Welterbe-Blog

Die Kapverdischen Inseln

In den nächsten Seetagen ging es weiter Richtung Afrika. Genauer genommen erreichte das Schiff die Kapverdischen Inseln.

 

Tag 1 auf der Insel Sao Vicente

So stand heute die Insel Sao Vicente mit der Stadt Mindelo an. Das Hafengelände ist überschaubar und führt nach einem Fußweg von ca. 1 km in das Zentrum. Dennoch entschied ich mich, an einem organisierten Ausflug durch die Stadt Mindelo teilzunehmen. Nach einer kurzen Busfahrt erreichte unsere Gruppe das Hafenviertel mit der Bucht Rua da Praia. Hier konnte man schon das geschäftige Treiben der Fischer beobachten, die ihre frischen Waren direkt zum naheliegenden Fischmarkt brachten.

Mindelo 5 Fischmarkt

Fischmarkt in Mindelo

Dies war auch das erste Ziel des beginnenden Spaziergangs. Es war sehr interessant das tägliche Leben auf diesem Markt zu beobachten. Aufgrund, seiner nicht mit deutschen Standards zu vergleichenden Vorschriften, war dieser Markt beeindruckend. Man kann hautnah bei der Zerlegung der Fische dabei sein.

 

Nach diesen Eindrücken ging es weiter zu einem Handwerks- und Gemüsemarkt, wo ein wenig Zeit zur freien Verfügung war, um sich auf den Märkten umzuschauen. Neben den üblichen Gemüsesorten wurden auch sehr schöne Handwerksarbeiten angeboten. Damit gab es auch eine günstige Gelegenheit ein Souvenir zu erwerben. Bezahlen konnte man hier zum Teil auch mit Euro, wobei die Stückzahl an Euroscheinen und Münzen als Rückgeld nur bedingt vorhanden ist. Daher fährt man mit US Dollar schon deutlich besser.

Mindelo 6 Handwerksmarkt

Handwerksmarkt in Mindelo

Nach diesem Bummel führte der Spaziergang weiter in die Altstadt vorbei an der Kirche Nossa Senhora und dem Rathaus der Stadt. Anschließend nahm die Gruppe wieder im ganz einfachen Bus Platz. Das heißt eine Klimaanlage ist nicht vorhanden. Wenn man eine benötigt muss man einfach das Fenster öffnen. Der Weg führt über Kopfsteinpflaster und vielen Serpentinen auf den höchsten Punkt der Insel auf den Mount Verde. Dieser liegt 750 Meter über den Meeresspiegel. Von hier hat man einen wunderbaren Blick über die Bucht Baja das Gatas und den Praia Grande, den schönen weißen Sandstrand, der einen eindrucksvollen Kontrast zum schwarzen Lavagestein der umliegenden Gebirge bildet.

Mindelo 7 Mount Verde höchster Punkt 750 m

Aussicht vom Mount Verde

Wieder unten angekommen machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp im Fischerdorf Salamansa und an der oben schon erwähnten Bucht Baja das Gatas. An diesem Ort liegen einige Ferienhäuser von der ein oder anderem prominenten Persönlichkeit. Dennoch macht dieser einen sehr leblosen und verlassen Eindruck. Dieser Eindruck würd natürlich durch die rückständige Infrastruktur außerhalb von Mindelo bestärkt, dass dort nur über holprige Kopfsteinpflaster führt. Gut durchgeschüttelt kehrt unsere Gruppe zum Schiff zurück.

 

 

Tag 2 auf Boa Vista

Am heutigen Tage stand die Insel Boa Vista auf den Kapverden mit dem Örtchen Sal Rei auf dem Programm. Da es eine relativ kleine Ortschaft ist, wurden keine organisierten Ausflüge angeboten. Somit konnte diese nach freien Belieben erkundet werden.

 

Wie man erahnen kann, verfügt diese Insel über keine eigenen Piers, so dass getendert werden musste. Im Vergleich zu anderen Reedereien erfolgte dies sehr gut organisiert, d. h. dass die verschiedenen Decks in Gruppen eingeteilt und nacheinander an Land gebracht wurden.An der Pier angekommen, bestand die Möglichkeit einen kostenpflichtigen vom Schiff organisierten Shuttelbus zu benutzen, welcher zwischen der Pier, dem Zentrum (ca. 1 km entfernt), dem Badestrand (ca. 4 km) und zurück zur Anlegestelle verkehrte. Da mir aber der Preis von 9,- € hierfür in keinen Verhältnis stand, entschied ich mich den einen Kilometer zu Fuß zurück zu legen.

Sal Rei 1 Eingang

Stadteingang Sal Rai

Sobald man am Hafenausgang angekommen war, erkannte man schnell, dass auf dieser Insel der Tourismus noch in den Kinderschuhe steckt. Neben einem schönen Strand auf der linken Seite des Ausgangs, säumte die karge Landschaft teilweise bunte Gebäude, welche zumeist Hotels sind. Einige dieser sind bereits fertig gebaut bzw. befinden sich noch in diversen Bauabschnitten.

Sal Rei 3 Schild

 

Aufgrund der überschaubaren Aktivitätsmöglichkeiten des Ortes, entschied ich mich nach einem Rundgang für einen Zwischenstopp in einem Café, um der inzwischen drückenden Temperaturen von knapp 35 Grad sowie der hohen Luftfeuchtigkeit zu entkommen. Nach einer Verschnaufpause schlenderte ich noch am naheliegenden Strand entlang. Leider war dieser Aufgrund seiner starken Strömung nicht zum Baden geeignet, so dass man nur die Füße abkühlen konnte. Anschließend machte ich mich wieder auf zum Schiff.

Sal Rei 4 Strand

Strand von Sal Rai

 

Tag 3 auf der Insel Santiago

Mit dem heutigen Tage legten wir auf der dritten und letzten Insel der Kapverden auf der Reise an. Es führte uns zur Insel Santiago mit der Hauptstadt Praia. Um ins Stadtzentrum zu gelangen, ist ein Shuttle oder Taxi nötig.

 

Wenn man neue Häfen und Städte erleben möchte, sollte man am besten durch diese Spazieren. Vom Schiff aus gab es diese Gelegenheit mit einem lokalen Reiseführer. So schloss ich mich dieser Gruppe an und machten uns mit einem Shuttle auf ins Stadtzentrum. Es ging einige Meter hoch auf den Hügel, auf dem der Präsidentenpalast steht. Neben dem Palast sind die Kaserne sowie die Statue von Diogo Gomes, dem Entdecker der Kapverden, zu besichtigen. Darüber hinaus bietet der Hügel einen herrlichen Rundumblick.

 

Von hieraus ging es weiter zum Zentrum, wo ein schöner Platz gesäumt mit Brunnen und Pflanzen hervorstach. Dieser führte in einen angehnehme Fußgängerzone, welche mit Geschäften und Cafés ausgestattet ist. Besonders hervorzuheben ist der Gemüsemarkt der von hieraus besucht werden kann. So nutzte die Gruppe und ich die Gelegenheit den Markt zu besuchen und bekamen so das afrikanische Feeling mit. Wie auch auf den Kapverdischen Inseln zuvor, wurden die üblichen Gemüsesorten angeboten.

 

Nach diesen Eindrücken spazierten wir ein paar Häuserblocks der Fußgängerzone weiter zum 1997 eröffneten ethnografischen Museums. In diesem Museum, welches sich über zwei kleine Stockwerke verteilt, wird die Geschichte der Kapverdischen Inseln mit Exponaten erzählt. Danach bestiegen wir unseren Bus und fuhren durch die modernste Straße der Stadt, die Avenida Cidade de Lisboa und passierten den Gouverneurspalast, das Fußballstadion, die Nationalbibliothek sowie die Statue von Amilcar Cabral und gelangen zum Aussichtspunkt Cruz de Papa. Dieser Aussichtspunkt gibt einen schönen Ausblick auf die Umgebung und ziert die Statue von Papst Johannes Paul II, welcher die Kapverden besuchte.

Praia 6 Ethnografische Museum

Ethnografische Museum von Praia

 

Zum Abschluss der Tour stand ein Besuch des afrikanischen Sucupira Marktes an. Gemeinsam mit dem Reiseleiter gingen wir durch die engen Gassen des Marktes, bei dem man sich sehr schnell verlaufen kann. Leider wurden hier keine typischen Handwerksarbeiten angeboten, sondern nur viele Kleidungsartikel und Schuhe von namhaften Herstellern zu günstigen Preis. Dennoch vermittelte dieser Markt sowie seine Umgebung ein authentisches Gefühl von Afrika.

Praia 10 afrikanischer Sucupira Markt 2

afrikanischer Sucupira Markt in Praia

 

Mein Fazit:

Betrachtet man die drei besuchten Inseln der Kapverden, so ist die Insel Santiago mit der Hauptstadt Praia die afrikanischste von allen. Neben vielen Sehenswürdigkeiten laden die verschiedenen Märkte zum Stöbern ein. Sie ist durchaus ein Besuch wert.

Die Stadt Mindelo macht einen netten Eindruck, wenn man sich aber von der Stadt entfernt, kommt man in Regionen die strukturell noch rückständig sind.

Wenn man eine Insel sucht, auf der man kaum Empfang hat und Abschalten möchte vom alltäglichen Stress bzw. einen noch nicht vom Massentourismus überlaufenen Strandurlaub mit sehr warmen Temperaturen bevorzugt, dem ist die Insel Boa Vista zu empfehlen. Wer aber hingegen an Kultur und Sehenswürdigkeiten interessiert ist,  ist auf Santiago und Mindelo besser aufgehoben

 

 

Gran Canaria (Kanarische Inseln)

Auch am 2. Tag stand eine Erkundung der Kanarischen Inseln an. Diesmal führte der Weg nach Las Palmas, der Hauptstadt von Gran Canaria sowie ins Landesinnere. Aufgrund der langen Liegezeit von 8 bis 24 Uhr habe ich mir vorgenommen einen Rundumblick über die Insel zu bekommen.

 

Zu Beginn des Ausfluges ging es in das Stadtzentrum von Las Palmas, wo eine Außenbesichtigung der Konzerthalle Alfredo Kraus sowie des Canteras-Strandes anstand. Vor allem die aufgehende Sonne und der fast wolkenlose Himmel, setzten den Strand in ein angenehmes Licht.

Gran Canaria 1 Konzerthalle und Strand

Konzerthalle Alfredo Kraus am Canteras-Strand

 

Im Anschluss verließ ich Las Palmas und machte mich auf den Weg in das Örtchen Arucas. Auf der Fahrt konnte die abwechslungsreiche Landschaft von Gran Canaria beobachtet werden. In Arucas angekommen, ging es auf einen Spaziergang, welcher durch den historischen Stadtteil mit den hübschen alten Häusern führte. Besonders sehenswert ist hierbei die neugotische Kirche, die aus schwarzen Lavagestein erbaut wurde.

Gran Canaria 2 Arucas Kirche

neugotische Kirche aus schwarzen Lavagestein in Arucas

Über diverse Serpentinen ging es ins Landesinnere immer weiter nach oben und nach rund 30 min. erreichte ich den Ort Teror. Dieser ist ein Wallfahrtsort und religiöser Mittelpunkt auf der Insel und beeindruckt vor allem durch die Kirche der Schutzheiligen von Gran Canaria, „ Nuestra Senora del Pino“, welche einen wunderschönen barocken Altar hat. Darüber hinaus verleihen die engen Gassen und die schönen Holzbalkone eine typisch spanische Atmosphäre.

Gran Canaria 3 Teror Stadtansicht

Stadtansicht von Teror

Auf dem Programm stand noch der Besuch der höchstgelegenen Ortschaft der Insel. Dieser liegt bei knapp 1100 Meter über den Meeresspiegel und heißt Tejada. Von hier aus hat mein bei gutem Wetter einen schönen Blick über die Berglandschaft von Gran Canaria. Wie es meistens in höheren Ort ist, ändert sich das Wetter sehr schnell. Mal ist der Berg voller Wolken verhangen und Minuten später ist strahlender Sonnenschein. Dennoch sind die Temperaturen geringer als zum Beispiel in Las Palmas oder Arucas. Frisch gestärkt ging es allmählich wieder auf die Rückfahrt. Vorbei am Wolkenfels (Roque Nublo), dem bekanntesten Wahrzeichen der Insel, hieß der nächste Stopp Maspalomas.

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Die Stadt besteht fast ausschließlich aus Hotelanlagen und ist eine typische Ferienregion mit Massentourismus. Einzig sehenswertes sind hier die Dünen von Maspalomas. Dieses einzigartige Naturschauspiel wirkt auf den ersten Blick endlos wie die Sahra, obwohl sie zwischen dem Meer und der Hotellandschaft eingezwängt ist. Mit dieser bezaubernden Aussicht beendete ich meine Inselrundfahrt.

 

Mein Fazit:

Auf Gran Canaria gibt es viele lohnenswerte Landschaften und Orte zu entdecken, wofür man sich gerne mehr Zeit nehmen sollte. Die Hauptstadt Las Palmas hat einige Strände, kulturelle Einrichtungen und schicke Vierteln sowie Shoppingmeilen zu bieten. Das Landesinnere mit seinen kleinen versteckten Orten wie zum Beispiel Arucas und Teror, besticht durch seine historischen Gebäude und engen Gassen und versprüht ein besonders Flair, welches zum längeren Verweilen einlädet.

Lanzarote (Kanarische Inseln)

Nach 3 Seetagen legte die MS Albatros am frühen Nachmittag in Arrecife auf Lanzarote an. Die bürokratischen Angelegenheiten wurden vom Schiffspersonal zügig erledigt, so dass es wenig später zu den Landausflügen gehen konnte.

Ich habe mich für den Ausflug „Südlanzarote und Feuerberge“ entschieden. Die Fahrt mit dem Bus führte durch idyllische Orte mit weiß getünchten Häusern. Während der gesamten Zeit bestach die Insel vor allem durch seine vulkanische Landschaft.

Lanzarote 4 Häuseransicht

Das Ziel der Reise war der Nationalpark Timanfaya, ein gigantisches Krater- und Lavameer, welches bei riesigen Eruptionen im 18. Jh. entstanden ist. Man bekommt beim Anblick der Landschaft den Eindruck, als ob man auf einem anderen Planten sei. Der Höhepunkt in diesem Nationalpark ist der sogenannte Feuerberg, bei dem man die Hitze des Erdinneren spüren kann. Dies demonstrierte der Reiseleiter bei verschiedenen Experimenten vor Ort. So holt er aus ca. 10 m Tiefe Kieselsteine aus der Erde, welche man durch die Hitze kaum in der Hand halten konnte.

Lanzarote 3 Timanfaya NP2

Nationalpark Timanfaya

 

Auf der gesamten Insel sucht man fast vergebens nach grünen Flächen. Nur sehr selten findet man den einen oder anderen Fleck. Erstaunlich ist dem entsprechend, dass es einige Weinanbaugebiete gibt. Aufgrund der geografischen Gegebenheiten sehen diese nicht wie unsere Weinreben aus, sondern sind in runden Löcher angelegt. Auf der Rückfahrt zum Schiff konnte ich ein solches Anbaugebiet, eine sogenannte Bodega, besichtigen und eine Kostprobe des Weines probieren.

Weinanbaugebiet La Geria

Weinanbaugebiet La Geria

 

Mein Fazit:

Um diese Insel im groben kennenzulernen, sollte man sich 1 bis 2 Tage Zeit nehmen. Wer zum ersten Mal hierher reist, ist von der geografischen Landschaft aus Vulkangestein beeindruckt und fühlt sich fast wie auf einem anderen Planeten. Da aber kaum grüne Flächen vorhanden sind, könnte es sein, das es schnell Eintönig wird.

Die Reise kann beginnen

Schon zum frühen Morgen hieß es auf zum ZOB Berlin, wo der Transfer zur Einschiffung nach Monaco beginnt. Dies klappte alles sehr unkompliziert und zugig, so dass es kurz nach 6 Uhr in der Frühe losging.

Die Fahrt führte über Zwischenstopps in Leipzig, Nürnberg und München nach Feldkirch (Österreich) ins Dreiländereck Schweiz, Österreich und Luxemburg, wo eine Zwischenübernachtung eingelegt wurde. Diese erreichten wir leider aufgrund einer Reifenpanne erst mit einer Verspätung von 4 Stunden um 22 Uhr. Somit blieb nicht viel Zeit für das Abendessen, denn am nächsten Morgen war bereits kurz nach 7 Uhr Abfahrt.

Busanreise 2

Trotz der anstrengenden Busfahrt konnte man die wundervolle Landschaft der Alpen bei fast strahlend blauen Himmel genießen. Dies machte natürlich Vorfreude auf die kommenden Erlebnisse. Bis auf die Reifenpanne des Vortages lief die Fahrt ohne große Komplikationen. Doch kurz vor dem Ziel Monaco verhinderte ein Autounfall eine pünktliche Ankunft. Zu allem Überfluss verfuhr sich der Busfahrer auch noch in den engen Gassen des Fürstentums. Eigentlich könnte man sich jetzt ärgern, aber der Vorteile ist, dass man eine kostenlose Sightseeingtour durch diese glamouröse Stadt bekommen hat, wozu sonst keine Zeit gewesen wäre. Eine kleine Anmerkung hierzu muss man leider machen, dass die Kunden- und Servicefreundlichkeit des Buspersonals deutlich zu wünschen übrig ließ.

 

Nach Ankunft am Schiff ging es zum Einchecken. Man wurde persönlich vom Kreuzfahrtdirektor begrüßt und vom Personal zu seiner Kabine geführt. Im Anschluss ging es zum Essen und die Seenotrettungsübung wurde absolviert. Bei einem Glas Willkommenssekt hieß es nun Leinen los und Monaco mit seinem Lichterglanz verschwand allmählich.

Monaco Abend

Ein Kindheitstraum wird wahr…

…einmal ins Disneyland und das auch noch nach den Öffnungszeiten! Wieder kann ich einen Wunsch auf meiner Liste abhaken. Ich war bereits einige Male im Disneyland Paris, aber dieses Mal sollte es noch magischer werden.

DSC_0212
Prinzessinnenschloss

Ich war unterwegs zum Campus Summer Opening von DERTOUR. Mich erwarteten zwei Tage voller Disney-Zauber.
Bereits nach der Ankunft fand die Begrüßung im Newport Bay Club statt, wo Micky und die DERTOUR-Mitarbeiter uns bereits erwarteten. Während der Vorstellung erhielten wir einige Impressionen vom Disneyland, aber auch von der wunderschönen Stadt Paris. Eine Sängerin performte einige Disneysongs, die uns auf dieses wunderbare Erlebnis einstimmten.

DSC_0120Veranstaltungsauftakt im Newport Bay Club

Anschließend begann auch schon die Reisemesse, auf der zahlreiche Aussteller Hotels, Destinationen, Ausflüge sowie neue Transportmöglichkeiten vorstellten. Hier erhielten wir auch unzählige Proben von Spirituosen und landestypischen Speisen, aber auch handgefertigten Schmuck und die Möglichkeit an Gewinnspielen teilzunehmen.

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Impressionen der verschiedenen Hotels

Gegen 17 Uhr ging es dann endlich ins Hotel Sequoia Lodge. Bis jetzt war der Tag ziemlich anstrengend, allerdings konnte ich es kaum noch erwarten den Park bei Nacht zu besichtigen und die Fahrgeschäfte zu erkunden sowie Fotos mit den Disneyfiguren zu machen.

Abendessen

Nachdem wir im Newport Bay Club ein hervorragendes Abendessen zur Musik einer Live-Band genossen hatten, startete die Party im Walt Disney Studio Park. Mein erstes Ziel war der Hollywood Tower mit freiem Fall. Noch nie zuvor bin ich so schnell in eines der Fahrgeschäfte gekommen, kein nerviges Anstehen und Gedrängel, einfach unglaublich! Danach entdeckte ich Anna & Elsa, Belle, Minnie & Micky sowie Donald und Daisy. Natürlich musste ich sofort ein paar Fotos machen! Eine Fahrt mit Crush’s Coaster (Schildkröte aus Findet Nemo) durfte natürlich auch nicht fehlen. Als gegen 0 Uhr die Fahrgeschäfte schlossen, fanden wir uns in Studio 1 wieder, wo die richtige Party stieg. DJ, Fotostände, Knicklichter und gutgelaunte Menschen sorgten für eine einzigartige Atmosphäre. Nie werde ich vergessen einmal nachts im Disneyland Paris gewesen zu sein!

Nachts in den Disney Studios

Nach einer gefühlten Ewigkeit und einem riesigen Umweg fand ich mich gegen 2 Uhr morgens todmüde und mit etlichen neuen Eindrücken in meinem Bett ein. Zufrieden schlief ich kurze Zeit später ein.

Der nächste Morgen lief ziemlich hektisch ab: schnell zum Check-Out, dann Kofferabgabe im Hotel New York, hier dann auch das Frühstück und möglichst schnell ab in den Park zur Vorstellung von DERTOUR. Diese fand mit Unterstützung der Musik aus Frozen statt, zu der die Disney-Figuren tanzten. Leider hatten wir beide Tage sehr schlechtes Wetter und es regnete auch heute in Strömen, bis in den offenen Veranstaltungsraum hinein.

 

Im Anschluss konnten wir die Zeit nach Belieben gestalten. Zunächst besuchte ich meine Lieblingsattraktion: das Geisterhaus. Danach folgte meine erste Fahrt mit einer Achterbahn, in der ein Looping eingebaut war, ziemlich aufregend, aber spaßig! Die restliche Zeit nutzte ich für einen Besuch der Piraten bei einer Wildwasserfahrt und ließ mich in Alice Tassen umherdrehen. Das Prinzessinnenschloss durfte natürlich auch nicht fehlen. Ich fühlte mich wieder wie ein Kind. Einfach magisch, was dieser Ort jedes Mal aufs Neue mit mir anstellt. Da möchte man gar nicht mehr nach Hause kommen!
Zum Abschluss musste ich natürlich noch eine Shoppingtour unternehmen. Souvenirs für Familie und Freunde, die gerne genutzten Tassen und Kuscheltiere durften auch bei meinem diesjährigen Besuch nicht fehlen!
Danach ging es leider schon zurück ins Hotel, wo wir dann auf unseren Shuttle-Bus warteten.
Trotz Verspätung des Flugzeugs stieg ich zufrieden und müde in den Flieger.

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Eindrücke Disneyland Paris

Niemals würde ich einen Besuch ins Disneyland ausschlagen, denn egal wie alt man ist, Disney sorgt dafür, dass man seine Sorgen vergisst und nimmt einen mit in eine völlig andere Welt, aus der man am liebsten nicht so schnell wieder weg möchte!

Desirée Buchholz

Bergen und Weltkulturerbe Bryggen

Unser letzter Reisetag sollte mit einem individuellen Ausflug enden. Dieser startete am alten Handelszentrum der Hanse Bryggen, einem Stadtteil von Bergen.  Wir schlenderten durch die Gassen der am Hafen liegenden Altstadt und besichtigten die Domkirche.
Auf unserem Weg stießen wir auch auf den Stadtpark Byparken, in dem sich ein prächtig gestalteter, alter Musikpavillon befindet.
Außerdem entdeckten wir bei der Durchquerung der Fußgängerzone Torgallmenningen die Johanneskirken sowie das Seemannsdenkmal.

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Impressionen Bergen

Nahe des Hafens entdeckten wir den berühmten Fisketorget, einen Fischmarkt mit fangfrischen Meereslebewesen in überwältigender Vielfalt. Noch nie haben wir einen Fischmarkt von solcher Größe gesehen! Den Markt sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Anschließend spazierten wir zur alten Handelsstadt Bryggen. Alte zum Weltkulturerbe gehörende Handelshäuser mit farbenfrohen Fassaden und kleinen Höfen, geben ein eindrucksvolles Bild ab. Aus unserer Sicht sind dies die ansprechendsten Sehenswürdigkeiten in ganz Bergen.
Diese lebhafte Hafenstadt haben wir gleich in unser Herz geschlossen und würden sie aufgrund ihrer Kultur als eine der reizvollsten Städte Norwegens bezeichnen!

in den Gassen von Bergen

Nach einem anstrengenden letzten Tag begaben wir uns erschöpft aufs Schiff zurück. Jedoch machten wir auf dem Rückweg noch eine letzte wunderbare Entdeckung: die Festung Bergenhus!

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Seefahrerdenkmal und Festung Bergenhus

Kurz nach unserer Rückkehr begann auch schon unsere Heimreise, die wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge antraten. Die Zeit ist dann doch wieder viel zu schnell vergangen!

Aussicht vom Fischmarkt

Nach der gesamten Kreuzfahrt können wir mit Zufriedenheit sagen, dass wir diese Reise jederzeit wieder unternehmen und weiterempfehlen würden. In dieser kurzen Zeit haben wir so viele neue Eindrücke gewonnen und viel Neues gesehen. Nach der gesamten Zeit, in der wir bereits verreisen, sind wir immer wieder überrascht, was es noch alles zu Entdecken gibt. Wir sind jedes mal aufs Neue fasziniert!

Bergen - Bratten - Bryggen 7Bratten, Bryggen 7

Hiermit verabschiede ich mich bei Ihnen. Ich hoffe meine Reiseberichte über die Highlights am Polarkreis haben Ihnen gefallen und ich freue mich demnächst über eine meiner weiteren Reisen zu berichten. Bis dahin viel Spaß mit unserer bisherigen Beiträgen.

typischer Tourist - gleich mit zwei Kamerastypischer Touri 😀

Symbol_GeocachingGeocache: GC25BXH ; Bryggen i Bergen ; Koordinaten: 60,397533 5,324433 (Traditional-Cache)

Hier kommen Sie zum vorigen Beitrag.

Im Dezember wird dann ein Beitrag über die alte Seefahrerstadt Lissabon folgen!

Jörg und Margitta Arndt

Ein Ausflug zu den Wikingern

Am morgen wurden wir von großartigem Wetter begrüßt und entschlossen uns für 14 Uhr einen Ausflug per Mail zu buchen. Leider erhielten wir während des restlichen Aufenthalts keine Bestätigung und glauben deshalb, dass die Mails an die Crew nicht sonderlich ernst genommen werden. Das war sehr ärgerlich für uns, da wir uns spontan etwas anderes einfallen lassen mussten.

Abendstimmung

Nichtsdestotrotz wollten wir nun auf eigene Faust den Ort erkunden! Im Hafen informierten wir uns über den Linienbus nach Leknes. Ärgerlicherweise hatten wir nicht mehr genügend Zeit, um diesen zu nutzen, da wir ja schon einige Zeit auf den eigentlich geplanten Ausflug gewartet hatten.
Hätten wir den Linienbus zum Wikingerdorf genutzt, wäre uns keine Zeit für einen Aufenthalt geblieben.

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Traumziel Lofoten

Aus diesem Grund bestellten wir uns für 800 NOK (etwa 86 €) ein Taxi für die Hin- und Rückfahrt und hatten somit genügend Zeit.
Im Wikingerdorf schauten wir uns das Langhaus sowie eine Ausstellung über das Wikingerleben an.
Besonders interessant war das Wikingerschiff, das wir nach einem 20-minütigen Fußmarsch am Seehafen (Koordinaten 68.2439, 13.78528) entdeckten! Das Schiff wurde gerade zum Auslaufen vorbereitet, als wir eintrafen. Leider ging der frühmittelalterliche Charme auf dem Wikingerschiff etwas verloren, da die Insassen Schwimmwesten trugen und am Schiff ein Rettungsring hing. Die Sicherheit geht aber nun mal vor und für uns war es trotzdem ein faszinierendes Erlebnis.

Impressionen aus dem Wikingerdorf Borg

Anschließend ging es mit dem Taxi, dem Transfer und dem Tender zurück aufs Schiff.
Unser Ausflug nach Leknes war der schönste unserer gesamten Reise. Atemberaubende Natur mit fast unnatürlich erscheinenden Farbnuancen und das detailgetreu nachgebaute Wikingerdorf versetzten uns in eine vollkommen andere Welt.
Im Dorf fühlten wir uns selbst wie Wikinger. Besonders spaßig war das Kostümieren mit Helm und Waffen. Wir fühlten uns wie echte Wikinger und Zeitreisende. Selten haben wir ein Museum besucht, in dem man sich so gut in die Zeit zurückversetztversetzt fühlte. Bei einem Besuch in Leknes sollte man dieses Wikingerdorf auf keinen Fall auslassen. Es ist ein Spaß für Groß und Klein!

bereit zum Angriff…

Symbol_GeocachingGeocache: GC6TKA1 ; Leknes Harbour ; Koordinaten: 68,129383 13,575450 (Traditional-Cache)

Hier kommen Sie zu unserem vorherigen Beitrag.

Jörg und Margitta Arndt

Die Eismeerstadt Tromsø

Für den heutigen Landgang im 4,5 km entfernten Tromsø hatten wir uns einen Transfer vom Schiff organisiert. Für die Hin- und Rückfahrt zahlten wir beide 20 €. Aufgrund der hohen Passagieranzahl funktionierte der Transfer reibungslos.
Im Stadtzentrum begaben wir uns in Richtung Fußgängerzone „Grønnegata“ und steuerten wieder einmal ein Souvenirgeschäft an, an dem der City-Train hält. Von dort liefen wir zur Tromsøbrücke, die 43 m hohe Tromsøbrua, die das Festland mit dem Stadtzentrum verbindet, zur Eismeerkathedrale.

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Impressionen Tromsø

Das Äußere der Kathedrale macht einen äußerst imposanten Eindruck, im Inneren ist sie jedoch recht schlicht und kühl gestaltet. 50 Nok, das sind umgerechnet 6,25 €, werden pro Person für den Eintritt verlangt. Möchte man die Orgel hören, wird eine Zuzahlung gefordert. Wir hatten aber Glück – zufällig fand bei unserem Besuch aber ein Konzert statt und wir mussten nichts extra zahlen.

Eismeerkathedrale

Im Anschluss folgte ein weiterer Marsch über die Brücke, zurück zu unserem Shuttle. Beim Abendessen gab es auch heute wieder einen eindrucksvollen Höhepunkt. Während wir den Hafen verließen bot sich uns ein Panoramablick auf die faszinierende Landschaft! Überaus beeindruckend war auch die „Mitternachtssonne„, die uns beim Auslaufen ins Gesicht strahlte.

wundervolles Panorama beim Verlassen des Hafens

Symbol_GeocachingGeocache: GC19J5D; On Top Of The Bridge; Koordinaten: 69,651117 18,978700 (Traditional-Cache)
Symbol_GeocachingGeocache: GC2DB9J; Ishavskatedralen; Koordinaten: 69,648017 18,987133 (Traditional-Cache)

Hier kommen Sie zum vorherigen Beitrag.

Jörg und Margitta Arndt

Nordkap und Hammerfest

Am 05.07. kamen wir gegen 23:00 Uhr am Nordkap/ Honningvag an. Bereits um 1:15 waren wir beim Treffpunkt für unsere heutige Tour. Nach 45 Minuten Fahrt durch fantastische Natur, vorbei an weißen Rentierherden sowie feinen Wiesen mit wunderschönen Blumen, waren wir am Ziel: das Nordkap.

Nordkapdas berühmte Nordkap mit Globus

Der Felsen ragt aus etwa 300 Metern majestätisch aus dem Nordpolarmeer. Inmitten der Nacht waren wir trotz Mitternachtssonne von einer verstärkten, mystischen Atmosphäre umgeben.
Gekennzeichnet durch einen Globus, standen wir ungläubig am nördlichsten Punkt Europas – ein unbeschreibliches Gefühl! Der Globus ist zudem ein beliebtes Fotomotiv. Das konnten auch wir uns nicht entgehen lassen. Für die Familie erwarben wir in der Nordkaphalle verschiedene Souveniere und nach einem kurzen Dreh war unsere Tour auch schon wieder zu Ende und wir zurück auf dem Schiff.

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Impressionen Nordkap

Wenig später entdeckten wir das 1989 aufgestellte Denkmal der Kinder der Welt. Ein Jahr zuvor fertigten Kinder verschiedener Nationen bei einem Besuch am Nordkap die Entwürfe. Die Kinder stammen aus folgenden Ländern : USA, Tansania, Japan, Thailand, Italien, Brasilien und der damaligen Sowjetunion. Das achte Relief erläutert die Geschichte hinter dem Denkmal auf Englisch und Norwegisch.

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 von sieben Kindern entworfenes Denkmal (kennzeichnet weltweite Verbindung)

Gegen 10 Uhr erreichten wir dann Hammerfest, wo wir unseren Tag ausnahmsweise individuell gestaltent wollten.
Im Ort angekommen mussten wir aber zunächst feststellen, dass Hammerfest seine besten Tage bereits hinter sich hatte. Nach einem Fußweg von 1,5 km hatten wir bereits einiges von der Stadt gesehen. Leider war das Wetter heute jedoch nicht auf unserer Seite – es begann zu regnen!

Impressionen Hammerfest

Zunächst besichtigten wir den Aussichtspunkt Salen, von dem aus ein imposanter Blick auf die gesamte Stadt geboten war. Anschließend zündeten wir in der örtlichen Kirche eine Kerze an und betrachteten die von der Künstlerin Jardar Lunde gestalteten Innenausstattung. Die Kirche hatten wir bereits vom Aussichtspunkt gesichtet, da sie auffallend aus dem Stadtbild herausragt.

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lutherische Kirche in Hammerfest

Zwischen 1816 und 1855 wurden unter Leitung des deutsch-russischen Astronomen Friedrich Georg Wilhelm von Struve über eine Distanz von 2822 km insgesamt 258 Hauptdreiecke mit 265 Haupt- und 60 untergeordneten Vermessungspunkten angelegt. Diese Vermessung sollte zur genauen Längenberechnung des Tartu-Nullmeridians (26°43′) dienen und verläuft heute durch zehn Länder: Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weissrussland, Ukraine und Moldawien. Bei dieser Vermessungsmethode wird, ausgehend von einer geraden Linie, deren Länge bekannt ist, mit zwei festen Endpunkten, der Winkel zu einem dritten Punkt gemessen. Dadurch entstehen Dreiecke. Mit einem Netz von Vermessungsdreiecken kann mithilfe trigonometrischer Formeln im Anschluss die Entfernung zwischen Orten gemessen werden. Das grenzüberschreitende Welterbe umfasst 34 Messpunkte. Da wir große Fans des Weltkulturerbes sind, war dies ein besonderes Highlight auf unserem Weg durch Hammerfest.

Struve-Bogen (Weltkulturerbe)

Zum Abschluss besuchten wir den legendären Eisbärenclub (traten aber nicht bei) und das dazugehörige Museum.
Hier endete dann auch unser Ausflug und wir beschlossen unseren Abend entspannt auf dem Schiff ausklingen zu lassen.

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Impressionen aus dem Eisbärenclub

Teil des Denkmals der Kinder der Welt

Gegen 20 Uhr waren wir dann auch schon auf dem Weg in die Eismeerstadt Tromsø und hatten einen wunderbaren Blick auf die Fjordlandschaft. Ein schöner Abschied von Hammerfest!

Fjordlandschaft auf der Fahrt nach Tromsø

Symbol_GeocachingGeocache: GC1V4PY; Nordkapp; Koordinaten: 71,170650 25,784750 (Traditional-Cache)

Symbol_GeocachingGeocache: GC35TR); Hammerfest kirke; Koordinaten: 70,661983 23,674733 (Traditional-Cache)

Hier kommen Sie zum vorigen Beitrag unserer Kreuzfahrt.

Jörg und Margitta Arndt

Safari-Tour in Spitzbergen

Nach unserem tollen Aufenthalt in Akureyri nutzten wir unsere Zeit an Bord, um das Schiff genauer unter die Lupe zu nehmen und bisher unentdeckte Orte zu erkunden. Da wir zwei Seetage hintereinander hatten, gab es dafür viel Zeit. Wir waren auf dem Weg nach Spitzbergen und legten eine Strecke von 1802 km zurück. Dabei passierten wir auch die Insel Jan Mayen.

20170702_165649_aktuelle Seekarte AIDAluna®

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Am 04.07. hieß es dann wieder früh aufstehen! Endlich erreichten wir Longyearbyen, den Hafen von Spitzbergen. Um 4.30 Uhr war ich bereits wach und genoss einen unglaublichen Blick auf Spitzbergen, der mir eine Gänsehaut bereitete. Wir waren gerade auf dem Weg in Richtung Hafen zu fahren. Dabei entstanden auch einige tolle Aufnahmen des gelbgezeichneten Himmels.
Nach dem Frühstück begaben wir uns zur AIDA-Bar, zum Treffpunkt für unsere ATV-Safari im Adventdalen. Leider zog es sich ziemlich in die Länge, bis alle Teilnehmer vollständig ausgerüstet und umgezogen waren (Helm, Brille, Schutzkombi, Stiefel, Handschuhe). Als dann alle an ihren Quads standen, folgte eine Einweisung von mehreren Guides. Um 9:15 hatten dann endlich alle ihr Quad gestartet und unsere Erkundungstour begann. Unser erstes Ziel war die Steinkohlegrube Nr. 7, bei der wir eine kurze Erklärung erhielten.  Zuvor legten wir einen kurzen Stop am Eisbären-Warnschild ein – Hinweis auf Vorsichtsmaßnahmen. Die Guides waren für den Fall eines Eisbärenangriffs bewaffnet. Unser letztes Ziel war der alte Flughafen und anschließend folgte die Fahrt zurück zum Anfangspunkt. Im Vorbeifahren entdeckten wir noch ein weißes Rentier.

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Abschließend müssen wir leider sagen, dass wir deutlich mehr von dem Ausflug erwartet haben. Von den versprochenen anderthalb Stunden fuhren wir höchstens eine und auch die versprochenen Fotostopps waren sehr begrenzt. Bereits um 10:15 endete unsere Tour, die wir nicht weiterempfehlen würden. Aus diesem Grund haben wir uns auch sofort am Ausflugsstand beschwert.

Auf unsere Beschwerde folgte diese Antwort vom Tour Manager.

Kabinenbrief1

Wir waren sehr enttäuscht, wie wenig Aufmerksamkeit uns für diese Beschwerde entgegengebracht wurde. Dieser Ausflug lag mit einem Preis von 252€ in der gehobenen Klasse, weshalb wir für das Geld auch deutlich mehr erwartet hatten. Nicht mal eine kleine Entschädigung folgte z.B. in Form von einem Gratisgetränk. Das war sehr enttäuschend.
👎👎👎

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Diese Einverständniserklärung müssen Sie vor der ATV Safaritour unterschreiben.

CONDITIONS OF PARTICIPATION IN GUIDED ATV SAFARI

  1. The driver muste be minimum 18 years of age and be the holder of a valid driver´s licence. Licence must be carried throughout the trip.
  2. The driver must not, at any time while driving, be under the influence of alcohol or any other intoxicating drug what so ever.
  3. The participant must follow the instructions given by Svalbard Adventure Group prior to departure and throughout the trip, such as never overtaking the guide, staying in line and keeping the advised distance to the driver ahead.
  4. Failure to comply with these conditions may cause the participant, with regard to his or her own safety as well as the safety remaining participants, to be discharged of the right to drive an ATV and thus be placed as a passenger with another participant for the remainder of the trip.
  5. Failure to comply with these conditions may cause the participant to be held responsible for damage to personnel or equipment.
  6. The maximum deductible paid by guests is 6000kr, for damage to ATV or other equipment during the trip.
  7. Svalbard Adventure Group is not liable for any loss or damages to personal equipment, such as cellphones, cameras, etc. These items should be covered by your personal travel insurance.
    Insurance according to Governmental Regulations dating to tourism and travel in Svalbard is covered by the tour.

Nach der Tour erkundeten wir den Ort und die Einkaufspassage. Hier findet man das nördlichste Postamt, in dem wir auch ein Zertifikat für unseren Aufenthalt erhielten. Anschließend besichtigten wir die Svalbard Kirche. Zum Abschluss schauten wir uns noch die stillgelegte Umladestation des Bergwerkes (technisches Denkmal) und das Bergwerksmuseum an. Anschließend ging es für uns zurück aufs Schiff.

Impressionen Spitzbergen

Wir könnten uns gut vorstellen Spitzbergen auch einmal im Winter zu besuchen. Einige Bilder, die im Ort hingen, weckten bei uns den Gedanken irgenwann einmal wiederzukehren und vielleicht sogar die Polarlichter live zu erleben!

Symbol_GeocachingGeocache: GCM3PA; Challenge #25 – Longyearbyen; Koordinaten: 78,219967
15,641500 (Traditional-Cache)

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Jörg und Margitta Arndt