normal wirken. Wenig später ging es wieder zurück zum Kontrollpunkt und wir setzten unsere Fahrt nach Kaesong fort, wo wir unsere Mittagessen einnahmen.

 

 

 

Westlich von Kaesong besuchte ich das Grab von Kongmin dem 31. König der Koryo-Dynastie. Wie eigentlich an jedem Denkmal oder Monument in Nordkorea stellte uns ein lokaler Guide diese nun vor. Dabei erfuhr ich das insgesamt 12 Gräber bei Kaesong 2013 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wurden. Die Vielzahl von Skulpturen und deren Größe lassen einen Beeindrucken. Im Anschluss ging wieder in die Hauptstadt wo wir wieder den Kontrollpunkt erreichten. Hierzu machte mich mein Reiseleiter aufmerksam, dass diese Kontrollpunkte/ Checkpoints nicht fotografiert werden dürfen und ich das gemachte Bild löschen soll. Die Kontrollpunkte sind ausschließlich dafür da, um zu registrieren wer in die Stadt kommt bzw. sie verlässt. Es darf quasi jeder frei reisen wie mir mein Reiseleiter versichert. Nachfragen hierzu habe ich unterlassen.  Bevor der Tag mit Interessanten Eindrücken und Informationen zu Ende geht, musste ich noch meinen Reisepass bei meinem Reiseleiter abgeben, damit die Formalitäten über das Hotel erledigt werden können.

Eine Rundreise durch Nordkorea findet meistens Sternenförmig statt. Der Grund darin liegt, dass es außerhalb der Hauptstadt Pjöngjang nur wenige geeignete Hotels gibt. Darum finden Übernachtungen in diesen meistens statt, wenn der Hin- und Rückweg zu lange dauern würde.

Das Abenteuer Nordkorea kann beginnen

In den folgenden Beiträgen möchte ich euch von meiner Rundreise durch eines der abgeriegelsten Länder der Welt berichten. Das Ziel im Frühjahr hieß Nordkorea. Nun fragen sich einige wie man sich dieses Reiseziel freiwillig aussucht. Ich bin in einer Generation nach dem Mauerfall aufgewachsen und kannte sozusagen nur die Freiheit. Umso mehr faszinierten mich die Beiträge in den diversen Medien.

Dadurch neugierig gemacht, begann ich zu diesem Land als auch dessen Besuch zu recherchieren. Schnell merkte ich, dass es nicht viele Anbieter auf dem Markt gibt, welche Reisen nach Nordkorea anbieten. Dabei sollte einem bewusst sein, dass dies kein gewöhnlicher Urlaub wie ein Städtetrip oder ein Strandbesuch ist. Vielmehr muss man sich darauf einstellen, dass man den Gepflogenheiten bestmöglich nachkommen sollte. Darunter fallen zum Beispiel

  • dem Präsidenten und Marschall den eigenen Respekt zu zollen,
  • seine Äußerungen mit Bedacht zu wählen und
  • zu überlegen, welche elektronischen Geräte man mitnimmt.

Wie bei jeder Reise besteht die Möglichkeit dies in einer Reisegruppe zu absolvieren oder sich ganz für eine Privatreise zu entscheiden. Hierbei entschied ich mich aus termingründen für Zweiteres. Der größte Vorteil dabei ist die individuelle Gestaltung des Ablaufes. Sei es in der Länge der Reise, die Sprache des Reiseleiters als auch bei den Wünsch was man sehen möchte. Diese müssen natürlich vorher eingereicht werden, damit der Ablauf geplant werden kann. Als ich nun die Bestätigung der Reise hatte, konnte ich erfreulicherweise feststellen, dass der Großteil meiner Ziele übernommen worden.

Visumsformular-Nordkorea

Nachdem alles fixiert worden ist, ging es darum die Einreiseformalitäten zu klären. Wer sich nun denkt bei der Visumsbeschaffung muss man einige Seiten ausfüllen, der hat sich getäuscht. Es reicht lediglich zwei DIN A4 Seite mit allgemeinen Informationen zu seiner Person einzureichen. Mit diesem Schritt stand der Reise nichts mehr im Wege.

Einige Wochen später war es endlich soweit und ein spannendes Kapitel von 11 Tagen konnte beginnen. Am frühen Morgen flog ich von Berlin via Amsterdam nach Peking, wo ich am nächsten Morgen landete. Hier war schon der Flug mit der chinesischen Airline China Southern Airline dahingehend interessant, dass sich leider viele Sterotypen über einheimische bestätigte. Der Flug mit dem Service als auch die Verpflegung unterschied sich nicht mit den von europäischen Fluggesellschaften.

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Check in Schalter von Air Koryo in Peking

Durch die gute Ausschilderung am Pekinger Flughafen, war das Terminal für den Flug nach Pjöngjang schnell gefunden. Die ersten Passagiere gaben schon ihr Gepäck auf, was nicht gerade wenig war. Ich würde mal behaupten, dass viele deutliche mehr als 32 kg dabei hatten. Nachdem alles aufgegeben wurde, konnte wenig später die Tupolev der nordkoreanischen Fluggesellschaft Air Koryo bestiegen werden. Zum Glück hat man vorher nicht allzu viel zu dieser Gesellschaft geforscht. Im Nachhinein habe ich gelesen, dass die Maschine schon rund 40 Jahre alt ist und auf der schwarzen Liste der EU steht. Nichtsdestotrotz war es ein recht angenehmer Flug und die Verspätung von 1 ½ Stunden vom Start konnten wir aber nicht aufholen. Dementsprechend landete das Flugzeug kurz nach 16 Uhr auf dem Flughafen von Pjöngjang.

Nach dem Ausstieg machte ich mich zur Einreise. Hier wurde jede Person kontrolliert sowie das komplette Gepäck durchsucht. Dabei musste ich ein Buch über Nordkorea abgeben. Mir wurde mitgeteilt, dass ich dieses bei der Ausreise auch nicht wieder bekomme. Gleich nach der Gepäckkontrolle wurde ich schon von meinem Reiseleiter, ich schätze ihn mal auf Anfang dreißig, in Empfang genommen, welcher mir unseren Fahrer für die nächsten Tage sowie den zweiten Reiseleiter, ein Herr im Bereich der fünfziger Jahre, vorstellte.

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Große Monument in Pjöngjang

Nach dem wir uns alle bekannt gemacht haben, steuerten wir das Große Monument an. Dabei handelt es sich um 20 Meter hohe Bronzefiguren von Kim Il Sung und Kim Jong Il. Die Figur von dem ewigen Präsidenten Kim Il Sung wurde 1972 zu seinem 60. Geburtstag errichtet. Sein Sohn Kim Jong Il kam im Jahre 2012 hinzu. Die beiden Bronzefiguren werden eingerahmt von zwei 50 Meter langen Menschengruppen. Diese stellen den geschichtlichen Freiheitskampf des koreanischen Volkes dar. Begleitet werden die Menschengruppen von zwei stilisierten roten Flaggen. Das Monument ist das Allerheiligste des koreanischen Volkes und zugleich der wichtigste Stopp beim Sightseeing.

Auf dem Weg dorthin erläuterte mir mein Reiseleiter wie wir uns an diesem Ort verhalten. Zu aller erst ist den Führern der Respekt zu zollen, in dem man sich 8 Sekunden vor diesen verbeugt.  Zu gleich kann man ihnen einen Blumenstrauß hinlegen, welchen man natürlich bei der gerade vorbeikommenden Blumenverkäuferin erwerben kann. Dies habe ich natürlich gemacht, wobei mir aufgefallen ist, dass es sich hier um Plastikblumen handelt. Darüber hinaus gibt es natürlich wichtige Regeln beim Fotografieren der Statuen zu beachten. Sie dürfen niemals abgeschnitten sein. Das heißt, die Staturen der Kims sind immer im Ganzen aufzunehmen.

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Chollima-Statue in Pjöngjang

Im Anschluss machten wir uns auf in Richtung des Autos und kamen noch an der Chollima-Statue vorbei. Dieses Denkmal, bei welchem es sich um einen sozialistischen Pegasus auf einem 32 Meter hohen Sockel handelt, soll an den raschen Wiederaufbau des Landes nach dem Koreakrieg erinnern. Eingeweiht wurde es zum 49. Geburtstag des Kim Il Sung am 15. April 1961. Der Name Chollima leitet sich von der Chollima Bewegung ab, welche die Aufgabe hatte die Planzahlen so schnell wie möglich  zu erreichen.

 

 

Nach der langen Anreise und den ersten Sightseeing Stopps konnte ich endlich mein Zimmer im Yanggakdo Hotel beziehen. Dieses Hotel befindet sich auf einer Halbinsel und ist nur mit einer Straße verbunden. Später war ich dann noch mit meinen Reiseleitern zum Abendbrot verabredet. Hierbei erläuterte sie mir noch einige Verhaltensregeln. Dazu zählen unter anderem,

  • dass ich das Hotel nur in Begleitung von ihnen verlassen darf und
  • ich mich nicht so weit von ihnen entfernen soll,
  • es mir untersagt ist einheimische Anzusprechen als
  • auch vorher am besten zu fragen, ob ich etwas fotografieren darf.

Sirmione am Gardasee

Am späten Nachmittag erreichten wir unser letztes italienisches Ziel auf unserer Route. Bei der Ankunft quetschten wir uns mit dem Auto durch die winzigen Gassen der Halbinsel am Südufer des Gardasees. Bei der Ankunft wurden wir auch direkt kontrolliert. Darüber wurden wir vor unserem Aufenthalt informiert, da wir sowohl unseren Namen, als auch unser Kennzeichen angeben mussten, um mit unserem Auto über die Fußgängerzone zum Hotel zu gelangen. Die Durchfahrt ist nämlich normalerweise gesperrt, lediglich die Gäste der umliegenden Hotels dürfen hier passieren.

Wir verbrachten unseren Aufenthalt in der Villa Paradiso. Nachdem wir geklingelt hatten, begrüßten uns zwei nette italienische Damen, die uns auch direkt einen Parkplatz zuteilten. Unser schönes Zimmer in der ersten Etage bot uns einen herrlichen Blick auf den Gardasee. Auch hier ließen wir unsere Koffer wieder im Auto und nahmen nur eine kleine Tasche mit auf unser Zimmer. Dem Auto gönnten wir endlich mal eine kleine Auszeit, da in Sirmione alles per Fuß zu erreichen ist.

Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten, machten wir uns auf den Weg in die Altstadt. Zunächst gönnten wir uns ein leckeres Essen im Restaurant Girasole. Nachdem wir uns gestärkt hatten, verschafften wir uns einen kleinen Überblick über die kleine und übersichtliche Stadt. Den Abend ließen wir in der „Bar. Of. Tower“ ausklingen, die sich sofort zu unserer Lieblingsbar entwickelte. Mit einem schönen Gläschen Wein und Blick auf den Gardasee lässt es sich besonders gut leben. Auf dem Rückweg zum Hotel nutzten wir die Zeit noch für einen schönen Spaziergang durch das nächtliche Sirmione.

Der nächste Morgen begann mit einem tollen Frühstück im Innenhof unseres Hotels. Heute hatten wir besonders schönes Wetter und nutzten den letzten Tag für eine Shoppingtour durch die Stadt. Dabei landeten dann auch wieder sehr viele Souvenire in unseren Taschen. Bei diesen Temperaturen durfte natürlich ein leckeres italienisches Eis nicht fehlen! Den gesamten Nachmittag schlenderten wir durch die kleinen Gassen der Altstadt und erlaubten uns zwischendurch eine kleine Pause am schönen Gardasee. Natürlich durfte ein Sprung ins Blaue nicht fehlen! Also nutzte ich unsere Zeit am See, um ein paar Bahnen zu schwimmen. Eine angenehme Abkühlung nach all dem Umherlaufen. Unseren letzten Tag in Italien ließen wir dann wieder in unserer Lieblingsbar ausklingen und ließen unsere Reise noch einmal Revue passieren.

Ferrari-Treff am Hotel Ideal Sirmione

Hotel Aquaria Thermal SPA / Terme Catullo

Nach dem Frühstück und dem Check-Out durften wir unser Auto noch am Hotel stehen lassen. Gegen 10 Uhr besichtigten wir dann noch die Grotte, die sich ganz in der Nähe befand. Hierbei entstanden wieder sehr schöne Bilder. Nach unserem kleinen Rundgang gingen wir zum Hotel zurück und traten den Rückweg an.

Da wir die gesamte Strecke nach Berlin nicht in einem Stück fahren wollten, hatten wir noch eine Unterkunft in Bayern gebucht. Gegen 17:30 legten wir einen kleinen Zwischenstopp in Kufstein ein. Dabei schlenderten wir durch die Römerhofgasse und bestaunten den Blick auf die Festung Kufstein.

Im Anschluss fuhren wir weiter nach Bayern und übernachteten im Gasthof Dannerwirt in Flintsbach am Inn. Das Hotel ist sehr urig und die deutschen Speisen sind sehr lecker. Nach dem Essen unternahmen wir dann noch einen kleinen Verdauungsspaziergang und erkundeten das Dorf. Darüber gibt es aber nichts spannendes zu berichten, da hier nicht viel los zu sein scheint. Lediglich im Gasthof Dannerwirt selbst war die Stimmung zu finden, da es sich hierbei um den örtlichen Treffpunkt im Biergarten zu handeln scheint. Erschöpft und zufrieden fielen wir ins Bett, da es am nächsten Tag wieder nach Hause ging.

Wir beenden unsere Reise mit einem lachenden und einem weinenden Auge, sind aber mehr als froh, dass wir diese tolle Reise gemeinsam unternehmen konnten. Außerdem haben wir in unserem Urlaub wieder so viele Ziele von unserer Liste abhaken können! Knapp zusammengefasst: Es war einfach nur schön!

Symbol_Geocaching Geocache: GC2785X; Koordinaten: 45,493417 10,608667; Ma che bel castello…marcondiro..’ndiro, ’ndello (Traditional-Cache)

Symbol_Geocaching Geocache: GC19RQ1; Koordinaten: 45,498400 10,606817; Sirmione (Traditional-Cache)

Symbol_Geocaching Geocache: GC4KYAW; Koordinaten: 47,580683 12,167483; Innpromenade Kufstein (Traditional-Cache)

Jörg und Margitta Arndt

 

Siena – romantisches Herz der Toskana

Nach einer Woche voller Entspannung am Meer stand auch schon die nächste Tour auf dem Plan. Für die nächsten zwei Nächte befand sich unser Quartier in Siena.
Während unserer freien Tage hatten wir unseren nächsten Aufenthalt schon durchgeplant und uns entschlossen auf dem Weg nach Siena noch zwei Stopps einzulegen. Die Strecke führte an Volterra und San Gimignano vorbei. Das durften wir uns auf keinen Fall entgehen lassen!

Zunächst besichtigten wir das kleine Volterra, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Bereits von der Straße aus hatte man einen beeindruckenden Blick zur auf dem Hügel liegenden Stadt. Am Parkplatz angekommen entdeckten wir dann auch schon das römisch antike Theater, das zwischen 1 v.Chr. und 20 n.Chr. entstand. Die archäologische Ausgrabungsstätte war unser erstes Ziel. Hier bekamen wir einen guten Einblick in die römische Antike. Aufgrund des tollen Ausblicks von den oberen Rängen des Amphitheaters, hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt.

Römisches Theater und Thermen von Volterra

Volterra ist wirklich eine wunderschöne Stadt, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Nach unserem Besuch im römischen Theater schlenderten wir gemütlich durch das Stadttor entlang der kleinen Gassen der niedlichen Kleinstadt. Dabei kamen wir an einigen rustikalen Restaurants und dem Rathaus Palazzo dei Priori vorbei. Für den Schluss aber hoben wir uns etwas ganz besonderes auf: die vielen tollen Aussichtspunkte, die atemberaubende Fotomotive bieten. Aber sehen Sie selbst: Bilder sagen mehr als Worte!

Volterra

Nach ca. 01:30 Stunden nahmen wir wieder Fahrt auf. Jedoch mussten wir bei der Fahrt mehrere Stopps einlegen. Grund dafür war die atemberaubende Landschaft, die sich vor uns erstreckte. Davon musste ich einfach ein paar Aufnahmen machen, damit wir uns auch zu Hause diese stimmungsvollen Momente in Erinnerungen rufen können.
Einige Zeit später trafen wir dann in San Gimignano ein, dessen Stadtbild besonders durch die Geschlechtertürme geprägt ist. Die historische Stadt ist seit dem Jahr 1990 Teil des Weltkulturerbes, befindet sich ebenfalls auf einem Hügel und bot uns auch hier wieder einmalige Ausblicke auf die grüne Hügellandschaft.

San Gimignano

Nachdem wir das Stadttor passierten, schlenderten wir auch hier durch die kleinen Gassen. Dabei entdeckten wir ein Foltermuseum und zahlreiche Keramikgeschäfte, in denen fabelhafte Waren verkauft wurden. In den kleinen Gassen hingen überall Fähnchen mit dem Wappen von San Gimignano. Am interessantesten waren für uns aber die Geschlechtertürme, die das gesamte Stadtbild prägen. Auf dem großen Platz vor den Geschlechtertürmen spenden die vielen kleinen Cafés den Besuchern Schatten und einen ruhigen Platz zum Verweilen. Die zahlreichen Schwalben untermahlten die schöne Atmosphäre musikalisch. Auch hier hoben wir uns die Aussichtspunkte für den Schluss auf und wurden nicht enttäuscht.

San Gimignano

Im Anschluss ging es dann zu unserem letzten Ziel für heute: Siena.
Am späten Nachmittag kamen wir in Siena an. Nachdem wir einige Runden in der Fußgängerzone gedreht hatten, fielen wir anscheinend dem Vermieter auf, der uns auch direkt zur Hilfe eilte. Er zeigte uns einen Parkplatz in der Nähe und gab unser Kennzeichen weiter, so hatten wir kein Parkticket zu befürchten. Am Abend suchten wir uns dann ein nettes Restaurant in der Nähe unserer Unterkunft und ließen gemeinsam den Abend ausklingen.

Am nächsten Morgen unternahmen wir dann schon wieder einen Ausflug. Diesmal wollten wir uns beide belohnen und fuhren nach Montalcino, um den Herkunftsort unseres Lieblingsweins kennenzulernen. Wir besuchten das Weingut von Francesco. Nach einem herzlichen Empfang lud er uns zu einer Weinprobe ein, bei der wir die verschiedenen Sorten ausprobierten. Natürlich haben wir gleich 2 Flaschen dieses hervorragenden Weins mitgenommen. Die Cantina von Francesco ist die Nummer 1 auf der Liste des „Consorzio del Vino Brunello di Montalcino“.

Cantina di Montalcino Brunello

Den Wein einmal direkt in Italien, am Ort der Herstellung zu trinken war für uns beide ein sehr besonderes Erlebnis, an das wir uns noch lange erinnern werden.

Nach dem Besuch der Region von Montalcino fuhren wir nach Siena zurück und schauten uns den Dom von Siena an.

Der Dom ist besonders bekannt für seine außergewöhnliche Fußbodenkunst aus Marmorintarsien, deren Fertigstellung 200 Jahre dauerte.

Unser heutiger Ausflug ist uns beiden sehr gut in Erinnerung geblieben. Hier erlebten wir das typische italienische Bild. Die grüne Landschaft mit roten Farbtupfen der Mohnblüten und im Hintergrund ein italienisches Herrenhaus. Genau so hatten wir uns unseren gemeinsamen Urlaub vorgestellt.

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Symbol_Geocaching Geocache: GC426FT; Koordinaten: 43,316867 11,333017; Le contrade di Siena: Onda (Traditional-Cache)

Jörg und Margitta Arndt

Zu Besuch in Pisa

Nach unserem Besuch in Florenz sollte es für uns die nächsten Tage erstmal etwas ruhiger zugehen und dafür war das vier Sterne Haus Canado Club perfekt geeignet. Das Hotel befindet sich in einer ehemaligen Schiffswerft, die im Jahr 1946 gegründet wurde. Die Olympischen Sportboote wurden hier hergestellt und eines der ersten Katamarane entwickelt. Vom Hotel aus waren zwar auch Ausflüge geplant, den Großteil der Zeit wollten wir aber auch einfach mal wieder entspannen und Energie tanken.

Leider machte uns das Wetter dabei einen kleinen Strich durch die Rechnung. Bei unserer Ankunft auf dem Parkplatz mussten wir zunächst in ein Hotelshuttle steigen, der uns zur Rezeption fuhr. Bei der Fahrt konnten wir schon einen ersten Blick auf die grünen Wälder werfen, von denen das Areal umgeben ist. Nach ca. 800 Metern kamen wir dann bereits an und checkten ein. Beim Check In wurden uns direkt zwei der nummerierten Sonnenliegen und ein Schirm zugeteilt, da diese zu diesem Zeitraum mit im Reisepreis enthalten waren.

Aufgrund eines Sonderangebotes bekamen wir statt unserer gebuchten Verpflegung Halbpension nun Vollpension. Wir kamen genau pünktlich zur Mittagszeit an und konnten auch direkt die erste Mahlzeit bei einem schönen Gläschen Rotwein genießen. Das Essen war sehr lecker und wurden am Abend häufig als Menü mit drei Gängen serviert.
Schon bei unserer Ankunft sahen wir, dass immer mehr dunkle Wolken aufzogen und als wir dann nach dem Essen unser Gepäck vom Hotelparkplatz holen wollten, ergossen sich die Regenströme bereits über uns. Glücklicherweise war der Hotelshuttle überdacht, sodass wir nicht völlig durchnässt bei unserem Zimmer ankamen.
Unser Zimmer war relativ klein und bot wenig Stauraum. Aus diesem Grund packten wir nur das Nötigste aus den Koffern. Im Anschluss schlenderten wir über das Hotelgelände und machten uns mit der Anlage bekannt.
Gegen 20 Uhr gab es dann endlich Abendessen und wir gönnten uns wieder ein Gläschen Wein und ließen entspannt den Abend auf unserem Zimmer ausklingen.

Den nächsten Tag verbrachten wir komplett am Strand, um uns von unserer Tour zu erholen. Der Strand gilt nicht ohne Grund als einer der schönsten Strände der Toskana.  Bis auf ein paar Wolken blieb das Wetter recht gut, sodass wir sogar ein bisschen braun wurden. Am Abend spürten wir schon sichtlich die Erholung und freuten uns auf die nächsten, hoffentlich sonnigen Tage.

Am nächsten Morgen war das Wetter leider immer noch sehr durchwachsen und das brachte uns zu dem Entschluss, dem Strand den Rücken zuzukehren und einen Ausflug nach Pisa zu unternehmen.
Unsere Eintrittskarten haben wir bereits vorab für 24 € gebucht. Inkludiert waren dabei  das Baptisterium, das Kunstmuseum sowie der Dom und der monumentale Friedhof (Camposanto Monumentale).

Modell/Lageplan

erster Eindruck von der Piazza dei Miracoli

Im Inneren des Baptisteriums betrachteten wir die architektonischen Highlights und einige der Ausstellungsstücke. Es handelt sich dabei um die größte Taufkirche der christlichen Kirche. Das achteckige Taufbecken befindet sich genau in der Mitte der Kirche und beeindruckt durch detailreiche Verzierungen.

Baptisterium

Besonders im Kopf geblieben ist uns der Besuch im Camposanto Monumentale. Genau als wir im Inneren waren zog ein riesiges Gewitter auf und durch die offenen Hallen und Gänge hallten die lauten Donnerschläge. Das war ein ziemlich beeindruckendes Erlebnis. Der Blick auf den Innenhof ist besonders schön, leider hatten wir das Pech, dass das Wetter nicht so ganz mitspielte und der schöne Blick durch Regen und Hagelkörner ein wenig verdorben wurde. Die verzierten Sarkophage blieben uns besonders durch die auffällige Gestaltung im Kopf. Einst waren alle Wände mit Sinopien von Fresken geschmückt, die aufgrund von Angriffen der Alliierten teilweise zerstört wurden. Heute befinden sich Teile dieser Sinopien im gleichnamigen Museum, die von den Wänden des Camposanto vorsichtig gelöst und restauriert wurden.

monumentaler Friedhof (Camposanto Monumentale)

Der Dom Santa Maria Assunta bestach bereits von außen mit der wunderschönen Fassade, die von zahlreichen Verzierungen geprägt ist. Weitere Feinheiten, die wir außen fanden, waren Wasserspeier sowie ein Mosaik am Hauptportal und das riesige Bronzetor. Ein besonderes Highlight war die wunderschöne Kassettendecke mit den goldenen Verzierungen. Zusätzlich befand sich mittig der Kirche in der Kuppel eine imposante Freske. Marmorsäulen umrahmen den Weg zum Altar, über den Christus Pantokrator in Form eines Mosaiks wacht. Sehr beeindruckend!

Dom Santa Maria Assunta

Im Anschluss besuchten wir dann noch das Museum mit zahlreichen Fresken und Wandbildern. Diese haben uns besonders gut gefallen. Besonders waren die riesigen Wandbilder, die leider zum Teil leichte Zerstörungen aufweisen. Wir flüchteten aber eher aufgrund des schlechten Wetters in das Museum. Da wir schon einmal da waren, nutzten wir dann auch die Zeit uns einige der Kunstwerke anzugucken, aber langsam waren wir auch erschöpft und hatten nicht mehr wirklich große Lust. Aus diesem Grund machten wir uns kurze Zeit später auf den Weg zum Parkplatz. Ein echter Geheimtipp: etwa 10 Gehminuten entfernt kann man sogar kostenlos parken (Via Pietrasantina).

Symbol_Geocaching Geocache: GC1EMJ5; Koordinaten: 43,164433 10,539400; Villa Emilia (Traditional-Cache)

Symbol_Geocaching Geocache: GC2YX03; Koordinaten: 43,168750 10,539933; Access to sand & water – biocache (Traditional-Cache)

Symbol_Geocaching Geocache: GC70PAR; Koordinaten: 43,722500 10,401617; Baths of Nero – Bagni di Nerone (Traditional-Cache)

Jörg und Margitta Arndt

Florenz – la bella sull’Arno

Gegen 11 Uhr verließen wir wehmütig Venedig und fuhren weiter nach Florenz. Aufgrund eines vorab gebuchten Ausfluges hatten wir einen strengen Zeitplan einzuhalten, da wir um 16 Uhr vor Ort sein mussten.

Glücklicherweise kamen wir schon etwas früher an, da wir erst nach unzähligen Minuten und viel Fragerei den Treffpunkt für die Ticketübergabe fanden. Leider ging es dann doch nicht so schnell, wie wir es uns vom Schnelleinlass erhofften und wir mussten noch eine ganze Stunde warten, bis wir endlich mit der Besichtigung starten konnten. Wenn man aber mal bedenkt, dass die Wartezeit sonst zwischen drei und vier Stunden liegt, waren wir doch recht zufrieden! Hinzu kommt, dass wir an einem Samstag dort waren, wodurch der Andrang natürlich erhöht war. Wir zahlten für die Besichtigung der Uffizien mit Schnelleinlass 30 € pro Person.


Drinnen angekommen waren wir erstmal ziemlich überwältigt, aber auch ein bisschen überfordert. Uns bot sich ein Anblick von zahlreichen Kunstwerken verschiedener Künstler und Epochen. Die Ausstellungsstücke waren sehr beeindruckend und wir entdeckten in jeder Ecke etwas Neues und auch viel Bekanntes, das wir nun endlich in der Realität betrachten konnten.

Nachdem wir schon einige Zeit durch das Kunstmuseum geschlendert waren, entschlossen wir uns für einen Spaziergang zur Ponte Veccio. Dort gab es das teuerste, aber auch leckerste Eis, das ich jemals gegessen habe. Für 5 € die Kugel war es erstmal eine kleine Überwindung, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Nach unserem Spaziergang machte sich die Müdigkeit und der Hunger bei uns beiden bemerkbar. Am frühen Abend checkten wir dann in unserem Hotel ein. Leider waren wir ziemlich enttäuscht. Unser Souterrain-Zimmer war sehr dunkel und durch das nahestehende Umspannhaus entstand während unseres Aufenthaltes ein lärmender Störfaktor. Lediglich das Frühstück konnte uns beide überzeugen. Nach dem Check In luden wir rasch unser Gepäck im Zimmer ab und kümmerten uns um die Mission Hunger stillen! Und schwups stand auch schon eine leckere Pizza vor uns. Meine Frau bestellte eine Pizza Margherita und vor mir landete die größte Calzone, die ich jemals gesehen hatte! So unglaublich lecker! Im Anschluss ging es direkt ins Hotel, immerhin war der Tag sehr anstrengend.

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Am nächsten Morgen schlenderten wir nach unserem reichhaltigen Frühstück durch die Stadt, da wir erst am Nachmittag einen Ausflug geplant hatten. Auf unserem Spaziergang entdeckten wir auch das Leonardo da Vinci Museum und nutzten die restliche Zeit für eine Besichtigung.

Der zweite Ausflug führte uns in die Galleria dell‘ Accademia. Auch hier war wieder die Rede von Schnelleinlass. Bei Regen mussten wir leider dennoch 15 Minuten warten, aber das ist meiner Meinung nach durchaus eine annehmbare Zeit. Hauptsächlich besuchten wir das Kunstmuseum um hier die weltberühmte Skulptur „David“ vom großen Renaissance-Künstler Michelangelo zu sehen. In den Haupthallen der Accademia befinden sich auch Werke großer italienischer Künstler wie Sandro Botticelli, Domenico Ghirlandaio, Pontormo, Andrea del Sarto, Allessando Allori und Orcagna, um nur einige zu nennen.

Die jüngste Abteilung, das Musikinstrumentenmuseum, zeigt alte, einzigartige Meisterwerke von Stradivari und Bartolomeo Cristofori, dem Erfinder des Klaviers.
Viele der Kunstwerke wurden von der mächtigen Medici-Familie in Auftrag gegeben und vom letzten Medici an das Großherzogtum Toskana gespendet, damit diese großartigen Werke für jedermann zugänglich werden.

Symbol_Geocaching Geocache: GC1TKCY; Koordinaten: 43,773250 11,254000; MOZART E L‘ AQUILA NERA (Traditional-Cache)
Symbol_Geocaching Geocache: GC3KXDZ; Koordinaten: 43,769200 11,251367; Antiche terme romane (Traditional-Cache)

Jörg und Margitta Arndt

Einzigartige Lagunenstadt Venedig

450 Kilometer und 5 Stunden später hatten wir das Fährterminal von Fusina in Venedig erreicht. Lediglich eine kurze Pause für einen kleinen Snack und eine Ladung Koffein war nötig, um endlich unser erstes Ziel in Italien zu erreichen.
Mein persönlicher Tipp für weniger Stress in Venedig: Das Auto auf dem Parkplatz am Fährterminal stehen lassen! Warum? Bei der Anfahrt mit dem Auto ist man gezwungen viele verschiedene Parkhäuser zu durchforsten, in der Hoffnung endlich einen freien Parkplatz in dem ganzen Durcheinander zu entdecken. Mit der Fähre erspart man sich diese nervenaufreibende Tortur.
Da wir natürlich besonders viel Gepäck bei uns hatten, immerhin waren wir ganze drei Wochen unterwegs, packten wir bereits zwei kleine Taschen für Venedig zusammen. Unser restliches Gepäck blieb während unseres Aufenthaltes im Auto liegen. Insgesamt zahlten wir einen fairen Preis von 53 € für die Hin- und Rückfahrt inklusive Parkgebühren und starteten deutlich entspannter unseren Urlaub in Venedig.

Aber nun kommen wir endlich zu dieser besonderen Stadt. Bereits von der Fähre hatten wir einen tollen Blick auf die Lagune und die Stadt, bis zum Markusplatz mit dem imposanten Markusdom. Da wir eine der letzten Fähren nutzten, waren wir fast die einzigen Passagiere, sodass wir die beste Aussicht genießen konnten.
Die Anlegestelle befand sich direkt im Bezirk San Marco, wenige Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt. Aufgrund unserer späten Ankunft war niemand mehr vor Ort, sodass wir mehrere Anläufe benötigten, um Kontakt aufzunehmen und unseren Zimmerschlüssel zu erhalten. Letztendlich funktionierte alles über eine Fernsprechanlage und der Schlüssel war bereits an unserer Zimmertür hinterlegt.

Das kleine Zimmer war sehr ansprechend im venezianischen Stil eingerichtet. Wir fühlten uns direkt wohl!

Im Anschluss schlenderten wir noch ein wenig durch die verwinkelten Gassen der Stadt und bildeten uns eine erste Meinung über Venedig. Bei einem leckeren Essen ließen wir gemächlich den Abend ausklingen und traten dann den Rückweg zum Hotel an. Aufgrund der langen Fahrt waren wir beide sichtlich erschöpft und benötigten etwas Ruhe für die Erkundung der Stadt am nächsten Morgen.

Gegen 8:30 Uhr nahmen wir ein Klopfen an unserer Zimmertür wahr. Das musste unser Frühstück sein. In der Unterkunft wird das Frühstück jeden Morgen frisch zubereitet auf die Zimmer gebracht, sodass man theoretisch ein Frühstück im Bett genießen kann. Die Speisen waren allesamt sehr lecker, jedoch könnte es meiner Meinung nach ein bisschen größer ausfallen, da ich nach dem Essen noch ziemlich hungrig war.

Im Voraus hatten wir bereits einen geführten Ausflug für das Teatro la Fenice und die Besichtigung des Dogenpalastes gebucht. Die Tickets wurden in einem örtlichen Reisebüro hinterlegt und lagen für uns zur Abholung bereit.

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Die Führung durch das Teatro la Fenice war besonders Interessant, wir erhielten zahlreiche neue Informationen und Eindrücke. Besonders die vielen kleinen, goldenen Stuckverzierungen und die Wandbilder verleihen dem Ensemble ein einzigartiges Erscheinungsbild. Der äußere Anblick des Theaters lässt nicht annähernd erahnen, wie kunstvoll das Innere gestaltet ist. Speziell der Blick von den Zuschauerplätzen, die der Bühne gegenüberliegen, ist beeindruckend. Von hier hat man einen gesamten Blick über den Innenraum. Am Ende unserer Führung blieb noch ein wenig Zeit für Fotos, die wir gerne ausnutzten. Alles in allem war das ein sehr gelungener Ausflug, den wir beide jedem Venedigbesucher ans Herz legen!

 

 

Im Anschluss erkundeten wir Venedig auf eigene Faust, da unser zweiter Ausflug erst in ein paar Stunden begann. Und was darf dabei natürlich nicht fehlen? Der Markusplatz, aber noch viel wichtiger: leckeres italienisches Eis! Mhhh, das beste Eis gibt es einfach in Italien, das kann man nicht bestreiten. Nach einer kurzen Ruhepause schlenderten wir durch die schmalen Gassen. Es war immer wieder etwas Besonderes, wie sich auf einmal zwischen den Gassen ein Blick auf den Markusplatz eröffnete. Einfach nur ein gewaltiger Eindruck, den man dabei erhält.


Am Wasser ließen wir die Stadt auf uns wirken. Wir beobachteten das rege Treiben und fühlten uns wie ein Teil dieser einzigartigen Kulisse. Zahlreiche Gondeln fuhren unter den verschiedenen Brücken hindurch und mit Glück wird dieses typische Bild durch den Gesang eines Gondoliere vervollständigt. Leider hatten wir aufgrund unseres straffen Zeitplans keine Zeit mit einer Gondel durch die Kanäle zu fahren. Aber das steht auf jeden Fall auf unserer Liste für den nächsten Besuch!

Im Anschluss ging es für uns in den Dogenpalast. Hier hatten wir keine Führung gebucht, da wir uns den Palast einfach nur anschauen und nicht auf einen Guide angewiesen sein wollten. Im Inneren befinden sich zahlreiche Gemälde, die in der Gesamtheit äußerst beeindruckend wirken. Überall findet man mit Gold verzierten Deckenschmuck im gesamten Palast. Vorallem der Große Saal ist uns in Erinnerung geblieben. Die gesamte Decke ist mit einem Wandbild verziert, das von goldenen Elementen durchzogen ist. Der Eintritt in das Gefängnis über die Seufzerbrücke war ebenfalls inkludiert.

Anschließend schlenderten wir noch einmal durch die Gassen und meine Frau besorgte noch einige Souvenirs, darunter auch die berühmten Masken, die uns an unseren schönen Venedigaufenthalt erinnern sollen. Bei unserem Spaziergang unternahmen wir einen Abstecher zur Rialtobrücke. Abschließend tranken wir noch ein schönes kühles Bier im Hard Rock Cafe. Am nächsten Morgen verließen wir Venedig und nahmen Kurs auf Florenz.

Jörg und Margitta Arndt

Symbol_Geocaching Geocache: GC7JEXM; Koordinaten: 45,433867 12,334117; VT-Gran Teatro la Venice (Traditional-Cache)

Schlösser, Berge und Täler

Am Nachmittag kamen wir im Hotel Alpenstuben in Hohenschwangau an. Das Hotel überzeugt nicht nur mit einer fabelhaften Lage sondern auch mit leckeren und deftigen Speisen sowie tollem Personal. Besonders schön sind die Zimmer mit Blick auf die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Die Zimmer sind modern eingerichtet und komfortabel. Leider bietet die Unterkunft keinen Lift, sodass wir unser gesamtes Gepäck für drei Wochen Urlaub die Treppen hinaufhieven mussten. So hatten wir mit unseren vielen Koffern direkt noch ein kleines Sportprogramm eingelegt.
Nach dem Check in schlenderten wir durch die Souvenirläden und machten uns mit der Umgebung bekannt. Nach all der Anstrengung meldeten sich dann auch langsam unsere Mägen. Bereits bei unserer Ankunft hatten wir den leckeren Duft aus dem Gasthof „Ludwig’s Stüberl“ direkt im Erdgeschoss unserer Unterkunft wahrgenommen. Bei einem kühlen Bier und leckerem Essen ließen wir gemeinsam den Tag ausklingen. Müde und zufrieden fielen wir kurze Zeit später ins Bett und tankten neue Kraft für den nächsten Tag.

Hotel AlpenstubenUnsere Unterkunft „Hotel Alpenstuben“

Nach dem Frühstück stand für uns die Besichtigung des Schloss Neuschwanstein auf der Liste. Wir hatten bereits einen Tag zuvor ein Ticket über das Hotel bestellt und zahlten 12€ plus eine Bearbeitungsgebühr von 3€ für die Besorgung der Tickets.
Zunächst beförderten wir unser gesamtes Gepäck zurück ins Auto und checkten aus. An diesem Punkt möchten wir uns noch einmal ganz besonders bei Lucca bedanken, der besonders freundlich und hilfsbereit war.
Dann begann unsere 20-minütige Wanderung bergauf zum Schloss. Dazu noch ein kleiner Hinweis: Wer früh am Morgen die Kutsche oder den Bus nehmen möchte, sollte sich rechtzeitig anstellen, da die Wartezeiten mindestens 30 Minuten betragen. Wer bereits ein Ticket hat (Einlasszeit steht fest), muss beachten, pünktlich beim Schloss zu sein, denn sonst wird der Einlass verweigert.


Schloss Neuschwanstein war das erste großes Highlight dieser Reise und wir waren schon sehr gespannt. Leider darf man im Inneren keine Fotos aufnehmen, aber dennoch ist das ein oder andere Foto entstanden. Der Kronsaal war sehr beeindruckend, jedoch wurden wir kurze Zeit später ziemlich enttäuscht, da der große Tanzsaal aufgrund von Sanierungsarbeiten abgesperrt war. Das verärgerte uns sehr, da wir zuvor nirgendwo eine Information darüber finden konnten. Den Besuch bei der Marienbrücke ließen wir aufgrund des schlechten Wetters ausfallen. Etwas bedrückt liefen wir zurück zu unserem Auto und brachen auf zum Riessersee nach Garmisch-Partenkirchen.

Bei unserer Ankunft am Riessersee besserte sich unsere Laune langsam wieder. Der Blick auf die Zugspitze war einfach fantastisch. So wie unsere Laune besserte sich auch ganz langsam das Wetter und es wurde ein wenig klarer. Wir setzten unsere Hoffnungen auf den nächsten Tag und siehe da: klarer Himmel und Sonnenschein. Perfektes Wetter für einen Abstecher auf die Zugspitze.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es für uns zur Seilbahn. Vor Ort stockte uns kurz der Atem. 46,50 € pro Person für die Hin-und Rückfahrt erschienen uns ziemlich teuer. Aber da wir ja nicht alle Tage die Möglichkeit haben, einmal von der Zugspitze auf die kleine Welt dort unten zu sehen, nutzten wir unsere Chance. Und wir wurden nicht enttäuscht. Nach ungefähr 15 Minuten waren wir oben angekommen. Dieser Ausblick war einfach unfassbar. Das war für uns etwas ganz Besonderes. Wir nutzten die Chance, diese einmalige Aussicht mit unseren Kameras festzuhalten. Im Anschluss hielten wir inne und genossen gemeinsam diesen unvergesslichen Moment.

Bei der Fahrt zurück ins Tal bot sich nochmal ein besonders schöner Anblick auf den Eibsee und die grüne Landschaft am Fuße der Bergformationen. Die langsame Fahrt ermöglichte es uns den wunderschönen Ausblick einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.


Dann verabschiedeten wir uns auch schon wieder. Nach unserer Ankunft im Tal begann erst der größte Teil unserer Reise. Auf nach Italien!

Margitta und Jörg Arndt

Regensburg

Vom 19.05.19 bis zum 10.06.19 waren meine Frau und ich wieder einmal in Mission „Weltkulturerbe“. Diesmal ging es in das Land mit der größten Anzahl an Weltkulturerbestätten: Italien!
Zunächst begann unsere Reise in Deutschland, denn diesmal sind wir nicht mit dem Schiff unterwegs und auch nicht mit dem Flieger. Wir hatten einen lange geplanten Roadtrip vor uns, dessen Route ich mir selber zusammengestellt hatte. Informationen und Karten hatte ich mir über den ADAC besorgt. Des Weiteren erhielt ich die nötigen Unterlagen für die Maut in Österreich und musste somit keine Vignette aufkleben. Den Betrag konnte ich bereits vor der Reise bezahlen (10 Tages-Vignette für Österreich: 9,20€ und Mautgebühr für die Brennerautobahn: 19€). Als ADAC-Plus Mitglied erhält man kostenfrei ein ausführliches TourSet mit Landkarten der gewünschten Zielgebiete.
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Erstes Ziel auf der Route war Regensburg, dessen mittelalterliche Altstadt zum Weltkulturerbe gehört. Die Stadt ist die einzige erhaltene mittelalterliche Großstadt in Deutschland. Unseren Aufenthalt verbrachten wir im kleinen Haus des Hotel Orphée, das sich direkt am Kohlemarkt befindet. Zu Beginn hatten wir einige Schwierigkeiten die Unterkunft zu finden, da wir uns unsicher waren, ob wir hier überhaupt mit dem Auto durch die Fußgängerzone fahren dürfen. Das antike und rustikale Design des Hauses überraschte uns. Unser Zimmer im oberen Stockwerk war im französischen Stil eingerichtet und sorgte für Wohlfühlstimmung. Im Hotel erhielten wir dann einen Rabatt für das Parkhaus am Opernplatz.

Impressionen Walhalla

Kurz nach unserer Ankunft und einem kurzen Blick auf den Wetterbericht, unternahmen wir einen Ausflug zur Walhalla, denn diesen wundervollen Ausblick auf die Donau wollten wir bei Sonnenschein genießen. Die Walhalla befindet sich in Donaustauf und dient als Gedenkstätte für bedeutende Persönlichkeiten der deutschen Geschichte. Der Eintritt beträgt 4,50€ pro Person. Während ich mich im Inneren der Gedenkstätte aufhielt, genoss meine Frau den atemberaubenden Ausblick auf die Donau.
Drinnen angekommen betrachtete ich die Büsten zahlreicher bekannter Persönlichkeiten, darunter Einstein, Sophie Scholl, Goethe sowie Schiller und viele andere. Dabei fielen mir die neueren Büsten eher negativ auf. Diese wirkten im Gegensatz zu den früher hergestellten plastisch und wenig detailreich. Nachdem ich einige Zeit im Inneren umhergeschlendert war, setzte ich mich zu meiner Frau. In der Zwischenzeit war ein Gewitter aufgezogen und Regen setzte ein. Das sorgte nochmal für eine besondere Stimmung. Dieser Platz ist hervorragend geeignet, um sich zu erholen und die Landschaft zu genießen.

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Im Anschluss fuhren wir zurück ins Hotel, um uns von der Autofahrt zu erholen und ausgeruht in den nächsten Tag zu starten.
Apropos Start in den Tag… das Frühstück im französischen Restaurant war einfach der Hammer. Auf kleinen, passend zum Ambiente gestalteten Karten, befanden sich verschiedene Frühstücksmenüs, die im Preis inbegriffen waren. Die kleinen Menüs wurden mit Liebe zubereitet und angerichtet. Je nach Wunsch gab es verschiedene, frisch hergestellte Eierspeisen. Auch dieser Service war im Frühstückspreis inbegriffen. Gut gestärkt starteten wir in den Tag!

Unser leckeres Frühstück

Zu Beginn fuhren wir nach Kelheim zur Befreiungshalle. Der Eintritt kostete 4,50€ pro Person und für den Parkplatz entfiel nochmal eine Gebühr von 2,50€. Im Inneren des Denkmals befinden sich zahlreiche Engelsstatuen, auf deren Schildern die gewonnenen Schlachten gegen Napoleons Truppen verewigt sind, die während der Befreiungskriege von 1813 bis 1815 stattfanden. Der Anblick war für uns sehr beeindruckend, besonders die detaillierte Gestaltung der Engel. Wir verweilten einen Moment und ich nutzte die Tatsache, dass kaum Besucher in der Halle waren, um einige Details mit meiner Kamera festzuhalten.

Befreiungshalle Kelheim

Den Rest des Tages verbrachten wir in der Regensburger Altstadt. Bei einem Besuch des Doms entdeckten wir die Ausstellung „Domschatz“, die 3€ pro Person kostet. Der Eintritt in den Dom selbst ist kostenfrei. Die Exponate der Ausstellung waren sehr beeindruckend. Zahlreiche Roben, goldverzierte Kreuze sowie andere Schätze befanden sich unter den Ausstellungsstücken. Hinter dem Dom entdeckten wir dann noch die kleine Werkstatt, in der Skulpturen verschiedener Arten hergestellt werden.

Die Altstadt, Dom, Domschatz

Im Anschluss unternahmen wir einen Stadtrundgang und spazierten über die Steinerne Brücke. Vom anderen Ufer hat man einen tollen Blick auf die Altstadt. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Dort entdeckten wir das Restaurant „Alte Linde“ mit Blick auf die Altstadt.

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Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel:
Schloss Neuschwanstein.

Margitta und Jörg Arndt

Symbol_Geocaching Geocache: GC3GG35; Koordinaten: 49,019967 12,096117; Dampfnudeln mit Mili(a)! und hkraut 😉 (Traditional-Cache)